Archiv der Kategorie: Interview

„Wir steigern das Niveau in Atlantis 2 nicht“ – Ben Calvin Hary zu seinem PR-Miniserien Band 12 „Nekrolog“ und zur Atlantis Staffel 2

SPOILERWARNUNG

DIESES INTERVIEW ENTHÄLT SPOILER – wir empfehlen daher, den Roman vor dem Interview zu lesen-

Ben, was sagte der Autor zu Expo Band 12?

Der war unterwürfig und hat meinen Vorgaben gehorcht, ohne die die Schreibaufgabe in Frage zu stellen. Wie sich das für einen tapferen kleinen Schreibsoldaten gehört!

Wie kam es zu dem Titel »Nekrolog«?

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Perry Rhodan ist kein Gott – Interview mit Olaf Brill zu seinem Atlantis Band 11

ACHTUNG: Dieses Interview enthält Spoiler!

Olaf Brill plaudert mit Roman Schleifer über seine Motivation fürs Schreiben und wieso er Perry Rhodan nicht einmal eine Träne gönnt.

SPOILERWARNUNG

Und zur Erinnerung: Das Interview enthält Spoiler, daher lest zuerst den Band bevor ihr unser Gespräch lest.

Olaf, nach Band 4 hast du auch Band 11 geschrieben. In welchem hattest du mehr Freiraum?

Band 11 war schon sehr stark durchkonstruiert. Immerhin befinden wir uns damit im großen Finale der letzten beiden Bände, und da musste natürlich jedes Detail stimmen. Dennoch hatte ich ein paar hübsche, kleine Freiheiten, die ich hoffentlich schön genutzt habe. Dazu kommt, dass ich Band 11 relativ schnell schreiben musste, da ich zwischen den beiden Atlantis-Romanen noch einen PERRY RHODAN NEO geschrieben habe, und da wurde es schon reichlich knapp. Aber ich hatte die Atlantis-Handlung gegen Ende der Miniserie natürlich voll im Griff. Ich wusste also genau, was in den 11er gehörte.

Band 4 stand eher am Anfang der Miniserie, was generell mehr Freiheiten mit sich bringt: Ich darf mir Dinge ausdenken, denen die anderen Autoren dann folgen müssen, statt darauf achten zu müssen, was die Autoren zuvor geschrieben haben. Außerdem hatte ich für Band 4 wesentlich mehr Zeit zur Verfügung. Die habe ich genutzt, meine eigenen Ideen einzubringen. Ich würde also insgesamt sagen, der Freiraum bei Band 4 war größer.

Dietmar Schmidt, Autor von Band 6 und 10 hat die Frage in den Raum gestellt, ob wir wollen, dass Perry Rhodan Gott ist. Darf Perry Rhodan scheitern? Ist das nicht Ketzerei? Wie siehst du das?

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„Wollen wir, das Perry Rhodan Gott ist?“ – Interview mit Dietmar Schmidt zu seinem PR Atlantis-Band 10 „Das Talagon“

SPOILERWARNUNG

Diesmal geht es nicht ohne Spoiler, daher erst nach Beenden des Bandes lesen.

Dietmar Schmidt philosophiert, ob es Ketzerei wäre, als Autor Perry Rhodan weinen zu lassen und erzählt, was Ben Calvin Hary in den letzten zwei Bänden noch aus dem Hut zaubert.

 

Auch hier noch mal der Hinweis, dass das Interview massiv spoilert.

 

Dietmar, »Das Talagon« ist dein zweiter Band für die PR-Miniserie Atlantis. Welcher Roman ist dir leichter gefallen? Und weswegen?

Ehrlich gesagt sind mir beide Bände nicht leichtgefallen. Sieht man sich das Zeitgeschehen an, kann man ins Grübeln geraten, wie sinnvoll das Verfassen von Raketenheftchen noch ist, die sich (auch) mit Krieg im Weltall befassen. Die Sorge um die Zukunft hat mich bei beiden Bänden beeinträchtigt. Trotzdem würde ich sagen, dass

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„Ein Zwerg auf den Schultern eines Riesen“ – Interview mit PR-Technikberater Peter Dachgruber

Peter, du bist technischer Berater bei PR-Neo und bei den PR-Miniserien. Wie ist es dazu gekommen?
Für die Technik der PR-Raumschiffe habe ich mich schon seit Jugendtagen interessiert. Zwischendurch habe ich mich an Risszeichnungen versucht und im Perry-Rhodan-Technik-Forum eine fanische Heimat gefunden. Dann fragte ein gewisser Roman Schleifer bei mir an, ob ich bei einem Fanprojekt eines PR-Films mitmachen wollte. Daraus wurde leider nichts, aber die vielen Kontakte blieben und ich unterstützte ihn technisch bei seinen „STELLARIS“-Stories.  Dann wollte Uwe Anton seine Technik bei der Miniserie „Stardust“ wasserdicht abgeklopft haben und ich lieferte erste illustrierte Datenblätter. Alles weitere ergab sich mit der Zeit. 

Was genau ist deine Aufgabe?

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Interview mit Roman Schleifer zu seinem Band 9 „Totenstille“ von PR-Atlantis

Roman Schleifer verrät im Interview zu Band 9 »Totenstille« der PERRY RHODAN Miniserie Atlantis,  ob er ein Pantser ist und wie ihn der Ukraine-Krieg beim Schreiben des Bandes  beeinflusst hat.

Interviewt wird Roman Schleifer von seinen PR-Atlantis Autorenkollegen, von seinen Testlesern und sich selbst.

Lucy Guth: In deinem Roman geht es actionmässig richtig zur Sache – was war deine Lieblingsszene?

Meine Lieblingsszene … ach, ich liebe sie alle.
Okay, ernsthaft: Die Szene zwischen Atlan und Kinco da Trohnar fand ich köstlich, weil Atlan, der harte Hund, den anderen so richtig schon verbal zur Sau macht. Ich glaube, wenn ich mir das in zehn Jahren durchlese, werde ich immer noch sagen: »Ha, das macht richtig Spaß.« Und »Was für eine coole Szene.« Da geht es nicht um Eigenlob, sondern einfach um den Spaß den ich habe, wenn ich die Szene lese.
Und obwohl die Szene nur aus Dialog besteht, ist es für mich eine actionreiche Szene.

Lucy Guth: Und welche fiel Dir am schwersten?

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Interview mit Lucy Guth zu ihrem PR-Atlantis Band 8 „Quartams Opfer“

Lucy Guth erzählt im Interview mit Roman Schleifer wie spannend sie die Kompletthandlung von PR-Atlantis fand und ob sie eine Verwandlungspille schlucken würde.

PR-Atlantis copyright Arndt Drechsler-Zakrzewski

Lucy, nach Band 2 schreibst du nun auch Band 8. Wie war der Miniserien Verlauf für dich als Autorin?

Ich fand es sehr spannend, zu sehen, was die anderen Autoren aus ihren Exposees machen. Ehrlich gesagt, bin ich ziemlich begeistert von dem Ergebnis und finde, es sind tolle Romane entstanden. Es ist ein irres Gefühl, Teil eines solchen Projektes zu sein.

Bei Band 2 hast du dir von Ben ein Expo gewunschen, das dir Freiraum gab, aber auch Vorgaben hatte. Wie war es bei Band 8?

 

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„Es bleibt spannend“ – Interview mit PR-Marketing Managerin Janina Zimmer zur PR-Miniserie Atlantis

Janina, du betreust die PR-Atlantis von der Mrketing-Seite  –  welche Überlegungen sind im Vorfeld in die Marketing-Kampagne eingeflossen? Wo habt ihr es beworben?

 Wir – Katrin, Philine und ich – überlegen uns hierzu immer einige Aktionen.
Um im Handel Präsenz zu zeigen, haben wir mit dem Vertrieb eine sogenannte Star Club Aktion gemacht.

Hierzu wurden die Verkaufsstellen, die sich beteiligt haben, mit extra produzierten Werbemitteln, Lesezeichen, Postern etc. versorgt. Damit konnten sie in ihren Shops eine schöne Werbefläche zum Verkauf der Miniserie kreieren.

Im Printbereich schalten wir zum Serienauftakt diverse Anzeigen. Online bewerben wir die Serie immer über unseren Newsletter, die Webseite und die Social Media Kanäle.

Hierfür entwickeln wir gemeinsam mit Klaus aussagekräftige Slogans die grafisch mit dem jeweiligen Titelbild des ersten Romans aufgearbeitet werden und gepostet.

Da Ben Calvin Hary sowohl unser Mann für YouTube ist als auch Exposéautor der Miniserie,  konnten wir hier die Werbung auch schön kombinieren.

Jetzt gibt es in den Heften der Erstauflage Werbung für die Mini-Serie, dennoch greift nur ein Teil der EA-Leser zu Miniserien. Wodurch könnte man das steigern?

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Interview mit Kai Hirdt zu seinem PR-Atlantis Band 7 „Tolcais Totenspiele“

Kai Hirdt verrät im Interview wieso er alle Szenen penibel durchplant und ab wann ein unerschütterlicher Optimist wie Rhodan eigentlich entmündigt gehört.

Kai, wenn man wie du zwei SOL-Miniserien konzipiert hat, liest man dann die Expos von Kollegen anders? Denkst du darüber nach, was du anders gemacht hättest?

Exposés schreiben schafft grundsätzlich einen neuen Respekt für die Arbeit der Kollegen, die genau denselben Job haben. Ich habe gelernt: Exposéautoren machen Fehler, und die Romanautoren müssen sie ausbügeln. Darüber habe ich mich oft geärgert und wollte das bei meinen Expos vermeiden. Ich bin natürlich krachend gescheitert … Fehlerfreies Arbeiten gibt es einfach nicht.

Mit dieser Vorrede: Ben macht mit den Exposés sehr viel richtig, und die kleineren Schönheitsfehler waren leicht repariert. Vor allem gelingt ihm manches besser, was ich mir bei Mission SOL als Ziel gesetzt hatte. Eine Figurenentwicklung wie bei Caysey hatte ich bspw. mit Mahlia Meyun auch vor. Sagen wir mal: Ich habe herausgefunden (und Ben durfte es damals mitverfolgen), wie man das nicht macht. Mahlia ist als Figur interessant, aber ihre Entwicklung hat nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte. Das ist ihm bei Caysey jetzt sehr viel besser gelungen.

Was waren deine ersten Gedanken, als du das ATLANTIS-Konzept gelesen hast?

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PR-Atlantis Halbzeitinterview mit Expokraten Ben Calvin Hary

Ben Calvin Hary verrät im Interview mit Roman Schleifer, wovon er bei der Umsetzung der PR-Miniserie am meisten überrascht war und wie es in Hälfte zwei weitergeht.

Ben, die Halbzeit von PR-Atlantis ist erreicht – sind alle Romane schon geschrieben?

Die Bände 11 und 12 sind noch in der Mache – wir haben also noch genügend Möglichkeiten, alles zu versauen. (lacht)

(lacht mit) Und wie geht’s dir mit 12?

Wir kommen ganz gut miteinander klar. Sie ist ein artiges Kind und weiß, wie sie sich zu verhalten hat, dass der Papa am Ende stolz auf sie ist.

Wenn du an den Anfang des Projekts zurückschaust … was war die größte Herausforderung und wodurch hast du sie gemeistert?

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Interview mit Dietmar Schmidt zu seinem PR-Atlantis Band 6 „In der Methanhölle“

Dietmar Schmidt verrät im Interview mit Roman Schleifer unter anderem, wie diskriminierend der Titel den Maahks gegenüber ist und wie hilfreich sein Chemie-Studium für den Band war.

Dietmar, es wird sicher Leute geben, die den Titel »In der Methanhölle« diskriminierend finden. Immerhin wird damit der Lebensraum der Maahks als entsetzlich und als qualvoll etikettiert. War das Absicht oder waren hier alle Beteiligten (Autor, Redaktion etc) unsensibel?

Ganz klar machen wir nichts ohne Absicht (lacht).
Man darf aber – wenigstens wenn es sich um fiktive Wesen handelt – provokant sein. »Methanhölle« ist eine provokante Bezeichnung, fasst aber die Sicht der Arkoniden auf die Planeten der Maahks in einem Wort zusammen. Die alten Arkoniden waren ja nie als politisch besonders korrekt bekannt.
In dem Roman wird die maahksche Siedlungswelt Galkorrax geschildert, ein Planet mit dreifacher Erdschwerkraft, auf dem die Nachtseite manchmal unter 60 Grad Celsius abkühlt, man meist aber Temperaturen um die 90 Grad hat, und an dessen Oberfläche ein mehrfach höherer Atmosphärendruck als auf der Erde herrscht. Ein Mensch, der ohne geeigneten Schutz darauf ausgesetzt wird, hätte schon allein dadurch keine Überlebenschance, und dazu besteht die Atmosphäre auch noch aus Wasserstoff, Methan und Ammoniak, während es freien Sauerstoff überhaupt nicht gibt.
Aus menschlicher Sicht ist Galkorrax eine Hölle, kein Zweifel. Wasserstoff und Methan sind relativ harmlos, aber ersticken würde man an ihnen. Ammoniak dagegen ist ziemlich giftig. Die Maahks freilich sehen das anders. Sie atmen den Wasserstoff, den sie mit »Stickstoffradikalen« oxidieren, um Energie zu gewinnen. Wasserstoffatmung war lange rein spekulativ, man kennt aber seit einiger Zeit Tiefseebakterien, die genau das tun – und zwar bei ziemlich hohen Temperaturen. Jetzt brauchen wir in der realen Welt nur noch auf »Stickstoffradikale« zu stoßen, von denen man sich ernähren kann …
Was ich damit sagen will:
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