Archiv der Kategorie: Fandom

Nachrichten rund um das Perry Rhodan Fandom

DORGON 112 – »Quo Vadis, Quarterium?« ist online

Das DORGON-Team präsentiert stolz den Heftroman 112 »Quo Vadis, Quarterium?«, geschrieben von Jens Hirseland. Wie schon bisher wurde auch dieser Heftroman gründliche be- und überarbeitet von Alexandra Trinley (Lektorat) und René Spreer (Korrekturlesen), der auch das Layout aller Formate besorgte.

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Abschlussband dieses Rideryon-Zyklus: Heftroman 119 mit dem Titel »Abschied aus Siom Som«. Damit schließen wir die Überarbeitung der zwischen 1999 und 2009 erschienenen DORGON-Romane erfolgreich ab.

Neue, ganz aktuell geschriebene Abenteuer sind schon geplant und in Arbeit. Informationen dazu folgen zu gegebener Zeit. DORGON 112 – »Quo Vadis, Quarterium?« ist online weiterlesen

PROW – Die Organisatoren sagen Danke

Die PRFZ und der PR-Stammtisch Wien sagen Danke

Liebe  Autoren, liebe Redaktion und Fans.

Danke an die Autoren und die Redaktion für eure Unterstützung der PERRY RHODAN ONLINE WOCHE. Danke, dass ihr ein Teil der PROW wart und diese spezielle Woche ermöglicht habt.

Danke an die Teilnehmer für die rege Beteiligung in den Chats und danke für eure Fragen.

Die PROW uns wieder einmal gezeigt, wie toll es ist, Teil des RHODAN-Universums und RHODAN-Fandoms zu sein.

Roman & Nils.

PS: Eigentlich hätte das Danke in der Woche nach der PROW online gestellt werden, aber das ist uns irgendwie durchgerutscht. 🙂

PSS: Hier die Reaktionen der Teilnehmer:

 Hallo Roman,

ich habe zu danken! Es ist unglaublich, was Du in der PROW geleistet
hast! Ich selbst habe versucht soviel wie möglich mitzumachen. Habe nur
die SOL Punkte bewusst ausgelassen (da ich erst bei SOL 1 angefangen
habe) und NEO, da ich es nicht lese. Dann hätte ich gerne den Mittwoch
auch mitgemacht, aber da hatte ich andere Termine. Den Rest habe ich
komplett gesehen und ich war ziemlich fertig! Weiß nicht, wie Du es
geschafft hast.
Falls irgendwie mehr Leute die Aufzeichnung des Interviews mit Christian
verpasst haben und Du es irgendwann wiederholst, würde ich es gerne auch
sehen…
Am besten haben mir die Programmpunkte mit Hartmut gefallen. Dann Dennis Mathiak, Olaf Brill und auch Leo Lukas war wieder sehr souverän in der Gucky Geschichte.
Also nochmal ein ganz großes Dankeschön  für die Idee und die Umsetzung!
Bis zum nächsten Mal, online oder Face to Face,
Walter

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Die Perry Rhodan Online Woche war wirklich eine ganz tolle Idee. Zuerst einmal weil die Autoren viel Zeit bekommen haben, aus dem Nähkästchen zu plaudern, sprich die ganzen kleinen Geschichten fand ich sehr interessant. Das trifft vor allen Dingen auf die Stunde mit Olaf (Brill) zu, weil er da ja ganz viele Dinge erwähnt hat, wie die Stories umgruppiert werden, was er für Diskussionen hat. Das war einfach ein ganz toller Einblick in die Arbeit bei STELLARIS. Hartmut hat das am Anfang ähnlich gut für die Erstauflage gemacht, indem er auch über Figurensetup erzählt hat und worauf sie bei einem Zyklus achten, also dass sich der Aufbau nicht so sehr wiederholt.

In dem Zusammenhang fand ich die Antwort auf die Frage, warum bei Neo zu Anfang einer Staffel immer das Raumschiff einen Unfall hat oder zum Wrack geschossen wird, nicht wirklich überzeugend. Wenn ich wiederkehrende Handlungsmuster verwende, wird mir das meistens als Faulheit ausgelegt, mir was neues auszudenken. Da hätte ich jetzt erwartet, dass die Reaktion in die Richtung geht „vielen Dank für das Feedback, wir werden es berücksichtigen“, aber die Antwort war ja anders. Gerade im Zusammenhang sind das sehr schöne Schlüsse, die man daraus ziehen kann.

Das hängt natürlich auch mit deinen Fragen und deiner Gesprächsführung zusammen. Alles sehr gut gemacht!

Der einzige Kritikpunkt besteht darin, dass jeder Autor zu Gucky gefragt wurde. Bei den ersten zwei Autoren ist es noch interessant, aber der Erkenntnisgewinn, wenn man die Autoren fünf bis acht fragt, hält sich doch in Grenzen. Da hätte ich mir gewünscht, dass man das etwas runterfährt. Persönliche Meinung dazu: Es ist mir schon häufiger aufgefallen, dass gewisse Hinweise in den Romanen erwähnt werden und die Autoren gehen 50 Hefte später davon aus, dass man die Zusammenhänge geschlossen hat. Ich habe mal mit Gerhard (Huber) darüber philosophiert, dass es früher eine stringentere Kette von Rätselauflösungen gab (siehe Andromeda, wo es im Extrem immer näher an die MdI ging). Das fand ich ein wenig traurig, dass Hartmut es so dargestellt hat: „da müssen wir es halt deutlicher machen, weil die Leser nicht smart genug sind, uns zu folgen“. Klaus hat das am Sonntag so gesagt, dass „der Autor ja nicht zu jedem Roman mitgeliefert werden kann“. Dennoch war das auch ein interessanter Einblick.

Klaus hat am Ende auf deine Frage, ob der Verlag so etwas auch machen sollte, geantwortet, dass er das Potential darin nicht wirklich sieht, sondern eher bei den Videos auf Youtube. Betriebswirtschaftlich ist das sicher richtig, denn die Leute, die in den Calls waren, kaufen eh PR und brauchen nicht mehr geworben zu werden. Durch die Überlastung der Redaktion sind also solche Aktionen der Leserbindung nicht mehr möglich, schade, aber verständlich. Deshalb ist dein Engagement viel wichtiger, also vielen Dank dafür!!!!
Gruß
Ulf

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 Vielen Dank nochmal für die tolle, interessante, abwechslungsreiche  und kurzweilige PROW und die zahlreichen informativen Gespräche und Einblicke. In unseren Augen ein absolut würdiger Ersatz für den verschobenen GarchingCon. Wenn es nach uns geht, könnte es diese Online-Veranstaltung gerne wieder geben! Danke auch an alle, die an der PROW beteiligt waren, es macht wirklich Spaß ein Teil des Rhodan-Fandoms zu sein!
 Viele Grüße,Christina & Yvonne

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 Hallo Roman, hallo Nils,

vielen herzlichen Dank für die PROW 2020!
Bewusst habe ich das Jahr aufgenommen, denn ich wünsche mir die Fortsetzung dieses Formates.
Roman, an Dich der Dank für die Organisation und vor allem für die frische Moderation während der ganzen Woche. Dein Durchhaltevermögen auf diesem positiven Energielevel und die eleganten Überleitungen haben für Motivation und positive Stimmung unter den Zuhörern gesorgt. Deine Fragen an die Autoren waren interessant und weiterführend. Sie sorgten für intensives Zuhören. Es hat einfach Spaß gemacht!
Nils, Dir danke ich für das „Einklinken“ der PRFZ in diesen event. Das ist ein unbedingt fördernswertes Format für die Fanzentrale. Sicherlich lässt sich die Teilnehmerzahl weitaus erhöhen, wenn diese Veranstaltung fest im Jahreskalender der PRFZ verankert wird.

Nun möchte ich auch noch die ein oder andere Anregung für zukünftige PROWn geben. Stellt es breiter auf – wenn möglich. Vielleicht zwei Moderatoren, die sich abwechseln. Zwischendrin mal was für Neu-, Wieder-, Quereinsteiger in die Serie. Um den „Nerds“ zu folgen war schon eine tiefere Kenntnis der Serie nötig (ist nicht negativ gemeint und soll auch so bleiben). Aber zwischendrin mal was für andere Zielgruppen. Die Einbindung der Risszeichner mit ihrer Arbeitsweise war z.B. hervorragend.
Alles in allem eine gelungene Woche, die bereits Vorfreude auf die PROW 2021 macht.
ad astra
Ralph

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 Danke dir Roman,

In Zeiten in denen Cons generell ausfallen aber wohl auch immer weniger von der Seite des Verlags zu erwarten ist, kann man solche Initiativen und Engagement gar nicht hoch genug bewerten.
Die Organisation und Umsetzung war professionell. Jedenfalls steht sie den zahlreichen beruflichen Skype/Teams und anderen privaten bzw. auch für Freunde organisieren Jitsi/Zoom Konferenzen in den letzten Monaten in nichts nach bzw. gehört zum Top Bereich.
Klasse war auf jedenfalls auch die Bereitschaft der Autoren mitzuwirken und dies zum großen Teil über den jeweils eigenen Frame hinaus.
Vielleicht kannst du so eine Veranstaltung, ggf. etwas ausgedünnt, ein weiteres Mal abseits Corona organisieren/initieren o.ä.
Vielen Dank
Jörg

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Nochmal vielen Dank für die Organisation der PROW und für die gute Moderation.
Hier ist mein Feedback dazu:
Ich fand die Veranstaltung sehr gelungen. Die Programmpunkte waren sehr vielfältig und haben viele Themen angesprochen. Und es war auch toll, dass so viele an der Serie aktiv Beteiligte dabei waren.
Alle Teilnehmer waren sehr diszipliniert und nett und die Moderation hat auch in jeder Hinsicht gepasst.
Der Zeitrahmen ab 18 Uhr war auch gut gewählt. Allerdings sind 7 Tage am Stück schon extrem anstrengend. Wenn man so was wiederholt, könnte vielleicht auch ein anderer Rhythmus ausprobiert werden, z.B. 4 Tage – 2 Tage Pause – nochmal 3-4 Tage. Oder jeden 2. Tag.
So gut die Veranstaltung war, sollte sie keinesfalls öfter als 2x pro Jahr stattfinden – schließlich sollte es dazwischen auch immer etwas Neues geben, über das man dann diskutieren kann.
Mir ist klar, dass man aus rechtlichen Gründen keinen Mitschnitt anbieten kann. Aber vielleicht wäre es beim nächsten Mal möglich, zumindest die gezeigten Videos (z.B. die vorher aufgezeichneten Interviews) im Nachgang irgendwo zur Verfügung zu stellen.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die man gerne wiederholen sollte.
Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten,
Thomas

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Hallo Roman,
 ich war von Montag bis Freitag täglich dabei und fand es ein tolles Format. Hat großen Spaß gemacht, wenn ich mich auch nicht mit Fragen beteiligt habe. Am besten fand ich definitiv Hartmut am Montag. Wow drei Stunden voll informativ. Ich hätte ihm (euch) noch bis Mitternacht zuhören können  Klaus habe ich leider verpasst. Schade. Auf jeden Fall toll und wiederholenswert!
 Liebe Grüße
Andreas

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 Das war eine echt tolle Woche und ich bin begeistert!
Hut ab vor Deinem Engagement, das finde ich wirklich klasse und ich hoffe,
dass bei euch der Haussegen nicht allzu schief hängt ((-;
Ich selbst konnte einige Termine nicht mitverfolgen, aber was mir besonders wichtig war, habe ich miterlebt. Leider habe ich MMT verpasst, das war sicherlich klasse.
 An die Redaktion schreibe ich auch noch eine E-Mail.
  Nochmals herzlichen Dank und beste Grüße aus Idstein
  Martin

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Den Dank gebe ich gerne zurück, und da bin ich sicher nicht der
einzige. Die Online-Woche war eine tolle Idee; leider hatte ich
weniger Zeit dafür, als ich gern gehabt hätte. Roman, du hast als Moderator einen hervorragenden Job gemacht, es war unterhaltsam und lehrreich.
Mir hat vor allem dein Gespräch mit Wim gefallen, aber dem braucht man
ja ohnehin nur Stichworte zu nennen, und er erklärt einem das
Perryversum.

Die PROW hat ihre Bewährungsprobe bestanden; das könntest du ruhig
öfter machen. Allerdings hoffe ich, dass es dennoch weiter reichlich
Gelegenheit geben wird, dass wir Fans uns persönlich treffen können, sobald die Umstände es wieder zulassen.
Viele Grüße
Norbert

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Hallo Roman,
erst mal dir ein großes Dankeschön, für die ganze Arbeit, die du da reingesteckt hast.
Ich habe ja „Nur“ an 3 Tagen teilgenommen (+ Sammstag KNF)
Es ist ja nicht vergleichbar mit einem „echten Con“ wo man den Autoren begegnet. Allerdings hatte ich bei der PROW das Gefühl, mitten dabei zu sein.
Bei einem CON sitzen die Autoren und die Interviewer oben oder vorne, getrennt vom Publikum/Fans. Es entsteht eine Trennung, die so vielleicht garnicht gewollt ist. Aber da ist.
Hier beim PROW hatte ich den Eindruck, alle waren gleich. Die Autoren mitten unter den Fans. Wenn eine Frage gestellt wurde, war nicht mehr der Autor im Mittelpinkt, sonder der Fragestellende, alleine dadurch, das er von der Meetingsoftware in den Mittelpunkt gerückt wurde. Alle saßen in der ersten Reihe.
Es entstand dabei eine ganz andere Nähe, also sie bei einem normalen Con entstehen kann.
Und als es bei Hartmut Kasper immer dunkler wurde, fehlte nur noch ein Bier und das fackeln eines Feuers. 
Es war eine schöne Woche und ich würde jederzeit wieder daran teilnehmen.
Vielen Dank und schöne Grüße
Michael

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Hallo Roman,
ein besonderer Dank an Dich (und auch Deine Familie) für Deinen Marathon-Lauf! Ich denke, dass die PROW für uns alle ein großer Gewinn war!
Viele Grüße aus Bonn
Michael

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Hallo Roman,
Dank für die Idee und die Umsetzung sowie meinen Respekt für deine souveräne Leitung durch die Programmpunkte.
Eine versehentliche (peinlich) Freundschaftsanfrage an Klaus N. Frick,  die dieser beantwortete, brachte mich zu der Onlinewoche. Im Vorfeld habe ich versucht, den aktuellen Band der Erstausgabe zu  lesen, musste aber feststellen, dass sich in den vergangenen Jahren  doch (zu) viel verändert hat. Gedanklich bin ich bei den Silberbänden; habe aktuell Nr. 150 gelesen und höre über Audible wieder einmal die  MdI-Bände. Leider konnten die Gespräche mein Interesse an der Erstauflage nicht wieder wecken. Die Gespräche über die Comics (etwas wehmütig) und die NEO-Reihe fand ich sehr spannend.
Die Zeit, in der ich mich am Freitag bei den Sammelkarten ausgeklinkt hatte, habe ich genutzt, um bei euch eine Mitgliedschaft zu beantragen. Mitte der 80er-Jahre bin ich aus dem SFCD ausgetreten, und vielleicht ist JETZT der Zeitpunkt für einen neuen Verein 🙂
Dir wünsche ich einen schönen Tag und dem Club weiterhin viel Erfolg bei seinen Vorhaben.  
Viele Grüße aus Wuppertal
Burkhard

**************************************************************************Servus Roman,

Es war meine erste Teilnahme an einem solchen Event und ich war von Tag eins an begeistert von der Organisation und Umsetzung. Dass nahezu alle Autoren und Verantwortliche für die größte SciFi Serie sich die Zeit genommen und derart relaxt und begeistert die Fragen von den Fans beantwortet haben, wird mich noch lange beschäftigen, das ist einzigartig in diesem Business und ich war ausnahmslos von jedem Autor*in überzeugt, dass er/sie mit Herzblut bei der Sache ist. 
Ich wurde nicht nur grandios unterhalten, sondern auch dermaßen fasziniert von dem Zusammenhalt der Community, dass ich zum Mitglied der PRFZ wurde und mich wie ein kleines Kind auf die erste Ausgabe der SOL freue. 
Ganz besonders möchte ich Dir danken lieber Roman, die Moderation war fantastisch und ich hatte bei den vielen witzigen, klugen und flexibel an die Situation angepassten Fragen stets das Gefühl, dass hier ein Medienprofi am Werk ist. 
Mit Andreas Eschbach habt ihr ein Highlight an Land gezogen, dass es fast ein wenig enttäuschend ist, dass „nur“ rund 80 Teilnehmer insgesamt an diesem tollen Meeting teilgenommen hatten. Ich denke mit einer größeren Plattform, vielleicht unterstützt von offizieller Seite, ist hier künftig noch viel mehr möglich. 
Als kürzeres Event angesetzt, beispielsweise im Vierteljahresrhythmus über ein verlängertes Wochenende, wäre meines Erachtens der ideale Weg noch mehr Fans für Perry Rhodan zu generieren. Mit mir hat es schließlich auch geklappt. 
Zum Abschluss noch einmal Hut ab und danke, danke und nochmals danke für die tollen Stunden und Tage.
Viele Grüße aus dem schönen Südspessart 

Andy

EXODUS-Magazin Nr. 40 & 41 – das Interview zum Magazin

Seit gut 17 Jahren ist das Magazin EXODUS ein fixer Bestandteil der deutschen Science-Fiction-Kurzgeschichten-Szene. Es wird also Zeit, René Moreau, Gründer und einer von vier Herausgebern, zu interviewen.

 

Roman Schleifer: René, was genau findet der Science-Fiction-Interessierte in EXODUS?

René Moreau: Erst einmal ausgewählte Stories, die thematisch ein möglichst breites und interessantes Spektrum der Science-Fiction und Phantastik abdecken. Die Texte sollen gut lesbar, möglichst anspruchsvoll – dabei aber trotzdem spannend und unterhaltend – sein. Wir legen dabei großen Wert auf ein professionelles Lektorat, was in der semi-professionellen Szene nicht immer selbstverständlich ist. Die Kurzgeschichten bilden das Haupt-Standbein des Magazins.
Nebenher ist es aber vor allem auch die besonders stark ausgeprägte grafische Seite, die EXODUS schon lange als besonderes Magazin auszeichnet. So wird jede einzelne Geschichte im Magazin adäquat illustriert, was das gesamte optische Erscheinungsbild enorm aufwertet. Da sind schon seit langer Zeit ebenso arrivierte Künstler wie auch wirklich tolle Newcomer dabei. Zur ständigen Einrichtung in der Heftmitte gehört unsere »GALERIE«. Sie bietet jeweils einem Künstler die Möglichkeit, sich mit seinen Werken ausführlich vorzustellen. In EXODUS 40 ist das beispielsweise Dirk Berger, in der Nummer 41 Rainer Schorm, um nur die zwei aktuellen Namen zu nennen. In der Ausgabe 39 Jan Hoffmann, den wir zudem auch mit einer abgeschlossenen Comic-Geschichte vorstellten. Somit findet auch die Neunte Kunst, ebenso wie die vielfach vernachlässigte lyrische Seite des Genres Eingang ins Magazin. Von Zeit zu Zeit bringen wir auch interessante Essays zu Themen rund um die Science-Fiction. Aktuell: Dirk Alt mit dem zweiten Teil zu seiner Betrachtung »Jenseits der Betondecke – SF in aktuellen Literaturzeitschriften«.

Roman: Was war euer Motiv für die Gründung des Magazins?

René: Das wäre ganz sicher eine viel zu lange Geschichte!
In der Kurzform: EXODUS  erschien, eigentlich als Nachfolger zu einem zuvor herausgegebenen und eingestellten Fanzine namens PROCON, erstmals im Jahre 1975 mit einer als Einzelausgabe geplanten »Nullnummer«. Damit wollte ich meine Aktivitäten in diesem Bereich endgültig abschließen. – Dass es anders kam, ist inzwischen Geschichte: Denn bis 1980 folgten 13 Ausgaben und ein weiterer Sonderband zusammen mit der PHALANX-Redaktion aus Freiburg. Nach 23 Jahren Abstinenz vom SF-Geschehen juckte es mich dann doch wieder. 2003 wurde das Magazin mit der Ausgabe 14 von mir wiedererweckt. Und seitdem hat sich verdammt viel getan …

Roman: Das Magazin wurde mit dem Kurt-Laßwitz-Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF geehrt. Auch veröffentlichte Geschichten werden laufend mit dem KLP- oder dem DSFP prämiert. Wie stolz seid ihr darauf?

René: Natürlich erachten wir dies als eine besondere Auszeichnung, beweist sie doch, dass unsere Aktivitäten über die Jahre hin beim Fachpublikum wahrgenommen und entsprechend gewürdigt werden. Für die vielen Autoren und Künstler, die mit ihren Beiträgen im Magazin nominiert wurden und dabei oftmals punkten konnten, freut es uns allerdings noch sehr viel mehr! Schließlich arbeiten alle Beteiligten zum Nulltarif, und sie sind es letztlich, die das Magazin zu dem zu machen, was es inzwischen ist.

Roman: Erkennt ihr bereits beim Lesen potenzielle Preisanwärter?

René: Klingt es vermessen, wenn wir sagen, dass jede Geschichte, die es ins Magazin schafft, bereits per se preisverdächtig ist? – Aber im Ernst: Wir veröffentlichen nur, wovon wir überzeugt sind. Was bei der Vielzahl der veröffentlichten Geschichten in der Szene am Ende mit einem Preis gekrönt wird, lässt sich nicht vorhersehen. Auf der Zielgeraden braucht es nicht nur innere Qualität, sondern wie immer auch Glück. Und natürlich spielen auch menschliche Faktoren eine Rolle wie etwa der Bekanntheitsgrad des Autors oder auch, was vielleicht ein bekannter Meinungsmacher der Szene über diese oder jene Geschichte gesagt hat. Wenn eine Story allgemein viele positive Reaktionen bekommt, ist das genauso viel wert wie ein Preis. Bei so mancher Perle ist man allerdings hin und wieder verwundert, dass ihr Glanz offenbar nicht allgemein erkannt worden ist.

Roman: Wie viele Stories habt ihr im Laufe der Jahre veröffentlicht? Und wie viele wurden prämiert?

René: Zu viele, als dass ich das ohne aufwendige Recherche benennen könnte.  Jedes Jahr gibt es nur einen ersten Platz bei den einschlägigen Preisen. Dem stehen enorm viele Veröffentlichungen sowohl aus den regulären wie auch den vielen Kleinverlagen gegenüber. Sehen wir es so: Seit dem Neustart von EXODUS sind inzwischen schon wieder 17 Jahre ins Land gegangen. Die ersten Jahre sind wir mangels Bekanntheit kaum beachtet worden. Ab 2007 aber hat es zweimal den Deutschen-Phantastik-Preis, fünfmal den Kurd-Laßwitz-Preis für Kurzgeschichten sowie zweimal für Illustrationen, einmal den Deutschen-Science-Fiction-Preis und dreimal den Traumkristalle-Preis für die beste Anthologie des jeweiligen Jahres gegeben. Hinzu kommen noch einige knappe Verfehlungen des ersten Platzes. Wichtiger ist uns auf jeden Fall, dass es uns gelungen ist, mit sehr viel Mühe die Startauflage von 200 auf 500 gesteigert zu haben. Mit jeder Ausgabe gibt es einen neuen Rekord der direkt am ersten Tag versandten Hefte. Bedenkt man, wie klein der engere Kreis an Interessierten in Deutschland ist, erreichen wir verhältnismäßig viele Leute.

Roman: Aus all den veröffentlichten Stories: Welche drei sind dir da besonders in Erinnerung geblieben und warum?

René: Das ist nun wirklich kaum zu beantworten, dazu haben wir im Laufe der Jahre einfach zu viele Texte veröffentlicht.

Roman: Wie haben sich die Themen der Stories im Laufe der 17 Jahre gewandelt? Hat sich die Grundstimmung der Stories verändert? Kann man darin ablesen, ob die Autoren positiv oder negativ in die Zukunft blicken?

René: Das ist eine interessante Frage. Ich denke, dass wir mit den Kopf zu nah am Geschehen und deshalb vielleicht ein wenig betriebsblind sind. Es wäre spannend, wenn eine Analyse dazu von außerhalb kommen würde. Unser Eindruck ist aber, dass generell zukunftskritische Texte dominieren, was angesichts des Zustandes unserer Welt aber auch nicht überraschen wird. Fröhliche oder humorvolle Texte finden da eher weniger Beachtung.

Roman: Gab es auch kontroverse Stories?

René: Auf jeden Fall! Das lässt sich immer sehr schön an den Leserkommentaren selbst oder aber an den kontroversen Meinungen in den einschlägigen Diskussionsforen erkennen. Sehr oft deckt sich das mit unseren eigenen vorausgegangenen und unterschiedlichen Einschätzungen innerhalb des Herausgeberteams. Für uns bleibt so etwas stets sehr spannend. Eine kontroverse Diskussion zu jedwedem Thema sollte immer möglich sein. Da wir finanziell nicht auf Profit ausgelegt sind, brauchen wir da auch keinerlei kommerzielle Rücksichten zu beachten. Zumindest verschafft uns das ein Stück weit verlegerische Freiheiten.

Roman: Gab es schon mal Stories, die ihr mit Bauchweh veröffentlicht habt?

René: Ja, natürlich hat es das schon gegeben, wie aus der vorherigen Antwort herauszulesen ist. Dann wartet man neugierig auf Feedback aus der Szene. Im Großen und Ganzen sind wir aber ganz ehrlich keine Redaktion, die sich über mögliche Kritik arg den Kopf zerbricht. Wer will schon aalglatt sein? Da sind uns die eben erwähnten Freiheiten schon sehr viel wichtiger.

Roman: Apropos kontroverse Stories: SF zeichnet sich ja dadurch aus, mögliche Entwicklungen der Menschheit vorauszudenken. Welches Thema wäre für euch ein No-Go?

René: Grundsätzlich dürfte man da eigentlich kaum etwas ausschließen. Nicht einmal, wenn es um Religion oder ähnliche Themen geht. Menschenverachtende oder frauenfeindliche Positionierungen allerdings würden wir ganz sicher nicht publizieren. Ebenso hat rechtes Gedankengut in EXODUS nichts verloren.

Roman: Und welches Genre lehnt ihr definitiv ab?

René: Elfen, Drachen, Zwerge, sprich: jeglichen Fantasy-Zauber. Ganz sicher auch die klassischen Zombie- und Vampir-Geschichten. Nicht, dass wir dagegen etwas einzuwenden hätten, aber wir wollen nun einmal gezielt die SF-Story fördern. Eine gute Phantastik-Story darf es hingegen, neben puristischeren Texten der erkennbaren Science-Fiction (die dabei aber auch sehr gerne realitätsnah sein darf) durchaus sein. Weird-Fiction, im Stile Lovecrafts, Kafkas, Poes o. ä. ist uns aber ebenso willkommen, wenn der Autor es schafft, uns da zu überzeugen. Wir hatten schon den Fall, dass wir eine unglaublich gut geschriebene Geister-Geschichte abgelehnt haben, weil sie nun mal nicht wirklich in unseren Rahmen passte. Das war einer der Fälle, über die wir sehr lange diskutiert haben und zu keinem übereinstimmenden Ergebnis gekommen sind. Aber schließlich hat niemand behauptet, dass es einfach ist, ein Literaturmagazin herauszugeben. Unsympathische Entscheidungen gehören nun mal dazu.

Roman: Wie wählt ihr die Schwerpunkte der Stories aus?

René: Das ergibt sich zwangsweise von allein und liegt am eingehenden (und ausgewählten) Material. – Thematische Vorgaben gibt es nur, wenn ein Themenband (von denen es bislang nur einige gab) geplant ist.

Roman: Wie reicht man Stories ein?

René: Am besten per Mail an: stories@exodusmagazin.de
Allerdings weise ich ausdrücklich darauf hin, dass es immer wieder zu ganz erheblichen Wartezeiten kommen kann, bis wir uns rückmelden … Wir schieben ständig einen Berg an Manuskripten vor uns her, und es kostet naturgemäß sehr viel Zeit alles zu sichten. – Wir wählen Geschichten, die es ins Magazin schaffen, im Herausgeber-Kollektiv aus. Von daher muss jeder von uns vieren auch jeden Text lesen und bewerten.

Roman: Welche Vorlaufzeit habt ihr, sprich wie viele Stories liegen derzeit in der Warteposition?

René: Das mögen gerade zwanzig, dreißig Stories sein, die bereits zugesagt sind und auf eine Veröffentlichung warten. Dazu gibt es den Stapel an Geschichten, der noch gelesen werden will und die neuen, die uns indes ständig zugeschickt werden. Im Moment muss man im Extremfall damit rechnen, zwei bis drei Jahre auf eine Veröffentlichung zu warten. Das ist für niemanden eine befriedigende Situation – auch für uns Herausgeber nicht. Aber schneller können wir – zumindest im Magazin – nicht veröffentlichen und ich bin mir auch nicht sicher, ob der Markt mehr haben will … Sonst gäbe es evtl. ein, zwei weitere Kurzgeschichten-Magazine auf diesem Sektor. Das würde zumindest diese missliche Lage für die schreibende Zunft ein wenig entzerren.

Roman: Als Autor lohnt es sich, bei euch zu veröffentlichen, denn viele der großen Verlage gehören zu euren Abonnenten. Habt ihr Rückmeldungen von Autoren, dass Verlage an sie dezidiert wegen EXODUS an sie herangetreten sind?

René: Das wäre mal schön! Aber nein, so ein Fall ist uns zumindest (offiziell) noch nicht bekannt geworden. Schaden wird es gewiss nicht, EXODUS in seiner Bibliographie stehen zu haben. Einige Illustratoren konnten allerdings schon bei verschiedenen Verlagen Buchcover gestalten nachdem sie in EXODUS vorgestellt wurden.

Roman: Jede Story enthält mindestens eine oder mehre Illustrationen – sprechen sich Grafiker und Autor ab?

René: Das kommt schon mal vor, ist aber eher die Ausnahme. Meistens arbeiten die Illustratoren allein nach dem Text. Eine gewisse künstlerische Freiheit bei der grafischen Umsetzung des Textes ist sogar ein Stück weit gewünscht. In der Regel überlege ich selbst zunächst einmal, welcher Zeichenstil wohl am besten zu welchem Text passt. Dann kontaktiere ich die Illustratoren und spreche mich mit ihnen ab.

Roman: Ihr bringt Newcomer, aber auch renommierte Autoren, wie zum Beispiel Andreas Eschbach. Tretet ihr an die Autoren heran? Kommen Sie zu euch, sprich: wie kommt ihr zu euren Stories?

René: Bekannte Autoren muss man natürlich gezielt ansprechen. Andreas Eschbach war damals, als wir ihn in Wetzlar kennenlernten, sofort hellauf begeistert von EXODUS und ist übrigens auch im aktuellen MARS-Themenband wiederum mit einer Erstveröffentlichung vertreten: »Mars One Way«. Darüber freuen wir uns natürlich … und seine Fans ganz sicher auch! Andere Autoren, die wir angesprochen haben, zeigten wenig Neigung fürs Magazin – ohne Bezahlung – eine exklusive Story zu schreiben, was wir natürlich nachvollziehen können.
Zumindest hat sich dieses Thema teilweise aber erledigt, seitdem wir im Hirnkost Verlag eine neue EXODUS-Buchreihe etablieren konnten: Mit einem Verlag im Rücken kann man anders agieren und auch ein Honorar anbieten!
Ansonsten werden wir aber nach wie vor mit Story-Angeboten überflutet, was sicherlich auch daran liegt, dass es hierzulande so wenig lohnende Veröffentlichungsplattformen in unserem Literaturgenre gibt und die Szene zudem sehr klein ist. Dennoch hat sich im Laufe der Zeit eine beachtenswerte Gruppe von AutorInnen herausgebildet, die regelmäßig bis häufig bei uns veröffentlichen und immer eine gute Qualität liefern. In der Szene sind dies durchaus keine unbekannten Namen. Es mangelt also wirklich nicht an Material. Wie schon erwähnt: wir kommen kaum nach!

Roman: Erzähl uns mehr zu der eigenen EXODUS-Buchreihe.

Der Hirnkost Verlag hat bereits durch die Fortführung des traditionsreichen Jahrbuchs »DAS SF JAHR 2019« hohes Ansehen bei den Lesern gewonnen. Hirnkost-Chef Klaus Farin ist nicht nur ein sehr agiler und rühriger Herausgeber, sondern legt auch großen Wert auf ein qualitativ hochwertiges und thematisch vielseitiges Verlagsprogramm. Vor einigen Monaten erschien dort die erste EXODUS-Anthologie: »DER GRÜNE PLANET – Zukunft im Klimawandel« und schon am 01. Oktober folgt die zweite Anthologie in der Reihe: »PANDEMIE – Geschichten zur Zeitenwende«, die für Vorbestellungen bis zum 30.09.2020 sogar noch zum Subskriptionspreis bezogen werden kann. Hans Jürgen Kugler, inzwischen auch EXODUS-Herausgeber, betreut diese neue Buchreihe gemeinsam mit mir. Und wie im Magazin üblich wird jede Geschichte separat illustriert und die Titel erscheinen jeweils als hochwertige Hardcover mit Lesebändchen. Natürlich auch in den bekannten eBook-Formaten. Gerade gehen wir an den dritten Band heran, der im Frühjahr 2021 erscheinen wird.

Roman: Welche Kriterien gilt es für ein Titelbild zu erfüllen?

René: Das ist einfach: Es muss uns bloß umhauen! Das Cover verkauft.
In der Redaktion ist es auch schon mal zu einem großen Streit wegen des Covers gekommen. Das war besonders schlimm bei der Ausgabe 30, dem Themenband »Revival-SF, Retro-Futurismus & Steampunk«, für den ursprünglich ein ganz anderes Bild vorgesehen war. Kollege Olaf Kemmler probiert meistens mehrere Illustrationen aus und spielt mit der Farbe unseres Schriftzugs. Dann wird darüber diskutiert. – Letztlich gewann dieses Cover von Angelo Boog, einem wirklich großartigen Künstler, dem ich gerne noch einmal eine »GALERIE« in EXODUS widmen würde, den Kurd-Laßwitz-Preis.

Roman: Bekanntlich kann man bei so einem Projekt nie genug Mitarbeiter haben. Welches Aufgabengebiet wäre zu haben?

René: Lektorat geht immer. Wenn aber jemand ein Genie im Umgang mit Webseiten ist, und so etwas gerne macht, ist er uns mehr als nur willkommen – denn ich kann auch das als »One-Man-Show« schon lange nicht mehr aktuell begleiten. Von daher bin ich schon einmal froh, dass wir soeben einen neuen Mann für unsere Facebook-Seite gewinnen konnten. Sollte auch  jemand das Programm InDesign besitzen und Lust verspüren, jede Woche viele Stunden ohne Bezahlung in das Layout eines großartigen Science-Fiction-Magazins zu investieren, sehen wir uns auch eine solche Bewerbung sehr wohlwollend an. – Allerdings ist es wahrscheinlich eher Fiction, auf solch unwahrscheinliche Ereignisse zu hoffen. Manchmal denke ich, es wäre besser das Magazin in die Hände eines Verlages zu geben, der all diese „Hintergrund-Arbeiten“ (denn auch der gesamte Vertrieb hängt ja da noch hinten an) komplett übernimmt …

Roman: Gibt es so etwas wie ein Probeexemplar, wenn man erst mal reinschnuppern will?

René: Verschenken kann man so ein hochwertiges Printprodukt natürlich nicht. Wir verdienen allemal keinen Cent, aber draufzahlen wollen wir bestimmt nicht. Es gibt aber zurzeit eine sogenannte »Paket-Aktion«, in der wir 3 Ausgaben zur Wahl für 27,–€ anbieten. Das ist, denken wir, ein faires Angebot für neue Leser oder auch für die, die ihre Sammlung vervollständigen wollen. Die Anzeigen hierzu sind derzeit geschaltet. Man kann aber auch hierfür den Shop direkt kontaktieren: shop@exodusmagazin.de

Roman: In den beiden Ausgaben 40 und 41 habt ihr das Thema »Mars« als Schwerpunkt, unter anderem Stories von Andreas Eschbach, Uwe Hermann, Horst Pukallus u.v.a.m.

René: Ja, und auch dein Name steht ja in der langen Autorenliste. Und gerade deine Geschichte »Der letzte Tag« ist ein gutes Beispiel für den internen Ablauf. Obwohl mir persönlich deine Story sofort gefallen hatte, wurde sie von einigen Redakteuren zunächst abgelehnt. Das Thema war dem einen oder anderen Kollegen vielleicht zu heikel. Doch nach einigen Diskussionen haben wir uns dann doch entschieden, sie in den Mars-Band mit aufzunehmen.
Der Rote Planet hat die Phantasie der Menschen schon über Jahrtausende hinweg beschäftigt. Der Wettlauf dorthin ist gerade in diesen Tagen in vollem Gange. Also auch hier einmal mehr realitätsnahe Fiction!
Die geladenen AutorInnen haben hier ganze Arbeit geleistet und dem Thema faszinierende und neue Facetten abgewinnen und hinzufügen können. Im Übrigen ist der Mars in der Science-Fiction schon immer ein »literarischer Ort« gewesen. Daran hat sich (und wird sich) nichts ändern. Im Gegenteil: jetzt, wo er allmählich immer weiter in greifbarer Nähe rückt, wird das Thema noch einmal viel, viel spannender!
Die Leserinnen und Leser dürfen sich also auf einen wirklich starken »EXODUS-Doppeldecker« freuen!

Roman: Na, dann bring ich doch gleich mal den »Teaser« zu meiner Story.
Die Menschheit hat es geschafft – sie ist auf dem Mars gelandet. Doch die Mission ist anders verlaufen als geplant. Zwölf Jahre nach der Landung steht die Kommandantin auf dem Mars und lässt die dramatischen Ereignisse Revue passieren …

Roman: Fast zeitgleich mit dem EXODUS-Doppelpack 40/41 erschien auch COZMIC 2 – worum gehts bei dem Magazin?

René: COZMIC ist kein Magazin, sondern eine »Phantastische Comic-Anthologie«. Womit wir schon beim Inhalt sind: COZMIC bringt Comic-Storys aus dem phantastischen Bereich. Das können ebenso kurze wie längere in sich abgeschlossene Geschichten sein; ebenso gibt es aber auch den gelungenen Ein-Seiter oder die klassische Fortsetzungsgeschichte, die über drei oder vier Ausgaben erzählt wird. Zudem bringen wir auch in jedem Band einen sekundärliterarischen Genre-Artikel: In COZMIC 3, die noch in diesem Jahr erscheinen wird, ist dies beispielsweise ein ausführliches Feature zur Fantasy-Reihe »THORGAL«. Viel aussagekräftiger ist aber sicherlich diese LESEPROBE oder aber auch eine ganz aktuelle Kritik auf comic.de.
Diese hochwertige Hardcover-Reihe gebe ich gemeinsam mit Michael Vogt (»Mark Brandis«, »Ein seltsamer Tag«) im Atlantis Verlag heraus und ist mir – als Liebhaber der Neunten Kunst – ein wahres Herzensprojekt geworden! Im Grunde ist ja der Schritt von einer guten Kurzgeschichte zu einem künstlerisch anspruchsvollen Comic (oder aber auch der umgekehrte Weg) ein sehr kurzer. Wir haben inzwischen bemerkt, dass viele EXODUS-Leser, die ja seit jeher die ebenso starke grafische Ausrichtung des Magazins goutieren, inzwischen auch COZMIC begleiten. Die beiden Projekte scheinen also gegenseitige Synergien zu entwickeln.

Roman: Lassen wir zum Abschluss noch einen jahrelangen Leser zu Wort kommen, nämlich PR-Autor Uwe Anton.

Uwe, seit wann liest du das Exodus-Magazin?

Seit der ersten Ausgabe. Und damit meine ich jetzt nicht die neue
»Staffel«, die seit 2003 erscheint, sondern die erste (1975 – 1980). Schon damals zählte Exodus zu den besten literarischen Magazinen in diesem unserem Lande, auch wenn es noch ein Fanzine war. Das war in etwa die Zeit, als ich auch noch Fanzines machte.

Was ist der Grund, dass du schon so lange die Treue hältst?

Herausgeber René Moreau und das Team macht einfach einen guten Job. Er hat einen zielsicheren Geschmack für die Auswahl guter Geschichten, er hat einen Blick für gute Graphiken, die dann die Galerien bilden, er hat die nötigen Kontakte zu bekannten Autoren und Malern und entdeckt immer wieder unbekannte, die durchaus überzeugen können. Natürlich ist nicht jede Geschichte der absolute Renner, aber das durchschnittliche Niveau ist sehr hoch. Bei dem heutigen Kurzgeschichtenmarkt könnte man durchaus sagen: Wenn
ich Stories lese, dann die in Exodus.

Wie haben dir die Mars-Sonderbände gefallen?
Obwohl das Thema ja eigentlich begrenzt ist, bin ich beeindruckt von der Vielfalt, mit der man es angehen kann. Und die Galerie von Dirk Berger war einfach nur gut.

Also ein Pflichtkauf aus deiner Sicht?
Auf jeden Fall!

Uwe und René, danke für eure Zeit.

René und Uwe: Gern.

Hier gehts zur Homepage des EXODUS-Magazins samt Bestellmöglichkeit
https://www.exodusmagazin.de

DORGON 111 – »Entscheidung am Sternenportal« ist online

Das sonnige Wetter lädt ein zum gemütlichen Ausflug und Lesen. Wer nach Erstauflage, NEO und Miniserie noch nicht genug vom Perryversum hat, dem präsentieren wir den Band 111 »Entscheidung am Sternenportal« der Fan-Fiktion-Serie DORGON, geschrieben von Jens Hirseland.

Cover zu DORGON 111 - Entscheidung am Sternenportal © John Buurman

Im Januar 1308 NGZ herrscht Krieg. Das Quarterium zieht eine blutige Spur der Gewalt durch den Kosmos. Kriege in M 87, den estartischen Galaxien, Cartwheel und in der Lokalen Gruppe haben das Leben aller dort existierenden Wesen verändert.

Nun greift das Quarterium nach Andromeda, doch Perry Rhodan, Aurec und deren Verbündete trotzen der Armada des Regimes.

In den estartischen Galaxien ist ein Ereignis eingetreten, welches weitaus größere Bedeutung haben kann: Die Ankunft eines unvorstellbar großen kosmischen Objekts, des ominösen Riffs steht bevor, während Quarteriale, Dorgonen, Estarten und Saggittonen sich bekriegen. In M 87 werden Gal’Arn und seine Gefährten Zeuge der Wiedergeburt des Herrn des Riffs: Nistant. Und sie erleben den Tod des Herrn der Bestien. Torsors Ende ist eine empfindliche Niederlage für das Quarterium.

Uwahn Jenmuhs greift unter anderem nach der Macht des arkonidischen Imperiums. Es kommt zur ENTSCHEIDUNG AM STERNENPORTAL …

Mehr zum Roman …

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Podcast über »Blicke auf OLYMP«

Der warpCast, der Podcast des Online-Magazins WARP-CORE, berichtet in seiner Sonderfolge 24 vom 11. August 2020 über die Publikation des TCE zur PERRY RHODAN-Miniserie OLYMP.

Der Kenner der PR-Serie, Mario Staas, äußert seine (so viel sei veraten: positive) Einschätzung zum Inhalt und zu einzelnen, besonderen Aspekten dieser Publikation.

Dass am Ende eine Kaufempfehlung steht, freut uns als Redaktionsteam natürlich besonders und bestärkt uns in unseren Aktivitäten.

Ein Infotext anläßlich der Veröffentlichung von »Blicke auf OLYMP« findet sich auf Geisterspiegel.de.

Walter Ernsting im Fokus

Heute dürfen wir das Cover der kommenden SOL präsentieren. Es zeigt den Mausbiber Gucky und seinen Erfinder Walter Ernsting alias Clark Darlton. Gezeichnet hat es Swen Papenbrock, der uns das Bild für die SOL zur Verfügung gestellt hat.

Die 99. Ausgabe der SOL widmet sich im Schwerpunkt dem Autor und Begründer der deutschsprachigen SF-Szene – Walter Ernsting. Wir haben Freunde, Autoren und Fans befragt, wie sie ihm begegnet sind und wie sie von ihm inspiriert wurden. Außerdem werfen wir einen Blick auf seine Werke außerhalb der PERRY RHODAN-Serie sowie auf die Gedenkbände und Biografien, die über ihn erschienen sind. Zu guter Letzt kommt Clark Darlton selbst zu Wort mit einem noch unveröffentlichten Text.

Ein weiteres Highlight der SOL 99 ist das Interview mit Arndt Elmer. Alexandra Trinley hat den Autor befragt, wie es ihm in der vergangenen Zeit ergangen ist und warum es fünf Jahre gedauert hat, bis er wieder einen Roman zur Erstauflage beigesteuert hat. Herausgekommen ist ein bewegendes Gespräch mit dem Autor.

Stefan Wepil nimmt uns mit nach Iya. Er beschreibt Fauna und Flora des Planeten nicht nur Worten, sondern zusätzlich in ausdrucksstarken Bildern.

Mit der Ausgabe 99 starten wir eine neue Reihe über Kuriositäten aus dem PERRY RHODAN-Umfeld. Im kommenden Heft geht es um den interaktiven Fortsetzungsroman, der 1996 auf der neuen Homepage der PERRY RHODAN-Redaktion erschien. Verantwortlicher Autor war damals Peter Terrid.

Neben den gewohnten Rezensionen zur Erstauflage und zu NEO, gibt es noch Besprechungen zu den Planetenromanen von Horst Hoffmann und zur Anthologie »Sternenfieber« vom TCE.

Wir glauben, dass wir mit dem Inhalt der SOL 99 vielen Altlesern eine Freude machen werden.

Das Heft wird voraussichtlich Mitte August an die Mitglieder verschickt werden. Anschließend wird es im SpaceShop auch für Nichtmitglieder erhältlich sein.

Rabatt für PRFZ Mitgliedschaft

PRFZ Tage in Osnabrück
(C) Raimund Peter

Jetzt Mitglied bei der PERRY RHODAN-FanZentrale werden und während der PERRY RHODAN ONLINE WOCHE Geld sparen.

Verschickt zwischen 13. und 19. Juli 2020 die Online-Beitrittserklärung zur PERRY RHODAN-Fanzentrale und erhalte die Mitgliedschaft zum vergünstigten Preis von EUR 44,00 (60 Euro im Ausland) für zwei Jahre statt 64 EUR (80 EUR im Ausland).

Mit der Vereinsmitgliedschaft erhaltet ihr viermal im Jahr das Fanzine SOL, sechsmal im Jahr den Newsletter und Vergünstigungen auf Cons und im Space-Shop.

Die PERRY RHODAN ONLINE WOCHE wird organisiert von der PERRY RHODAN FanZentrale und dem PERRY RHODAN-Stammtisch Wien. Holt euch vom 13. bis 19.Juli 2020 die PR-Autoren ins Wohnzimmer und plaudert mittels Videochat mit ihnen.

Anmeldung zur Online Woche unter: https://www.proc.org/perry-rhodan-online-woche/programm/

Anmeldung zur Fanzentrale: https://www.prfz.de/beitritt.html

Newsletter 36 der PR-FanZentrale erschienen – aus aktuellem Anlass für alle

Der neue Newsletter der PRFZ wurde versendet und bietet wieder viele News und Informationen über den Verein und die PERRY RHODAN-Serie – und steht diesmal aus aktuellem Anlass, der PERRY RHODAN ONLINE WOCHE, allen Interessierten zur Verfügung. Einfach auf das nebenstehende Bild (oder hier) klicken.

Im Editorial heißt es:

»Guckys Tod – eingebettet in einen Zyklus mit dem Leitmotiv der Fake News, in einer Welt voll paralleler Schauplätze, unübersichtlicher Entrückungen und gezielter Täuschung, und in
Szene gesetzt wie ein billiges Showpiece von jenem unerfahrenen Autor (wie hieß er noch gleich? Leo Lukas? [Achtung Ironie!]) – hat uns in der vergangenen Woche einen Shitstorm beschert, der seinesgleichen sucht und hoffentlich nicht findet. Newsletter 36 der PR-FanZentrale erschienen – aus aktuellem Anlass für alle weiterlesen

»Blicke auf OLYMP. Hintergründe zu einer PERRY RHODAN-Miniserie« erschienen

Cover »Blicke auf OLYMP. Hintergründe zu einer PERRY RHODAN-Miniserie«

Blicke auf OLYMP
Hintergründe zu einer PERRY RHODAN-Miniserie
68 Seiten, € 8,50
Titelbild: Mathias Rolfs

Zum dritten Mal entstand eine Publikation zu einer aktuellen PERRY RHODAN-Miniserie aus einer Interviewserie. »Blicke auf OLYMP. Hintergründe zu einer PERRY RHODAN-Miniserie« erschienen weiterlesen