Acht Fragen an Leo Lukas zu seinem Band 3072

Leo Lukas verrät im Interview mit Roman Schleifer, wie er sich fühlt, als Gucky-Mörder in die RHODAN-Geschichte einzugehen, und wieso er Teile des Heftes mit ironischem Unterton geschrieben hat.

Leo, ich bin fassungslos und schwanke zwischen »Ich kündige dir die Freundschaft auf«, »Ich beende meine RHODAN-Lesereise nach 37 Jahren« und »Das ist ein Fake, also wie werdet ihr das auflösen?«
In welche Richtung soll ich tendieren?

Um unsere Freundschaft wäre mir sehr leid, und nach 37 Jahren mit Perry zu brechen, hielte ich für etwas, ähem, überhastet.
Zum Thema Fake: Nun, es ist jedenfalls nicht so, dass das alles nur ein Traum gewesen wäre und Gucky auf einmal putzmunter aus der (Zell-)Dusche kommt.

Guckys Tod hat bereits am Erscheinungstag einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Selbst, wenn ihr ihn – wie auch immer – wieder auferstehen lasst, könnte die Serie massiv Leser verlieren, die nicht wieder zurückkommen, weil abgewendet heißt auch, die Handlung nicht mehr zu kennen. Wie viele Verluste würde die Serie verkraften?

Das musst du die Verlagsleitung und den Chefredakteur fragen. Letzterer, also Klaus Frick, hat gemeint, das stehen wir durch.

Was hast du dir gedacht, als du das Exposé erhalten und gewusst hast, als Gucky-Mörder in die RHODAN-Annalen einzugehen?

Ich wurde vorab gefragt und habe begeistert zugesagt.
Ich meine, K. H. Scheer wollte Gucky killen und durfte nicht, Ernst Vlcek wollte das und durfte nicht, Robert Corvus wollte das und durfte nicht …
Als ich dann aber das Exposé bekommen habe, ist mir schon mulmig geworden, und ich habe mich gefragt: »Okay – du darfst. Aber willst du das wirklich?«

Für mich hat der Band durch Fligglirt einen ironischen Touch. So sehr ich Ironie mag, finde ich sie in Guckys Todesband nicht angebracht. Was war der Grund, dass du dich dafür entschieden hast?

Mir war klar, dass 3072 ab seinem Erscheinen »der Band, in dem Gucky stirbt« sein wird. Darum habe ich das auch schon im Prolog klar gemacht. Als Kontrast zu diesem wahrlich kosmischen Ereignis und zu Atlans (und später Bullys) Schmerz und Trauer wollte ich eine nette, kleine, ganz und gar unbedeutende Liebesgeschichte haben. Und ja, natürlich habe ich mich dafür bei »Romeo & Julia« bedient, aber auch bei einigen anderen »Klassikern«.

Wäre ein Tränendrüsen-Roman nicht adäquater gewesen?

Das macht teilweise Michael im Nachfolgeband.

In dem Band bringst du im Verhältnis viel Techniküberlegungen.

Ich mache das eigentlich immer, weil ich das sehr mag. Schließlich schreiben wir SF. Und einige der geschilderten Technologien sind für die Handlung (und deren Fortsetzung) durchaus von Bedeutung.

Grundsätzliches zum Ablauf der letzten Hefte. Die Tomopaten entführen Gucky, geben ihn den Cairanern, damit sie ihn verwahren, und die finden ihn dann nicht auf der Ausweglosen Straße? Äh … ?????

Tja, da könnte man glatt misstrauisch werden, gell?

Und zum Abschluss noch die naheliegendste Frage: Wann lasst ihr Gucky wieder auferstehen?

Jetzt wart einmal ab, ob unsere Leser und Leserinnen das überhaupt wollen …

Leo, danke für deine Zeit.

Hier geht’s zum E-Book, zur Lese- und Hörprobe:
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Hier zur Handlungszusammenfassung in der Perrypedia:
https://www.perrypedia.de/wiki/Der_Ilt_muss_sterben!

Hier zur Diskussion im Galaktischen Forum:
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=4&t=12208

PS:

Die Anmeldung zur  PERRY RHODAN ONLINE WOCHE    ist auf den jewiligen Einzelprogrammseiten möglich.

Petition »Rettet Gucky« unter:  https://www.proc.org/perry-rhodan-online-woche/rettet-gucky/

69 Gedanken zu „Acht Fragen an Leo Lukas zu seinem Band 3072“

    1. Es war schon ein Ding der Unmöglichkeit überhaupt, Gucky -quasi so nebenbei- ermorden zu lassen. Der Roman ist einfach unsäglich und ob Gucky wiederkommt oder nicht, ich werde mein Abo kündigen und kein PR mehr lesen. Es gibt für mich Grenzen und die sind hier überschritten worden. Schade!

      1. Ich mache es genaus so. Kein Cent mehr für PR. Hoffentlich denken viele Fans so, dann können sich die unsäglichen Gucky Killer einen neuen Job suchen

      2. ganz deiner meinung !
        ich bin noch einer derjenigen , die 1961 anfingen rhodan zu lesen !!!
        banal ausgedrückt : gucky hielt den ganzen laden am laufen.

  1. Leo Lukas,
    Ich lese seit 1967 Perry Rhodan. Sollte das euer Ernst sein,
    Gucky aus der Serie zu nehmen, hier meine Anwort:
    Hiermit kündige ich mein Abo mit sofortiger Wirkung.
    Ohne freundlichen Gruß
    Ewald Spieker

    1. Ich bin fassungslos und kündige ebenfalls bei meinem Zeitungshändler meine seit 1972 bestehende wöchentliche Bestellung.
      Das hat mir in dieser blöden Zeit gerade noch zum Glück gefehlt.

    1. Ich bin kein besonderer Gucky-Fan. Wohl dosiert kann ich mit ihm leben, ich glaub‘ auch nicht, dass er wirklich tot ist. Dafür haben die Autoren/-innen und vor allem KNF nicht die „Cojones“.
      Noch zu KNF: Ich denke, er ist schon zu lange Chefredakteur, so wie Kurt Bernhardt es zu lange und HoHo vielleicht zu kurz war.
      Dr. Marzins „Langzeitwaffe“, die er hinterlassen hat, ist dann wohl KNF.

  2. Man repariert nichts wenn es nicht defekt ist..letzter Perry Rhoman nach 42 Jahren…Versuche Mausbiber zu züchten….schade um die Freitagsentspannung..

  3. Es scheint mir PR will sich von den „Altlesern“ trennen.
    Bei mir klappt dies. Mein Abo wird auslaufen und auch SOL2 werde ich nur noch wegen der Vollständigkeit runterladen.
    Falls ich die folgenden, schon bezahlten, Bände noch lese, dann nur um den Entzugsschmerz etwas abzumildern.
    Lebt wohl und danke für meine 40 Jahre im Perryversum.

    1. Das ist bei mir auch so. Die neue Entwicklung in PR nimmt mich nicht mehr mit und der Tod von Gucky war für mich unnötig und billig. Mein Abo ist gekündigt. Tschüss PR nach vielen Jahrzehnten.

    2. Ja das sehe ich auch so . Es macht auch den Eindruck als würde da ganz bewusst auf die Stammkundschaft ge..pfiffen . Zum 100ten
      von Clark Dalton nen schönen Gruß an die Fans . Hier habt ihr euren Faxenmacher und wer auch immer sein Denkmal im Perryversum . Für mich geht das gar nicht ! Ich werde die nächsten Hefte zwar noch kaufen aber sobald klar ist das es das Ende für Gucky sein sollte werde ich nach über 40 Jahren aussteigen .

  4. Nach 48 Jahren jede Woche Freude, Träume, Spannung und damit Entspannung nun ein erzwungenes Ende. Es gab ja schon einen Versuch und eine Rückkehr. Sollte dies der Fall sein, kehre ich trotzdem nicht zurück. Die Art und Weise wie der Roman geschrieben war, einfach schlecht, schwach und daneben. Humor ist in den letzten Jahren schon Mangelware bei PR geworden, dieser möchte gern Satire aber einfach nur schlechte, seichte “ Brutaloschreibe“. Ich habe einen gemeinsamen Bekannten mit Leo Lukas, ich muss überlegen ob ich Johannes die Freundschaft kündige weil er mit Leo befreundet ist. Eine Ära geht zu Ende und es fühlt sich ein wenig an als ob diese Autoren Generation Angst vor dieser Figur und ihrer literarischem Potential hat. Ich kann mich nur den anderen Kommentaren anschließen. So etwas zum 100 von CD, einfach schamlos.

    Ende von ad astra

  5. Liebe Perry Rhodan Fans,
    ich lese Perry Rhodan seit 54 Jahren. Gucky sterben zu lassen ist für mich jetzt der Grund nach 3072 Heften aufzuhören diese Romane zu lesen. Ich habe alle Hefte und fange einfach von vorne an. Ich habe mich immer auf die neuen Romane gefreut. Aber DEN Protagonisten sterben zu lassen veranlasst mich zu diesem finalen Schritt. Ich höre auf. Ich denke, dass viele Leser meinem Schritt folgen werden. Ich glaube nicht daran, dass diese Entscheidung der Autoren, der Verlagsleitung und dem Chefredakteur von Erfolg gekrönt oder von den Fans goutiert wird.

    1. Da sprichst du mir aus dem Herzen. Mir geht es genauso. Gucky ermorden zu lassen und dann in einer solch erbärmlichen Situation und mit wenigen Worten abgetan – das geht gar nicht. Da macht auch die ausführliche Beschreibung von Atlans Schmerz nichts mehr gut! Habe mein Abo gekündigt. Ende mit PR. Schade und Traurig!

  6. Liebe Perry Rhodan Leser
    Ich lese Perry Rhodan seid Band 1 der Erstauflage. Am Anfang der Serie mussten wir jede Woche Geld für die Hefte zusammenlegen und haben die Hefte dann herumgereicht. Die Serie weckte in uns eine unstillbare Neugier auf das Fremde, den Weltraum und Technik. Meine Kinder und mein Enkel lachen Regelmässig wenn ich mich am Samstag auf den Weg mache Perry Rhodan am Kiosk zu holen. Ist für mich halt Tradition. Der Roman der Ilt muss sterben ist für mich aber das Ende der Serie. Die Verantwortlichen sollten sich schämen.
    Zum letzten Male ad astra

  7. Liebe Leser
    Ich bin zwar kein PR Abonnent verfolge die Serie aber auch aus dem Ausland.
    Die bis jetzt gelesenen Kommentare lassen mich eher an der Leserschaft als an den Autoren verzweifeln. Sich so wegen einer Romafigur und desen Abgang aufzuregen. Ich erinnere daran was Steve Jobbs kurz vor seinem Ende gesagt hat: Sterben ist die sinnvolste Erfindung der Natur. Entsorgt den alten Schrott und schafft Platz für was Neues. (Meine frei Übersetzung).
    MfG
    KS

    1. In Facebook würdest du jetzt einen deftigen Shitstorm ernten. Aber ich begnüge mich damit, dass „das Verfolgender Serie“ wohl nicht ausreicht, um die Bindungen der Leser / der Fans an die Protagonisten und hier insbesondere Gucky zu verstehen. Also, bitte mit der Meinung etwas zurücknehmen.

      1. Dieser Verfolgende der Serie scheint ein Forentroll zu sein .
        Seinen blöden Text kann er ja der Redaktion schicken eventuell freut sich ja da einer über so nen M…

  8. Liebe Perry Rhodan Fans,
    nach einer Nacht voller Empörung und Trauer habe ich mich noch einmal mit den acht Fragen an Leo Lucas beschäftigt. Schon bei dem ersten Durchlesen hatte mich ein Wort gestört : 1. Antwort… hielte ich ähem für etwas „überhastet“. Wie bitte ? Die Wertung des Todes sei „überhastet“ ? Letzte Antwort: tja, da könnte man glatt etwas misstrauisch werden….
    Wenn man 1+1 zusammenzählt kommt da 2 heraus. Irgendetwas am Tod vom Ilt stimmt da nicht. Ich werde abwarten und weiterlesen. Jetzt bin ich gespannt, wie sich das auflöst. Irgendwie kommt mir das wie ein Zaubertrick vor. Mit der linken Hand von der rechten ablenken.
    Ich vermute, Gucky wird irgendwo gefangen gehalten um irgendetwas zu erreichen.
    Da Astra

  9. Furchtbar, nach dem tragischen und vermeidbaren Tod von Ronald Tekener lasst ihr nun auch GUCKY sterben. Ich hoffe das dass nur ein Trick ist.
    Wenn GUCKY wirklich von euch gekillt wurde werde ich mich nach Ende dieses Zyklus nach über 3000 Romanen aus der Serie verabschieden.
    Fred

  10. Dieser Roman war wirklich das Letzte!! Mit Gucky stirbt die wohl nicht nur beliebteste Figur der Serie, sondern wohl auch die einzige, die das Format für mögliches Merchandising bot. Noch hoffe ich ja, dass es im nächsten Band eine unerwartete Wendung gibt, aber falls nicht, war es das dann für mich mit dieser Serie, die ich seit Band 1 kenne!

  11. Gucky weg Perry weg hoffentlich hören jetzt viele auf die Serie zu lesen.Vieleicht werden dann die Verantwortlichen dann auch weg sein.Ich höre auch auf

  12. Es gib für mich als Leser von 1 an, vier Personen die gehören zur Serie, Perry Rhodan, Bully, Atlan, und GUCKY. Wie Ihr auf die Idee kommen könnt einen davon sterben zu lassen ist mir Rätselhaft. Gut Action und Geheimnise sind immer gut. Eine Figur wie Gucky aus der Serie zu schreiben ist Schwachsinn und wird nur zu einem Aufstand der Leser führen, denn dafür hat keiner Verständnis, selbst beim Lesen des Von L. Lukas ausgeführten Romans musste ich mich zusammen reißen und darauf schließen, das der Verlag die Serie einstellen will. Zu erst Tekener, dann Gucky, Perry ist ja sowieso in einem anderen Universum, Atlan soll ja ach bald sterben, wenn es nach den Cais geht. Wie Ihr aus der Bedrängnis kommen wollt, auch das ist mir ein Rätsel.

  13. Vielleicht muß man alte Zöpfe abschneiden um neue Wege bestreiten zu können. Leider habe ich festgestellt, daß nach 42 Jahren PR ich da nicht folgen werde. Ich wünsche der Serie noch alles Gute für die Zukunft mit einer neuen Leserschaft. Seltsamerweise interessiert mich jetzt nach einem Tag nicht einmal mehr wie der Zyklus endet.
    Auch ich werde wieder von Band 1 beginnen, aber erst am Freitag.

  14. Ich bin geschockt und habe Tränen um Gucky vergossen. Auf 55 Seiten taucht der Ilt nicht auf und dann der grausame Tod. ABER was mich stutzig werden lässt ist die Technik von Heute, sprich Perrypedia. Da greift doch jeder Autor drauf zu. Die Lage von Tramp wird bei 2438 LJ von Sol angegeben. Im Roman wird die Entfernung mit 2410 LJ angegeben, Autorenfehler, oder eine stille Hoffnung?

    Ich vermute mal dass es eine Plan B für Gucky gibt. Spätestens beim Geld hört die Freundschaft auf und der Verlag will auch verdienen. Also Mausbiederohren aufgespannt….

  15. Liebe Leute,

    Tostan hat zurecht auf Verena Themsens Antwort auf die Frage „Könnte die Serie den Tod des Ilts wirklich verkraften?“ verwiesen, die über Vertrauen spricht:

    https://www.proc.org/vierzehn-fragen-an-verena-themsen-zu-ihrem-band-3069/

    Aufmerksam lesen!

    Und was hat Leo Lukas im Epilog einfließen lassen:

    Atlan: „Gucky ist unersetzlich.“
    Bull: „Allerdings.“

    Man könnte auch übersetzen:

    Leser: „Gucky ist unersetzlich.“
    Redaktion und Autoren: „Allerdings.“

    So sehe ich das. Ruhig Blut!

  16. Nachdem ich darüber geschlafen und alle Links gelesen habe , habe ich auch die Hoffnung :Ruhig Blut
    Das Vertrauen in die Autoren sollte nicht überstürzt verloren gehen, bin immerhin seit Band 80 dabei, und hoffe noch nicht der Schrott zu sein um einer der besten Erfindungen der Natur jetzt schon zum Opfer zu fallen

  17. Wenn es dabei bleibt bin ich raus. Wer Gucky ermordet, der ermordet auch die Serie. Eines ist fuer mich klar: Wenn es dabei bleibt werden von mir saemtliche Abos gekuendigt und auch alle sonstigen Werke des Autors der dieses literarische Verbrechen begangen hat werden aus meiner Sammlung entfernt und landen in der Papiertonne. Einen Roman aus seiner Feder werde ich nie wieder lesen. Es gibt Dinge die man nicht macht und Gucky zu ermorden steht fuer einen Perry Rhodan Fan sehr weit oben auf der Liste. Wenn der Verlag auf diese Weise Selbstmord begehen will…

  18. ganz ehrlich – ich glaube es ja nicht wirklich. wahrscheinlich bringt perry einen duroversum-gucky mit nach hause oder so
    aber ich finde gucky aus der serie zu rauszuschreiben eine überfälligsten schritt!
    lange zeit fand ich es auch schade, dass manche in der lks nach sein ableben riefen aber seit drei, vier jahren ödet die figur mich einfach an.
    also ich würde mich nicht über ein comeback freuen!

  19. Ich schließe mich der Meinung der Alt Leser an. Ich lese diese Serie seit 48 Jahren und mit dem Tod von Gucky werde ich diese Serie auch nicht mehr lesen.

  20. Es gab ja immer wieder Fasttode von Gucky: in 1450, 1596 glaub ich und die Plofre-Episode.
    Jetzt kitzeln sie – die Autoren und KNF – wieder mal die Leserschaft. Guck abzuservieren, trauen sie sich nicht.
    Ich brauche ihn nicht, aber halte ihn aus, wenn er dabei ist.
    Unter Doc Martin, wer weiß, der hätte den Ilt wohl gekillt. Aber nicht KNF.

  21. Schon ne Katastrophe wie der gute Gucky da lieblos entsorgt wurde. Ist jetzt ja keine GoT Figur die man ein paar Stunden ins Herz schliesst und dann verabschieden muss. Gucky hat mich und die Leserschaft über Jahrzehnte begleitet und so manches Lächeln herausgezaubert, egal was sonst im RL passierte. Da gedankliche Bindung die man da aufbaut so schlicht herzlos zu zerreißen find ich tatsächlich schlimm. Für mich wars das auch. Ich lese für gute Unterhaltung und ein miterleben mit meinen Helden, nicht um hinterher ernsthaft traurig zu sein. Tschüß!

  22. Tekener ist weg, Gucky ist weg, ich bin dann auch weg. Aber noch nicht ganz, die Autoren haben Bewährung bis Zyklusende. Ist Gucky bis dahin nicht wieder auferstanden, gibt es die Serie sowieso nicht mehr lange.

  23. Ich kann mich nur Max Winkler und vielen anderen treuen Fans anschließen. Gucky ist weg, ich bin dann
    auch weg und das nach einem halben Jahrhundert treuer Leserschaft,

  24. Ich lese seit mehr als 40 Jahren Perry Rhodan und habe fast alle Romane und viele Bücher – solltet Ihr Gucky wirklich aus der Serie geschrieben habe, dann wars es das für mich und ich werfe meine komplette PR Sammlung ins Altpapier.

  25. Sorry, wollt Ihr auf dem Weg ( Gucke sterben lassen) die Serie einstellen? lese PR fast seit dem Anfang, bin mir aber nicht sicher wie lange noch.
    Gruß

  26. Mit dem Serientod von Gucky ist aus meiner Sicht ein endscheidender Fehler gemacht worden, da diese Figur sich zu einer tragenden Säule etabliert hat und ein unersetzlicher Sympathieträger war. Für mich hat sie den gleichen Stellenwert wie Atlan und Perrry Rhodan. Auch mein erster Gedanke war dieser Serie den Rücken zu kehren …
    Ich bin aber voller Hofffnung, dass dieser Fehler in absehbarer Zeit wieder korregiert wird.

  27. Schade, aber Gucky war schon seit ca 40 Jahren oder 2000 Heften nur noch ein Abklatsch seiner selbst. Der frühe Gucky war spritzig und fand Gefallen. Das war natürlich nicht Guckys Fehler sondern ein Versagen der Autoren bzw des Exposes. Besser vielleicht wenn Gucky für etwas richtig Wichtiges gestorben wäre, wie z.B. als dramatischer finaler Akt des Endes der Jahrtausends der Kriege, oder für die Rettung der Erde vor einem Kosmo-/Chaotarchen. Wird aber interessant, wie PR, Atlan, Bully und Co damit umgehen werden — vielleicht schafft das ja wieder etwas Spannung in die Serie zu bringen.
    (Leser seit 1981)

  28. PR 3072 und 3073…
    Kein Bock mehr auf irgendwas…
    Ich lese PR seit etwas über 50Jahren.
    Mein erster Roman war 311 wo ich meine 1.Lieblingsfigur, Roi Danton kennen lernen durfte. Danach folgte Atlan, Gucky, und auch Perry und Bully.
    Warum hab ich PR überhaupt gelesen…?
    Es war das Abenteuer Zukunft. Spannende Herausforderungen… Und auch der Humor der mich zum Lachen brachte.
    Mit der Zeit wurde alles ernster… Doch will ich das wirklich?
    Ich lache gerne, bin auch gerne ein mit meinen Helden… Und jedeTote bringt mich zum Weinen.
    Nach Tekenets Tod war ich empatisch angeschlagen…. Und die Angst einen weiteren Liebling meiner Lese Phantasie zu verlieren hat sich breit gemacht.
    Die PRSerie lebt von ihren Helden und wenn diese, egal ob Gucky, Roi, Tolotos…, gehen, geht auch ein Teil meiner Seele, meines Herzens und meines Lebens.
    Ich habe 3072 und 3073 nur kurz angelesen und denke mir, wenn diese Brutalität den Fans (also nicht den anders denkenden modernen nur Romanohnealthelden Befürwortern) wirklich entgegengebracht wird… Dann ist es wohl an der Zeit, daß die Zukunft, die mir die Gegenwart versüßte, Vergangenheit wird.
    Allerdings, bei aller Traurigkeit und Zorn… Ich habe bei Roi in den 400ern erleben dürfen das nicht alles so ist wie es zu sein scheint.
    Deshalb warte ich noch ein wenig zu mit meinem Ausstieg.
    Es wird sich am Ende des Zyklus wohl weisen ob dann dir Serie für mich weiterlebt oder stirbt…
    Ps.: mit solchen Aktionen verliert ihr mehr als nur Leser… Es sind Freunde die sich von euch abwenden..

  29. Wie ich sehe sind 98% der Leser hier meiner Meinung! Als die unsägliche Plofre Sache abging habe ich einen Leserbrief geschrieben in dem ich Rastadt mit dem Angriff eines 2500 Meter Trägerschlachtschiffes drohte. Diese kalte brutale „Kurzabhandlung“ eines Todes unser „fast“ aller Lieblings, läßt keinen Spielraum mehr für solche Scherze! Gucky Tod, Serie Tod! Besonders wie ich das gerade mal vor ein paar Stunden gelesen habe und jetzt langsam aus der der Schockstarre komme und am liebsten nur Wände anbrüllen möcht ein sehr bescheidenes Verhalten für einen 56 Jährigen wegen eines „Schundromans“ wie mir meine Englischlehrerin erklärte als ich lieber PR las unter der Bank als ihrem langweiligen Geschwurbel zu folgen (englisch hab ich später beim SiFi Romane lesen besser gelernt als bei ihr) Was bleibt: ABO kündigen, mehr als dreitausend Roman zum Altpapier bringen (da geht sogar mein Defender fast in die Knie) Leo Lukas wünschen das er als Autor nie mehr wieder einen Fuß auf den Boden bekommt (weil Gucky s Gespenst ihn ewig unter der Decke kreisen lässt) und viele traurige Dienstage an denen kein PR abo Brief mehr kommt ! Außer einem Dienstag in ein zwei Jahren wenn man den Wirtschaftteil einer Zeitung aufschlägt und da steht : Verlag in Rastatt hat Konkurs angemeldt dann noch ein sanftes Lächeln und PR ist Geschichte schade drum Den Expokraten die das verbrochen haben wünsche ich nach einem alten jüdischen Fluch : Alle Zähne sollen euch ausfallen außer EINEM dem EINEN! …für Zahnschmerzen

  30. Mja über guckys verschwinden kann mann streiten. aber von so zwei tomo`s nebenbei aus dem leben gerissen zu werden war schon ziemlich schwach.. Sorry. Selbst wenn er wieder auftauchen sollte war der roman billig.

    Damals (kicher) mir hat immer am besten gefallen über neue gegebenheiten des universums zu erfahren. abgefahrene konstellationen, urige und interessante völker. manchmal abgefahren aber alle irgendwie im bereich des „möglichen“. mit dem verstand nachzuvollziehen. und dabei in eigener traeumerei darüber nachzusinnen was es nicht noch alles geben mag. je größer alles wurde und ganze universen durch die gegend gewuerfelt wurden …entzog sich mir der rahmen darüber nachzusinnen und nahm mir einen großen teil der freude am lesen.
    Viele schöne stunden …. Danke dafür !
    Ich hoffe Ihr findet wieder einen Rahmen der mir das träumen ermöglicht und PR zu einstiger größe (naja meiner meinung halt : ) zurückfindet.

  31. Seit 1970 lese ich Perry Rhodan (Band 370-Erstauflage), nachdem ich vorher Perry Rhodan im Bild und die von mir heute noch geliebten Perry Comics konsumiert habe.
    Mit dem Band 3072 habt ihr den Vogel abgeschossen; brutale Schilderung der Ermordung einer total beliebten Romanfigur, das geht überhaupt nicht! Es lesen ja auch Kinder PR-Romane.
    Gerade in einer Zeit der Pandemie, ohne positive Signale und mit verrückten/ich-bezogenen Präsidenten weltweit, sowie drohenden Auseinandersetzungen und dem Auseinanderbrechen Europas (Brexit) wird die letzte nur positive Romanfigur in PR entsorgt? Vielen Dank dafür. Wenn es dabei bleibt werde ich mir auch überlegen mein Abo nach so vielen Jahren zu kündigen.

  32. Hartmut Kaspar/ Wim Wandemaan als Expokrat hat mir versichert das die Cairaner sogar fähig waren eine aufsteigende Milchstraße beim Tod eines Zellaktivatorträgers zu (heute ganz beliebt) Faken …… eine Ras Tschubai = Fake …. daher ist auch ein Tod Guckys ein Cairaner Fake, also das Herz in die Hand nehmen und weiterlesen unser aller Liebling stirbt nicht im hundertsten Geburtsjahr seines Erfinders Walter Ernsting!!! Als Österreicher darf ich sagen :A bisserle Sauer auf Rastatt dürf ma sein für die Schockbehandlung aber mochts weida und auf die Rückkehr des Überallzugleichtöters freun!! Ad Astra

  33. Habe heute 3072 gelesen – bin seit über 40 Jahren Leser und Abonnent. Ganz eindeutig – das war’s für mich – ist das Gleiche als wenn Perry höchstselbst „gehen“ würde. Abo wird gekündigt und gut ist ! SOWAS GEHT GAR NICHT !!!!!!!!

  34. Verdammt, verdammt, verdammt ….
    Nach gut rund 50 Jahren die mich Perry und Co begleiten – und dann so was. Ja, auch meine erste Reaktion war (und ist ?) Ich bin raus, das macht man nicht. Eine absolute Identifikationsfigur so „billig“ abzuservieren, quasi in einer Nebenhandlung und ohne das Gucky überhaupt eine Rolle im Roman spielte (außer als Opfer oder gewollten Aufreger ).
    Da musste ich erstmal drüber schlafen und ein paar Tage verstreichen lassen und mir wurde klar, dass mit dem Tod von Gucky so einige Unzufriedenheiten mit der Serie, dem Handlungsverlauf und insbesondere mit der von mir so beurteilten „Oberflächlichkeit“ der Personenbeschreibung einhergeht.
    Die Geschichte um Thez hat nun wirklich nicht jeden (und auch mich nicht) aus dem Sessel gerissen und ein „Zwillingsuniversum“ ist für mich ebenfalls schwer verdaulich.
    Doch am schwersten wiegt wie viele Autoren mit den Figuren umgehen, Selbst ein Homer G. Adams, der gefühlt über 1000 Romane langweilig am Rande war kann -wenn man ihm Raum und sich ein bisschen Mühe gibt – eine faszinierende Person mit Tiefe sein.
    Es ärgert mich unsäglich, dass Handlungsträger immer wieder auf ihre Erstbeschreibung reduziert werden. Es ist doch Euer verdammter Job, Personen und Charaktere zu entwickeln.
    Ich bin doch mit 62 Jahren auch nicht mehr wie der Jungspund von früher und wie mögen erst 1000 de Jahre Lebenserfahrung ein Wesen verändern.
    Wer als Autor mit Gucky ein Problem hat – toll – sei froh über die Herausforderung. Schick ihn für 100 Jahre oder zur Not auch Hefte auf eine persönliche Mission und erfinde ihn mit dem Wiederkommen neu.
    OK, schauen wir mal wie das in diesem Zyklus (und mit Gucky) weitergeht (in den Kommentaren war auch etwas von Vertrauen zu lesen …)
    Eine 50-jährige Freundschaft wirft man auch nicht so schnell weg und so bleib ich Euch (noch) verbunden.
    Gute Besserung.

  35. Das Problem ist jetzt, dass den Autoren niemand mehr den Tod eines wichtigen Protagonisten glauben wird, falls Gucky zurück kommt. Kommt er jedoch nicht zurück, werden nach und nach enttäuschte Fans das Handtuch werfen. Leider die dümmste Idee, die man in der letzten Zeit hatte. Tekener war vielleicht noch verzeihlich, aber das nun leider nicht mehr. Zumal einfach so in einem Roman zwischendurch.
    Als nächstes lassen sie Perry sterben und benennen die Serie in „Perrys Erben“ oder sowas um…

  36. Lionel Obioma hat schon Lunte gerochen in Band 3073 „Auf der grünen Welt“ obwohl er vorerst denkt Atlan hätte alles manipuliert um Gucky aus der „Schußlinie“ zu nehmen . Aber der alte Arkonide unser allerseits geschätzter „Beuteterraner“ hat keine Ahnung und glaubt er habe die „Wahrheit“ gesehn, so wie wir das dachten ……………… Gucky wird nein muss zurückkehren für die große Auflösung für das Finale Furioso des Zyklus anders gehts nicht sagt auch unser Expokrat

  37. Die Art des Abgangs war in jedem Fall zu billig, einfach erschlagen bzw. zerschnitten. Dem Mausbieber jede Möglichkeit der Verteidigung zu nehmen wird seiner Rolle nicht gerecht. Eher was ähnliches wie es Alaska erfahren hat oder Julian Tiflor. Mit der wagen Chance das er doch irgendwann zurück kommen könnte wäre aus meiner Sicht passender gewesen. Aber so unrühmlich sterben lassen, nee, damit habt Ihr euch sicher keinen gefallen getan. Ich hoffe Ihr lasst die anderern Unsterblichen jetzt mal mit sterben in Ruhe, gebt Ihnen Aufgaben, Verantwortlichlkeiten auch welche die sie längerfristig binden. Mit Monkey scheint Ihr das gesschafft zu haben, Bostich habt Ihr auch viel zu früh raus gekickt.
    Thorsten

  38. Ich poste hier jetzt mal den akutellen Infotransmitter – für alle, die ihr Abo gekündigt haben – macht es rückgängig 😉
    Liebe Leserinnen, liebe Leser,
    das war ja eine Aufregung in den vergangenen zwei, drei Wochen: Die Tatsache, dass Gucky einem fiesen Mord zum Opfer gefallen ist, hat viele Leser sehr empört. Wir erhielten Hunderte von Mails und Kommentaren, wir bekamen handschriftliche Briefe und ausführliche Kommentare über Social Media, und in unserem Diskussionsforum auf unserer Internet-Seite wurde tage- und wochenlang intensiv diskutiert.
    Recht schnell äußerte sich Wim Vandemaan in unserem Forum. Der Exposéautor, von dem die ursprüngliche Idee stammte, schrieb ganz klar: »Gucky ist nicht tot.«
    Dann kann ich das an dieser Stelle auch verraten: Das Lebewesen, das in Band 3072 gestorben ist, war nicht Gucky. Der Mausiber lebt noch. Was mit ihm geschehen ist und wo er sich derzeit befindet, das erzähle ich euch jetzt noch nicht. Erste Hinweise – das verrate ich mal – gibt es in Band 3078, der ab dem 14. August im Handel ist.

    Unter anderem gibt es in diesem Roman auf der Leserseite ein Statement unseres PERRY RHODAN-Redakteurs. Ich zitiere mal aus dem Schreiben von Klaus N. Frick:
    »Seit Band 3000 erzählen die PERRY RHODAN-Romane von den Cairanern, die in der Milchstraße die Geschichte verfälschen und die Erde zum Mythos erklärt haben. Vor einigen Bänden haben die Autoren eine Welt gezeigt, auf der künstliche Menschen, Blues und so weiter – sogar bekannte Figuren aus der Seriengeschichte – offensichtlich als Fake-Personen existieren. Und genau einen Band vor 3072 wird ein Planet gezeigt, auf dem Fake-Raumschiffe gebaut werden.
    Unser Gedanke war: Wir erzählen einen spannenden Roman, an dessen Ende Gucky stirbt. Zumindest für diejenigen, aus deren Sicht der Roman erzählt wird. Die Leser sollten, so dachten wir, aber sehr große Zweifel an diesen Schilderungen haben. Sie sollten an der »nebenbei« erfolgten Ermordung einer der beliebtesten PERRY RHODAN-Figuren zweifeln. Und dann sollten sie gespannt darauf sein, wie die Autorinnen und Autoren das Problem lösen.
    Leider ist uns dies nicht gelungen. Für viele Leser haben wir einen unverständlichen Schock ausgelöst: Wir haben Gucky umgebracht und der Serie damit einen fürchterlichen Schlag versetzt. Unsere Schlussfolgerung daraus: Wir haben das Szenario nicht gut genug vorbereitet. Das tut uns leid.«

    Ich will ja nicht zu viel spoilern. In dem genannten Roman gibt es aber auf jeden Fall einige Gucky-Hinweise. Es werden weitere Hinweise folgen …

    1. Wie schon oben geschrieben dank einer persönlichen Email Antwort vom Expokraten Wim Vaandemar Mogli . Gucky ist nicht Tod Nur Plofre ist jetzt stinksauer auf die Cairaner und dann Gnade ihnen Gott. Die werden telekinetisch in kleine Fetzen zerlegt

  39. Am Besten von unten nach oben lesen:
    Letzte Anmerkung dazu: wie ich heute 9.10.2020 in meinem Zeitschriften-Geschäft zufällig erfahren haben, haben außer mir noch sechs andere PR-Leser ihr „Abo“ zurückgegeben. In Aichach holt sich in diesem geschäft nur noch ein Leser sein Hefzchen ab. Absolut gesehen – kein großer für die PR-Redaktion – prozentual jedoch ein Desaster. Unten steht noch ein kleiner schriftlicher Austausch mit dem PR-Team.

    Liebe Bettina Lang,

    mein Rückschluss „finanzielle Rückkopplung“ wird Sie womöglich zum Umdenken bringen können? Wie „anno dazumal“ bei der Uralt Fernsehsendung „Dallas“, in der ein gewisser Boby Ewing (schrieb man den so?) nach seinem Tod viele Folgen später wieder auferstanden war. Die Zuschauer wollten nicht hinnehmen, dass der positivste Charakter in der Serie eliminiert worden war. Damals gab es dem Namen nach zwar noch keine „Fake-News“, aber man tat trotzdem so, als wären „Gott weiß wie viele Folgen“ nur „Unsinn bzw. geträumt“ gewesen. Man hat die Figur also zurückkommen lassen. Machen Sie das nun auch so? Neu wäre es ja nicht – und Copy-paste ist ja überall zu bemerken…

    Sie werden mich mit Ihrer Ankündigung nun NICHT dazu bringen weiter Geld in mein geliebtes Zeitschriftenheft-Geschäft (schade für das Geschäft….) zu tragen. Und ich bin nicht der Einzige, der das in Aichach so tun wird. Ich lasse mir in meinem Alter nicht „ein Zuckerl vor die Nase hängen“ und um zu hoffen, dass es doch irgendwie weitergeht und weiter Geld investieren. Nö – Das hätten Sie sich in der Tat besser überlegen müssen……….. nicht mehr mein Problem.

    Außerdem vermute ich nun etwas ganz anderes: Sie schreiben in einem Heft am Ende: „….und nun ist das eingetreten, was schon den Tod Ronald Tekeners unumstößlich werden ließ“! Klingt dies danach, als gäbe es noch eine Wende? Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die Chefredaktion nun zusammen sitzt und deckt: Mist – das haben wir falsch eingeschätzt. Da ist viel Druck in der Leserschaft. Aber wie soll man das nun „ungeschehen“ machen? Die nächsten Hefte (10, 20 50 oder schon 100) sind ja schon längst fertig geschrieben – vielleicht schon viele im Druck. Diese Hefte müssen nun doch erst verkauft werden. Hätte man sich früher überlegen sollen. Denn die schweigende Mehrheit schreibt keine Leserbriefe……außer vielleicht jetzt; dazu gehörte ich auch bisher. Wenn Sie diese Figur schon abschaffen wollten, dann hatten Sie keine Sympathien mehr für die Figur, da – so mein „Vorwurf“ – Ihre Autoren auch keine Ideen mehr hatten, was mit ihr zu tun sei. Wie soll dann künftig noch etwas „Vernünftiges“ dabei herauskommen, wenn Sie ihn z.B. nach Boby Ewing-Art (siehe oben) wieder auferstehen lassen? Nein, Sie wollten die Figur endgültig sterben lassen und weil jetzt womöglich finanzieller Druck entsteht (siehe oben), wollen Sie beschwichtigen. Erst vorsichtig andeuten es „könnte sich noch etwas zum Besseren wenden“…..aber dann, wenn der Druck sich legt…..….was auch immer….

    Sollten sie Gucky also wieder auferstehen lassen, Sie können es mich ja wissen lassen……ob dies dann aber mit meinem glücklichen und humorvollen Paralleluniversum noch übereinstimmt…..? Meine E-Mail Adresse haben Sie ja nun…..kaufen werde ich jetzt erst einmal keine Hefte mehr – seien Sie versichert, und ich kenne genügend Leute, die dies nun auch so machen werden.

    Viele Grüße aus meinem glücklichen Parallel-Universum….

    Dr. Reiner Schroll

    Von: Lang, Bettina
    Gesendet: Dienstag, 21. Juli 2020 13:42
    An: reiner@modellbau-dr-schroll.de
    Betreff: Re: [EXTERN] ..endlich kann ich ein wenig Geld sparen – danke (?)

    Lieber Herr Dr. Schroll,

    normalerweise leite ich Leserbriefe an Michelle Stern weiter. Da uns – Sie können sich das vorstellen – aber sehr viele Zuschriften erreichen, antworte ich lieber selbst und vor allem umgehend. Damit Ihr Unmut nicht noch größer wird.

    Ich möchte Ihnen folgende Zeilen unseres Chefredakteurs ans Herz legen, und Sie bitten, noch einmal kurz innezuhalten.
    Dieser Text wird auf der LKS in Band 3078 veröffentlicht, das ist noch etwas hin.

    Information der PERRY RHODAN-Redaktion

    Die Ereignisse, die in den PERRY RHODAN-Romanen 3072 und 3073 geschildert worden sind, haben in der Fan-Szene hohe Wellen geschlagen. Selten haben wir so viele Rückmeldungen erhalten: als Brief, als Mail, in Form von Anrufen oder in Diskussionsbeiträgen in unserem Forum auf der Internet-Seite und in den Sozialen Netzen. Dazu möchten wir kurz Stellung beziehen – ohne aber zu viel Inhalt zu verraten.

    Seit Band 3000 erzählen die PERRY RHODAN-Romane von den Cairanern, die in der Milchstraße die Geschichte verfälschen und die Erde zum Mythos erklärt haben. Vor einigen Bänden haben die Autoren eine Welt gezeigt, auf der künstliche Menschen, Blues und so weiter – sogar bekannte Figuren aus der Seriengeschichte – offensichtlich als Fake-Personen existieren. Und genau einen Band vor 3072 wird ein Planet gezeigt, auf dem Fake-Raumschiffe gebaut werden.

    Unser Gedanke war: Wir erzählen einen spannenden Roman, an dessen Ende Gucky stirbt. Zumindest für diejenigen, aus deren Sicht der Roman erzählt wird. Die Leser sollten, so dachten wir, aber sehr große Zweifel an diesen Schilderungen haben. Sie sollten an der »nebenbei« erfolgten Ermordung eines der beliebtesten PERRY RHODAN-Figuren zweifeln. Und dann sollten sie gespannt darauf warten, wie die Autorinnen und Autoren das Problem lösen.

    Leider ist uns dies nicht gelungen. Für viele Leser haben wir einen unverständlichen Schock ausgelöst: Wir haben Gucky umgebracht und der Serie damit einen fürchterlichen Schlag versetzt.

    Unsere Schlussfolgerung: Wir haben das Szenario nicht gut genug vorbereitet. Das tut uns leid.

    In dem Roman, in dem diese Leserseite veröffentlicht wird, gibt es inhaltliche Hinweise darauf, was womöglich geschehen ist. Es werden weitere Hinweise folgen – hiermit versprochen!

    Klaus N. Frick, PERRY RHODAN-Redaktion

    Sollten wir Sie nicht mehr bei PERRY RHODAN halten können, Herr Dr. Schroll, dann tut uns das sehr leid!

    Beste Grüße aus Rastatt

    Bettina Lang

    PERRY RHODAN-REDAKTION
    PERRY RHODAN KG
    Karlsruher Straße 31
    76437 Rastatt
    Deutschland

    T + 49 72 22 13 265
    F + 49 72 22 13 385

    Bettina.Lang@vpm.de
    http://www.vpm.de
    http://www.bauermedia.com

    Amtsgericht Hamburg, HRA 125816
    BAUER MEDIA GROUP

    Von: „reiner@modellbau-dr-schroll.de“
    Datum: Dienstag, 21. Juli 2020 um 11:23
    An: „mail@perry-rhodan.net“
    Betreff: [EXTERN] ..endlich kann ich ein wenig Geld sparen – danke (?)

    Sehr geehrtes Perry-Rhodan-Team,

    als nebenberuflicher Geschäftsmann (meine Frau ich bauen handgefertigte Modellbäume…) beherzige ich von Beginn an eine kaufmännische Grundregel: wenn ich weiterhin erfolgreich sein möchte, dann sollte ich „meine alten Kunden“ tunlichst erhalten und durch neue Angebote „neue Kunden hinzugewinnen“. Da ist beim Perry-Rhodan-Team wohl etwas nicht beachtet worden?

    Da ich beruflich noch eingespannt bin, komme ich seit vielen Jahren nicht dazu Ihre Hefte „on-line“ (= gleich nach dem Erwerb im Geschäft) zu lesen, sondern die Hefte kommen „aufs Lager“ zum später lesen. Als ganz großer Gucky-Fan (man ist halt doch immer noch ein bisschen Kind…) war ich dann aber doch sehr „berührt“ als auf dem Cover eines der letzten Hefte sein Konterfei und ein aufrüttelnder Titel zu sehen waren. Und in der Tat, Sie haben in sterben lassen. Nun, ich muss gestehen, mir haben die früheren Hefte mit viel mehr Humor (Gucky, dann z.B. Captain Rorvic, Tatcher a Hainu……oder so ähnlich hießen sie doch; in einem Buch sogar Gucky und eine telepathisch veranlagte Kuh – das muss einem erst mal einfallen….) einfach viel besser gefallen – „da nahm man sich auch nicht für so wichtig“ bzw. man fand “meine“ richtige Mischung. Aus lauter Verbundenheit hierzu hab ich dann die Hefte immer weiter gekauft – so bis heute ca. Heft 3074. Ach ja – und auch die Grafiken/Abbildungen früher…..ach mit Herzblut wurden die wohl per Hand gezeichnet – und jetzt? „Danke“ also, dass Sie das Schicksal des Ilt so deutlich mitgeteilt haben – da hab ich dann also doch mal gleich etwas im Heft gelesen; man stelle sich vor ich hätte die Hefte immer weiter gekauft und erst in ein paar Jahren gesehen, dass meine allerletzte Lieblingsfigur schon längts Staub ist….welche Geldverschwendung wäre das gewesen…

    Klar sind im Jahr 2020 andere Autoren „unterwegs“ als in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Und diese konnten mit Gucky wohl nichts mehr anfangen. Ihr „Pech“ – ich kann jetzt mit Perry Rhodan definitiv nichts mehr anfangen. Sie hatten ja schon vor einigen hundert Heften (oder gar noch früher???) ihm seinen Humor irgendwie abtrainiert…aber egal. Schade, denn mehr Humor – auch in einer fernen Zukunft – ist besser als diese unendlichen Kämpfe……..Räuber und Gendarm, „Cowboy und Indianer“…….immer die gleichen Muster….ist mir doch glatt aufgefallen….

    Fazit: Ich bin dann mal weg…..bin in einem Parallel-Universum unterwegs, in dem es die Dinge, die ich schätze, noch gibt……bin ich gar erwachsen geworden? Nein, eben gerade NICHT, und darum Schluss mit PR im Jahr 2020.

    Viele Grüße

    Dr. Reiner Schroll/Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter in einem Deutschen Forschungszentrum in München

    1. Ich finde es peinlich, Herr Schroll, dass Sie sich Ihre innere Entfremdung von PERRY RHODAN bisher nicht eingestehen und Ihr Abo nicht selbstbestimmt beenden konnten, sondern stattdessen erst jemanden finden mussten, auf den Sie mit dem Finger zeigen können: ›Ihr seid schuld, dass ich PR nicht mehr lese(n kann).‹
      Egal, was man von derReaktion/den Reaktionen der Redaktion halten mag, inhaltlich haben Sie sich offensichtlich nicht mit der obigen Antwort auseinandergesetzt, sonst hätten Sie sich die Peinlichkeit des Vergleichs mit Bobby Ewing erspart.
      MfG

  40. Schade!

    Scheint aber dem Zeitgeist geschuldeter Unfug zu sein.
    Man lässt Gucky nicht sterben. Punkt!

    Politisch korrekt soll es sein, O.K.,- dann schickt doch gleich
    Rhodan hinterher in die ewigen Jagdgründe,- böte sich
    so korrekt, sich dem „neuen politisch korrekten Zeitgeist “
    anbiedernd, so als Rhodanersatz nicht eine
    Frau an? Am besten farbig und lesbisch mit Migrationshintergrund?

    ich für meinen Teil bin ebenfalls raus aus der Serie.
    ( die Red. hat sich da vermutlich echt verzockt)

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