Alle Beiträge von Toloceste

(Rezension) Uwe Anton – Die Staubtaucher (PR 2879)

Das Titelblatt zeigt das Wesentliche: Die Annäherung an ein im Staubgürtel entdecktes, riesiges Objekt – das Aggregat – und seine Erkundung, bei der Mausbiber Gucky, Perry Rhodans Enkelin Farye, die Chronotheoretikerin – Zeitwissenschaftlerin – Aichatou Zakara und die Jugendlichen Lua Virtanen und Vogel Ziellos viele Bewohner der Galaxis Orpleyd kennenlernen, die sich vor den Gyanli an einem selbst gebauten Zufluchtsort verbergen.

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(Rezension) Uwe Anton – Aufbruch nach Orpleyd (PR 2878)

Ein junger Mann, der ohne seine Liebste nicht leben kann, wandert den Strand vor einem aus dem Meer ragenden Vulkankegel entlang, in dem ein Politiker bestattet ist, ein freundlicher Außerirdischer, der wie ein Teufel aussah. Der junge Mann heißt Vogel Ziellos und er fühlt sich schwach, weil seine Freundin Lua Virtanen und er sich einen unsterblich machenden Zellaktivator teilen. Die Ärzte testen, wie lange sie getrennt sein können.

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(Rezension) Michael Marcus Thurner: Der verheerte Planet (PR 2877)

Im zweiten Teil des Doppelromans der beiden Wiener Autoren Leo Lukas und Michael Marcus Thurner kehrt Perry Rhodan zum Advokaten zurück, der ihn in die Vergangenheit der Tiuphoren weiterschickt, indem er durch gegenstandsloses Nichts treibt und die Beherrschung einer Welt ausprobiert, in der seine Gedanken wahr werden: die klassische Beschreibung körperloser Existenz nach dem Tode.

So erschafft Rhodan in seinen Gedanken eine Welt, die er sich als ideale Umgebung für das Planzenwesen vorstellt, und es erscheint – froh, denn er könnte sich die auch erschaffen, legt jedoch Wert auf die Vorstellungswelten anderer, weil er die Begegnung liebt. Rhodan lässt sich noch einmal in die Tiefen von Torus V versetzen, einen apokalyptisch schmierigen Müllplaneten, den die von ihm begleitete Gruppe durchwandert:

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Rhodan im Müll – »Der Zeitgast« von Leo Lukas (PR 2876)

Eben noch – im Vorroman – sah es nach einem zweijährigen Reparaturstopp aus und schon sind wir in der Peripherie der Galaxie Orpleyd. Bisschen schade. Jedenfalls – der Kommandant Maxal Xommot erhält die Meldung, dass etwas nicht stimmt: Orpleyd ist 3000 Lichtjahre von der Stelle entfernt, wo sie sich den Extrapolationen zufolge nach einem Zeitraum von 20 Millionen Jahren befinden müsste. Außerdem rotiert sie zu langsam.

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Paradise 98 (TCE)

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Nach der langen Verzögerung durch die Fertigstellung des Rainer-Castor-Gedächtnisbandes ist das Paradise 98 nun doch erschienen – stilecht mit süßem, handgezeichnetem Cover und mittiger Heftung, was an die lange Geschichte des TCE erinnern soll; entstanden die frühen Paradise-Exemplare doch in den 90er Jahren im Copycenter.  Wobei die Qualität dann doch so gut ist, dass es vielleicht weniger retro wirkt, als Redakteur Joe Kutzner sich gewünscht hätte … macht doch der Fortschritt vor nichts Halt! Paradise 98 (TCE) weiterlesen

Christian Montillon – Die vereiste Galaxis (Rezension zu PR 2875)

Der Auftakt des Sternengruft-Zyklus beginnt passenderweise im Tod und zeichnet erste Schritte zurück ins Leben nach. Die Erlebnisse der Körperlosen in einer sich nach ihren Gedanken formenden Welt sind beklemmend, ihre Abenteuer übersichtlich und actionreich. Der Roman ist klar gegliedert und gut zu lesen, die Erlebnisse in Körperlosigkeit geben ihm Tiefe.

Wir erinnern uns – zu Ende des vorherigen Heftes, des vorherigen Zyklus‘ lieferte Perry Rhodan sich den Tiuphoren aus. Sein Tod war der Preis für ihren Abzug aus dem vom Untergang bedrohten Solsystem, und die Larin Pey-Ceyan – nicht seine Freundin Sichu – schloss sich ihm an. Sie wurden an Bord des tiuphorischen Sterngewerks SHEZZERKUD zum Sextadim-Banner geführt und durchs Herz geschossen. Christian Montillon – Die vereiste Galaxis (Rezension zu PR 2875) weiterlesen

Flächiges Finale – Thez (Rezension zu PR 2874)

Also, mein Ding war das Zyklusfinale nicht. Die kosmische Handlung des Romans von Christian Montillon und Wim Vandemaan spielt sich auf ebenso glatter Fläche ab wie seinerzeit die Treffen der Mächtigen, aber fehlt in den mittlerweile gewohnt surrealen Bildern das Geheimnisvolle, wenn Atlan und Tifflor reden und reden und reden, während sie am Ufer des Sees der Fauthen stehen und dann im Boot übersetzen – über einen ganzen See aus reiner Vitalenergie, dem Material der Zellaktivatoren, die sie unsterblich machen.

Tifflor erzählt Atlan so anschaulich von Beginn und Ende des Universums, dass er sie miterlebt, und ebenso Thez‘ Werdegang. Dieses mächtige, träumende Wesen und sein Wohnort, die Jenzeitigen Lande, selbst bilden eine untrennbare Einheit. Tifflor deutet eine Übereinkunft mit dem geistigen Kollektivwesen ES, dem Beschützer der Menschheit, an und dass er jederzeit den Abzug des Atopischen Tribunals aus der Milchstraße anordnen könnte – wäre er nicht Thez gegenüber loyal und von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt.

Atlan erinnert sich an Tiff, einen der frühesten Weggefährten Perry Rhodans, und erkennt, dass nach seiner jahrmillionenlangen Wanderung im Zeitspeer –

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