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Im Gespräch mit Olaf Brill zu PERRY RHODAN MISSION SOL Band 5

Olaf Brill
PERRY RHODAN
Mission SOL, Band 5
Strafkolonie der Ksuni

Science-Fiction, Heftroman, Hörbuch und E-Book, Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt, 9. August 2019, 64 Seiten, € 2,40, Titelbild: Dirk Schulz

 

Der 1967 in Bremen geborene und immer noch dort wohnhafte freiberufliche Autor, Redakteur und Dozent ist unter anderem fürs Deutsche Filminstitut tätig. Bei PERRY RHODAN ist er verantwortlich für die Kurzgeschichtenreihe STELLARIS. »Strafkolonie der Ksuni« ist sein vierter Roman für PERRY RHODAN-Miniserien.

AT: Olaf, der Titel deines Romans klingt abenteuerlich. Erklärst du, wie er zustande kam?
OB: Oft gibt es bereits einen Titelvorschlag von Redaktion oder Exposéautor. Ich mache aber meist einen eigenen Vorschlag, der ebenso meist auch genommen wird, eventuell mit kleinen Modifikationen. In diesem Fall bin ich besonders froh, dass mein Titelvorschlag durchgekommen ist, und das kam so: Der ursprüngliche Arbeitstitel war »Die Strafkolonie«, und wir haben über verschiedene Varianten diskutiert. An einer Stelle meinte Exposé-Chef Kai Hirdt zum Beispiel, wir könnten auch »full Kafka« gehen und »In der Strafkolonie« draus machen. Im Gespräch mit Olaf Brill zu PERRY RHODAN MISSION SOL Band 5 weiterlesen

Fünf Fragen an STELLARIS-Redakteur Olaf Brill

Olaf, in deiner STELLARIS 68 erfahren wir, dass die STELLARIS die 500 Jahre überstanden hat. Blieb sie vom Posizid verschont?

Das erfahren wir in der nächsten STELLARIS-Story, die in acht Wochen erscheinen wird!

Der Frachtraumer wurde von dir ins Jahr 2045 NGZ gehievt, die Besatzung bis auf einen jedoch nicht. Welche schillernden Charaktere kommen auf uns zu?

Einige haben wir in der aktuellen Story ja bereits kennengelernt: Es sind Einwohner des Planeten Myra, die nun mit der STELLARIS auf große Reise gehen. Die Myraner sind ein Volk, das von Lemurern abstammt, im Laufe der Geschichte auf vortechnologischen Stand zurückgefallen ist und sich vor historisch wiederum relativ kurzer Zeit mit Nachfahren der STELLARIS-Besatzung vermischt hat. Myra befindet sich allerdings auf einem Entwicklungsstand noch vor dem planetaren Raumfahrtzeitalter. Nur einige wenige Vertreter des Planeten brechen nun mit der STELLARIS ins Weltall auf. Also braucht unser Raumschiff natürlich noch eine professionelle Besatzung, die wir in den nächsten Storys kennenlernen werden. Und ja, ich hoffe, es sind ein paar schillernde Charaktere dabei.

In der STELLARIS-Gruppe auf Facebook postet STELLARIS-Autor Gerhard Huber Live-Leseberichte zu den Stories – wie ist es für dich als Autor, wenn du ihm quasi über die Schulter schaust?

Das ist einfach wunderbar! Der Autor erfährt dabei, ob es ihm gelungen ist, die Gedanken des Lesers in die Richtung zu lenken, die er geplant hat. Also, ob erfolgreich bestimmte Erwartungshaltungen und Spannungsmomente aufgebaut werden konnten, und ob der Leser bei deren Auflösung dann befriedigt oder enttäuscht ist. Und er erfährt natürlich, ob wenigstens einem Leser die Story gefallen hat oder nicht. Das ist ein wichtiges Feedback, und mir macht es jedenfalls großen Spaß, Gerhard bei seinen Live-Lesungen über die Schulter zu schauen. Ich versuche, wenn ich kann, immer „live“ dabei zu sein.

Du bist seit Februar 2017 Redakteur der STELLARIS-Serie – was muss ein STELLARIS-Expo haben, damit du dem Autor sagen kannst: Okay, schreib mal und dann sehen wir weiter?

Gute Frage! Weiß gar nicht, ob man die mit einem „Rezept“ beantworten kann. Aber ich versuch’s mal: Der Autor muss natürlich eine Idee haben, die eine richtig gute Science-Fiction-Handlung ermöglicht. Dann muss er „menschliche“ Figuren einbringen, deren Schicksal uns interessiert. „Menschlich“ in Anführungszeichen, denn das können bei uns natürlich auch Außerirdische oder Roboter sein. Und schließlich sollte die Geschichte so gestaltet sein, dass beim Lesen oben erwähnte Erwartungshaltungen aufgebaut werden: Der Leser soll mitfiebern, Spekulationen, Wünsche und Ängste über den Fortgang der Handlung aufbauen … und dann sehen, was der Autor draus gemacht hat!

Es gibt einen harten Kern an STELLARIS-Autoren – wann ist die nächste Gelegenheit ein paar von ihnen auf einem Con zu treffen?

Das stimmt. Ich bin ganz froh über diese nicht kleine Gruppe von Schriftstellern, die sich schon bei der STELLARIS bewährt und auch Lust haben, weitere Storys zu schreiben. Da habe ich ein paar Leute, auf die ich mich jederzeit verlassen kann. Und das ist durchaus manchmal nötig. Es kommt zum Beispiel gelegentlich vor, dass eine eigentlich vorgesehene Story aus diesem oder jenem Grund ausfällt und ich Ersatz brauche. Dann hat meist einer der Stammautoren schon eine Geschichte zur Hand, die wir in wenigen Tagen in Zusammenarbeit von Autor und Redakteur zur Veröffentlichung fertigstellen können. Diese Autoren kann man als nächstes auf den PERRY RHODAN-Tagen Osnabrück im Mai auf einem STELLARIS-Panel treffen. Wird ein recht vollbesetztes Podium! Ich freu mich schon drauf, denn ich werde natürlich am Rande mit jedem dieser Autoren über seine nächste Story sprechen. Und wir wollen ja hoffen, dass dabei sehr viele schöne, bunte, anregende und mitreißende Geschichten herauskommen!

Bislang haben folgende STELLARIS-Autoren für Osnabrück zugesagt:

Olaf Brill

Dieter Bohn

Dietmar Schmidt

Gerhard Huber

Roman Schleifer

Infos zum Con: http://prtag.prfz.de/home.html
oder
https://www.facebook.com/PRTOsna/