PERRY RHODAN ONLINE ABEND

Liebe PERRY RHODAN-Freunde.

Am 18.01.2021 findet der erste PERRY RHODAN Online Abend (PROA) im Auftrag der PERRY RHODAN-Redaktion statt.

Die Exposé-Autoren Christoph Dittert, alias Christian Montillon, und Hartmut Kasper, alias Wim Vandemaan stellen per Live-Videokonferenz von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr Band 3100 vor und geben erste Einblicke in den Chaotarchen-Zyklus.

Wir freuen uns, dass auch Robert Corvus, Autor von Band 3101 und 3102, sich den Fragen der Fans stellen wird. 

Zur Teilnahme an der Videokonferenz benötigt ihr entweder einen Laptop, ein Netbook, ein Tablet, ein Handy oder einen PC. Videokamera wird für die passive Teilnahme nicht benötigt. Wer aktiv Fragen an das Exposé-Team stellen möchte, benötigt zumindest ein Headset oder nutzt Mikrofon und Lautsprecher seines Computers.

Da die Teilnehmeranzahl auf 500 Fans begrenzt ist, empfiehlt sich eine zeitnahe Anmeldung.

Nach der Anmeldung senden wir euch den Einstiegslink, auf den ihr am 18. Jänner 2021 kurz vor 19:00 Uhr klickt. Nach dem Download des Miniprogramms Zoom seid ihr in der Videokonferenz.

Die Teilnahme ist gratis.  

Letzte Aktualisierung: 19.01.2021

Der PROA ist Geschichte. In Summe waren es 339 Fans, die den Worten des Expoteams und Robert Corvus lauschten. Es gab interessante Ausblicke aber auch Rückblicke und Diskussionen über die Handlung. 

Eine Fortsetzung folgt …

 

 

 

52 Gedanken zu „PERRY RHODAN ONLINE ABEND“

  1. WOW,

    bis jetzt wusste ich noch nichts von diesem eingetragenen Verein von Perry Rhodan. Ich bin eine recht junge Leserin. Der Online-Abend zu Perry Rhodan finde ich mehr als nur interessant und innovativ. Vor allem zu Zeiten von Corona und allem was diesbezüglich im Jahre 2020 ausgefallen ist. Mein höchsten Respekt für Eure Initiative.

    Bleibt Gesund
    Ad Astra
    Nadine

    1. Hi, Nadine.
      Im Sommer gabs den Testlauf mit einer ganzen RHODAN-Online Woche. Jeder Abend 4 Stunden Programm mit den Erstauflage Autoren.
      die PRFZ findest du hier:
      http://www.prfz.de
      (Im Vertrauen: Zum Online-Abend gibt es eine Rabattaktion für den Beitritt …)

      1. Vielen Dank
        Sorry, dass ich erst jetzt antworte. Ich bin schwer im Stress mit meinem Masterstudium. Ich freue mich sehr auf morgen Abend und meinen ersten Perry Rhodan Online-Abend. Gerne nutze ich die Chance und werde genau zu diesem Zeitpunkt und mit Band 3100 ein Teil des PROC & PRFZ.
        Ad Astra

  2. Freue mich als Altleser wieder mal was über die Chaotarchen zu hören hoffe es kommen auch die Mikrobestien wieder vor . Ich liebe Mirkobestien.
    Gruß Egon

  3. Mich begleitet „mein Perry“ seit rund 40 Jahren jede Woche.
    Die Romane sind für mich nicht nur Zeitvertreib, sondern haben mein technisches Interesse so sehr geweckt, das ich nach einem Geisteswissenschaftlichem Studium auf einen technischen Beruf umgeschwenkt bin.
    Und die Romane haben meine Toleranzschwelle deutlich nach oben erweitert.

    Perry bedeutet mir daher sehr viel, einzelne Romane verbinde ich in der Erinnerung auch mit prägenden persönlichen Lebenssituationen und Entscheidungen.

    Manche Romane und auch Zyklen waren zäh zu lesen, in der Summe jedoch überwiegend lesenswert und ( gerade in den letzten Jahren) anspruchsvoller und komplexer – was ich sehr mag.

    Der Online Abend ist eine tolle Idee, ein Zeichen der Wertschätzung und ein positives Signal diesen Corona Zeiten.

  4. Hallo, bin bei Band 2.800 wieder eingestiegen, nach langjähriger PR-Pause (ich mochte die seltsamen Romane von Rainer Castor nicht). Habe derzeit 19 Hefte Rückstand, weil ich die Zyklen Negasphäre, Stardust und Neuroversum über Audio nachgeholt habe. Negasphäre fand ich unglaublich gut, die Frequenzmonarchie gefiel mir auch noch, Neuroversum hingegen war gar nicht mein Fall. Würde mich über eine Rückkehr Roi Dantons freuen. Lasst Euch was einfallen. Ich mag Charaktere wie Attilar Leccore oder Monkey, die nicht so „weich gewaschen“ sind. Unrealistisch finde ich es, wenn man die nötige „Drecksarbeit“ andere Völker machen lässt, damit Perry eine weiße Weste behält. Da wünsche ich mir mehr Realitätsnähe. Saedelaeres Charakter wurde im Neuroversum-Zyklus schändlich konterkariert, als er den verliebten Gockel gab. Ähnlich peinlich fand ich Atlans Liebesgeflüster mit der Piratin in einem späteren Zyklus (von Christian Montillon). Ich weiß noch nicht, ob mir „Mythos“ gefällt. Da warte ich noch auf eine Pointe. Ein Wort zu Leo Lukas: Ich finde, er hat sich gesteigert, seitdem er nicht mehr die Humorkarte überstrapaziert. Ich mag seinen Humor, aber früher hat er es manchmal übertrieben. Bei Leo sehe ich das ausgeprägteste Sprachgefühl unter den Autoren. Bei Wim Vandemaan gefallen mir die Dialoge extrem gut (wenn er sich Mühe gibt). Habe an zwei Garching-Cons teilgenommen und hoffe, dass er in 2021 stattfinden kann.

    Frohes Schaffen!
    Mario

    1. Die Worte zu Leo Lukas kann ich nur unterstreichen! Was hat er mich bei seinen ersten Romanen genervt. Völlig überzogener, einfach unsäglicher „Humor“, der den gesamten Roman nach unten zog. Nichts gegen Humor. Tatcher a Hainu und Dalaimoc Roveric (hoffentlich alles richtig geschrieben auf die Schnelle) waren TOLL. Leos „Humor“ leider meist nicht.
      Aber inzwischen ist das alles Geschichte. Ich lese die Hefte von Leo inzwischen sehr gerne. Er hat sich wirklich enorm entwickelt!

  5. Dann werde ich mal brav dem Aufruf von Roman folgen, und an dieser Stelle einen Kommentar mit meinem Bezug zur Serie hinterlassen 😉
    Ich bin habe mit etwa elf Jahren Band Nummer eins von meinem Vater in die Hand gedrückt bekommen. Er liest seit vielen Jahren und hat damals die 5. Auflage als Chance genutzt ganz von vorn einzusteigen und ist bis heute dabei. Ich war auch gleich ganz hin und weg. Die Sprache von Clark Dalton, K.H. Scheer und den anderen Autoren der ersten Jahre hat auch prompt auf mich abgefärbt, was sich dann in meinen Schulaufsätzen wiederspiegelte ;). Ich habe eine der Garching-Cons besucht und war einmal mit meinem Vater auf einer kleineren Veranstaltung in München, wo wir Hans Kneifel getroffen haben. Als relativ junges Mädchen habe ich damals aber leider nie so richtig Anschluss an die Community gefunden. Die Serie habe ich trotzdem geliebt und bin bis Band 300 dran geblieben. Dann bin ich auf die Atlan-Miniserien und die Blaubände ungestiegen („Der Kristallprinz“ war Thema meiner Buchvorstellung in der 7. Klasse). Mit 14 oder 15 bin ich der Serie dann leider abtrünnig geworden, durch meinen Vater habe ich jedoch nie ganz den Bezug verloren. Durch ihn bin ich letztendlich mit Band 3000 als Erwachsene auch wieder eingestiegen. Für mich hat Perry Rhodan also ganz viel mit schönen Kindheitserinnerungen zu tun. Seien es die Geschichten, die mein Vater vom Laire und seinem Auge erzählt hat, stapelweise krakelige Atlan-Zeichnungen, eine lebensgroße Lemy Danger Knetfigur oder die seltsame Werbung in den Heftromanen (junger Arnold Schwarzenegger…) :). Daher habe ich mich auch sehr gefreut im „Mythos“-Zyklus wieder auf zwei meiner all-time-favorites zu stoßen: Haluter und Okrills <3. Freu mich schon sehr auf den PROA und darauf, wie die Story weitergeht.
    Viele Grüße, Michelle

  6. Ich komme Romans Bitte gerne nach und schildere meinen persönlichen Bezug zum Perryversum.
    Mein Bruder war schon viele Jahre PR-Leser und ich fand es faszinierend, dass er sich jeden Freitag auf einen (für mich damals) langen Weg zum Heftkauf machte. Das hat mich natürlich neugierig gemacht. Also habe ich „Unternehmen Stardust“ von ihm zum Lesen gegeben bekommen. Das war 1983.
    Ich konnte in der Folge feststellen, dass viele Freunde auch PR-Leser waren. Aber ich bekam auch zu spüren, dass die Serie nicht jedem gefiel. Meine Deutschlehrerin hatte mich irgendwann mal beim Lesen eines Heftes gesehen. Einige Zeit später hatte sie in die Klasse gefragt, welche Genre wir denn lesen würden. Ich war dann der einzige, der trotz Dauermeldens nicht aufgerufen wurde. Das hat mein Urteil über die PR-Serie nicht geschmälert – aber sehr wohl meine Meinung über die Qualität der Deutschlehrerin.
    Irgendwann im Laufe der 500er Hefte bin ich ausgestiegen. Andere Interessen wurden wichtiger und die Zeit zum Lesen kurz.
    Zwischendrin habe ich immer wieder Einzelheft gelesen und sie haben mir gut gefallen. Richtig eingestiegen bin ich dann aber erst wieder mit Heft 3000. Den aktuellen Zyklus finde ich sehr gut. Spannend aufgebaut, kein übermächtiger Gegner und die Idee des Dyoversums ist fantastisch.
    Ich bin neugierig, was uns am Ende des Zyklus erwartet und habe Vorfreude auf den Chaotarchen-Zyklus. Genauso gespannt bin ich auf den PROA. Kann losgehen! 🙂 Ad Astra

  7. Mich begleitet Perry Rhodan schon seit etwa 35 Jahren.
    Dabei habe ich längst nicht alles gelesen. Los ging’s mal mit der 5. Auflage von Band 86 bis 200. Die wöchentliche Serie dann hauptsächlich in den neunziger Jahren: Monos, Ennox, Möbius. (1400 bis 1800). Dann die erste Hälfte des großen Thoregon-Werks von Robert Feldhoff (1800 bis 2000). Nach 2000 (Heftroman wie Jahreszahl) hat mich aber nach und nach die Lust am Lesen der Serie für mehrere Jahre verlassen.
    Als vor etwa 10 Jahre aber die Hörbuch-Reihe ab Silberband 74 gestartet ist, habe ich mir einen alten Perry-Rhodan-Traum erfüllt: die „goldene Ära“ von William Voltz zu verfolgen. Und ich wurde nicht enttäuscht: die Odyssee von Perry Rhodan, der Erde und der Menschheit und die Entdeckung der Superintelligenzen hat bei mir auch heute noch seinen Sense of Wonder“ entfaltet. Im Moment lese ich den Zyklus um die Endlose Armada als Silberbände.
    Besonders gern und mit einem gewissen Sammlerstolz nehme ich mir aber von Zeit zu Zeit meine Sammlung der 100er-Jubiläumsbände zur Hand – fein säuberlich in den blauen Sammelordnern mit Metallstäben geheftet.
    Die aktuelle Serienhandlung verfolge ich nur sporadisch. Beim jetzt anstehenden Serienjubiläum bin ich natürlich wieder dabei. Und wer weiß – vielleicht springt ja der Funke über.

  8. Liebe Expokraten,
    Auf den neuen Zyklus – heute nur noch 4 Baende entfernt – bin ich schon sehr gespannt. Ich hoffe nur, dass es nicht zu „ko(s)misch“ wird. Superintelligenzen – mit Ausnahme von ES – mag ich eigentlich gar nicht. Und macht nicht mit Icho Tolot was ihr gerade mit Gucky tatet – auch wenn’s nur ein Bioplikat war das als Ilt sterben musste, seufz. Auf den Abend mit euch Expokraten freue ich mich schon sehr.
    Ad astra,
    Euer Reinhart

  9. Liebe alle, auch ich komme gern Romans Bitte nach! Ich bin, wie wohl viele Ende der Achtziger Jahre, über die blaue »Jubiläumsausgabe« angefixt worden, also über die Taschenbuchausgabe der ersten gut 20 Silberbände; da dürfte ich so 12 gewesen sein. Dann bald (gemeinsam mit Freunden) die Heftromane, die in einem verräucherten Second-Hand-Laden am Ort konvolutweise angekommen sind – immer so 10 Romane aus 12 verschiedenen Zyklen, da kommt man schnell in die Gesamthandlung rein, quasi als antitemporaler Zeitraffer 🙂 Die aktuelle Erstauflage habe ich dann gegen Ende des Cantaro-Zyklus begonnen, bin aber im Laufe des Linguidenzyklus wieder ausgestiegen. Dann immer wieder Neueinstieg: 1800, 2000, 2200. Seit 2915 wieder Woche für Woche dabei und nicht von jedem Heft, aber im Schnitt anhaltend begeistert! Währenddessen habe ich die Schule abgeschlossen, unter anderem Literaturwissenschaft studiert – und mir in unterschiedlichen Medien immer wieder auch Gedanken zu unserem Lieblingsraketenheft gemacht, manchmal sogar ›in offizieller Mission‹: In den Seiten des Reports, aber auch auf dem Weltcon 2011.
    »Wie hat dich die Serie geprägt?« fragt Roman. Naja, zum einen als – neben Star Trek – eine von zwei wichtigen Einstiegsdrogen in die Science Fiction: Ohne PR wäre ich nie auf viele andere Bücher, Filme, Comics gestoßen, hätte ich mich vielleicht nie so für Literatur begeistert, hätte ich vielleicht heute einen anderen Beruf. Zum anderen haben mich Perry und Konsorten einfach immer wieder weite Strecken meiner Biographie begleitet. Sie haben sich verändert, sind mit der Zeit gegangen und sind sich doch im Kern treu geblieben – hoffentlich genauso wie ich 🙂

  10. Tja, mein Einstieg in die Serie im zarten Alter von 10 Jahren mit Bd. 505 hat bei mir eine Erweiterung meiner damals doch sehr kleinen Ruhrgebietswelt katalysiert. Das Licht der Welt erblickte ich quasi gemeinsam mit der Serie im Juni 1961. Nach dem Start habe ich mir wöchentlich am Kiosk („Trinkhalle“, „Bude“) alle verfügbaren Auflagen gekauft (Taschengeld) und wen verwundert es, dass der Schwarm-Zyklus in meiner Zyklen-Rangliste immer noch einen der oberen Plätze innehat. Meine Güte, ist das alles lange her… Was haben mich die Abenteuer von a Hainu und Rorvic amüsiert (natürlich auch Charaktere wie Walty Klackten, Guy Nelson, Galto Quolfahrt, Lulloc, etc.) Diese (einfache?) Art des Humors vermisse ich in den heutigen Romanen schon manchmal sehr.
    Aber irgendwann gab es auch mal Lesepausen: im Zuge der Linguidenthematik bin ich erstmals ausgestiegen und habe später Stardust, Frequenzmonarchie u.a. nicht gelesen.
    Der Wiedereinstieg ist mir mit den letzten Thez-Abenteuern gelungen. Mittlerweile fiebere ich sogar wieder ein wenig der wöchentlichen Neuerscheinung entgegen. PR-Neo habe ich nie angefasst, dazu bleibt keine Zeit, da Beruf, Familie und andere Interessen diese bereits aufüllen.
    PR hat jedenfall einen Anteil daran, das ich offenen Auges durch die Welt gehe, denke ich, Intoletanz ablehne und auch mal versuche, die Sichtweisen anderer einzunehmen bevor ich mir Urteile bilde. Schwer genug in manchen Fällen, da ich Ängste, die Engstirnigkeit entstehen lassen können zwar verstehe, aber nicht deren Auswirkungen, die bei einigen Menschen in Ablehnung alles „Fremden“ resultieren.
    Da mein Vater kurz nach meinem Einstieg bei PR durch einen tragischen Unfall unter Tage ums Leben kam, waren die Heftchen für mich auch Therapie, Trost, Lehrer und Flucht zugleich.
    Ich habe keine blassen Schimmer, wie ich mich ohne PR seinerzeit entwickelt hätte…

  11. Hm inzwischen kann ich mich wohl als ziemlich langer Lesser sehen. Seit Band 1851 dabei, früher auch etwas aktiver im Fandom (hallo Tostan). Dieses Jahr ne Zeitlang ziemlich hinten dran, Grund war der Hugoaward.

  12. Puh, ist das schon lange her…
    muss so Anfang der 70er Jahre gewesen sein, Raumschiff Enterprise war in aller Munde, leider kam es im ORF viel zu spät und ich durfte das nicht ansehen, aber jeder in der Schule redete davon (ich spreche von der Volksschule!), entdeckte irgendwo einen Stapel „Zukunftsromane“ leider zuviel Text und zuwenig Bilder, aber die bunten Titelbilder hatten es mir angetan, sponn daraus meine Geschichten und kam recht bald in den Pausengespächen drauf, dass auch meine Klassenkameraden die Serie nicht gesehen, sondern auch nur herumphantasiert haben. Aber der Funken glühte.. so mit 11 hab ich dann die ersten Romane zu lesen angefangen (Posbi Zyklus!!!) und dann verschlungen was ich kriegen konnte, damals gab es noch Tauschgeschäfte, sogenannte Romanschwemmen. Mit 16/17 war dann anderes wichtiger und die Handlung war mir zu suspekt (Erde verschwindet im Mahlstrom) – im Gegensatz zu vielen hab ich mit dem Voltzschen Weg nicht soviel am Hut – fand das damals nur fade, die laange Suche nach BARDIOC und der KAISERIN, aber dann kam ja ORDOBAN, seitdem lese ich wieder regelmäßig und begeistert und hab alles nachgeholt (gelesen und gesammelt) und bin stets aktuell – natürlich gab und gibt es Höhen und Tiefen, etwa wenn, überspitzt ausgedrückt, die Autoren seitenlang schildern wie eine Klotüre geöffnet wird und was die Intention dahinter ist :-), diese überlangen öde Beschreibung von Personen und deren Tiiiiiefsten Gefühlen um dann als Kanonenfutter gleich wieder zu verschwinden, oder diese unsägliche Hyperimpedanz, manchmal hab ich das Gefühl es trifft nur die Milchstrassenvöker, denn alle anderen haben was gefunden um diese zu umgehen und zu überwinden, auch würde ich mir mehr von SI und den höheren Mächten wünschen, nicht zu vergessen das Mutantenkorps – welch genialer Schachzug damals, das vermisse ich heute – das alles ist für mich der SOW!
    Somit bin ich jetzt (mit einer Unterbrechung von Band 750 bis 1200) seit dem Jahr 1975 dabei und hoffe dass es nochmals so lange wärt….
    PR hat meine Sicht auf die Welt verändert; in Naturwissenschaftlicher Hinsicht hat es meine Neugier geweckt (danke KH Scherr) und in Philosophischer Hinsicht hat es mir auch geholfen MEINEN Weg zu finden – kurz eine Leidenschaft über so lange Zeit prägt einen Menschen, bewusst oder unbewusst, ebenso wie der dadurch entstandene Freundeskreis.
    Nichts desto Trotz ist PR aber für mich immer nur Unterhaltung geblieben auf die ich mich jede Woche nach wie vor aufs neue freue.
    Mit der Serie NEO hingegen kann ich mich absolut nicht anfreunden, bis Band 25 gelesen – aber das ist für mich nicht PR in neuem Gewand (darauf hätt ich mich gefreut), das ist etwas anders dass nur die PR Terminologie verwendet und ein thematisches Plagiat darstellt. Nett – Aber jedem das Seine und ich wünsch der Serie trotzdem viel Glück

  13. Du hast danach gefragt, also hier meine „PR-Lebensgeschichte“.
    Einstieg mit Band 711 EA (Kelosker, SOL, Laren – toll!), das war 1975. Die Bände 1- ca. 450 hat mir mein Mathe-Lehrer gebraucht geschenkt, im Gegenzug habe ich ihm mindestens 2 Jahre lang jede Woche das neue Heft leihweise zum Lehrerzimmer gebracht – klasse Typ! Seitdem lese ich PR trotz forderndem Vollzeitberuf ohne Unterbrechung als willkommenen Ausgleich zur Entspannung und Unterhaltung. Es gibt aber auch einige Motive, die mich außergewöhnlich tief berührt und beschäftigt haben, das letzte war die Jahrmillionenwanderung Tifflors (leider von Leo nur mäßig umgesetzt in den Romanen).
    Und ja, ich denke, PR hat mich nachhaltig geprägt, ohne dass mir das früher wirklich bewusst geworden ist. Holger hat es weiter oben so ausgedrückt: „PR hat jedenfalls einen Anteil daran, das ich offenen Auges durch die Welt gehe, denke ich, Intoleranz ablehne und auch mal versuche, die Sichtweisen anderer einzunehmen bevor ich mir Urteile bilde.“ Passt 100% auch auf mich (zumindest aus meiner Sicht). Kann sein, dass das in den Genen lag, aber ich habe eher den Verdacht, dass die „Gehirnwäsche“ des intensiven und regelmäßigen PR-Lesens einen wesentlichen Anteil daran hatte.
    Sehe ich in keiner Weise als negativ, ich hätte es sicherlich schlechter treffen können. Dafür bin ich den PR-Machern dankbar und werde der Serie weiterhin treu bleiben.

  14. Meinen bewußten Erstkontakt mit Perry Rhodan hatte ich als 13jähriger in den Sommerferien 1982, als mir ein Verwandter die ersten 6 oder 7 Silberbände in die Hand drückte. Die Bücher faszinierten mich rundum: die Handlung war fesselnd, der silberne Einband mit dem markanten Schriftbild, das riffelige 3D-Titelbild, die Risszeichnungen… die Bücher waren noch vor Ende der Ferien verschlungen.

    Als mir später im Jahr klar wurde, dass die Vorlagen für die Hardcover eigentlich Romanhefte waren, fiel mir im Kiosk auf, dass da PR-Hefte mit niedrigen Nummern auslagen. Ich bin daraufhin in die 5. Auflage eingestiegen, habe knapp 10 Jahre über mehrere Auflagen mitgelesen, bis das Erwachsen(er)werden andere Prioritäten setzte. Nach einem Intermezzo in den 1800ern / 1900ern Ende der 90er bin ich seit der 2998 und dem Eschbach-Rhodan „Das größte Abenteuer“ wieder wöchentlich dabei und hoffe, vor dem persönlichen Exitus noch einen kompletten Re-Read zu schaffen.

    In NEO lunze ich gelegentlich rein, und finde das Konzept gut – komplettiert wird NEO, wenn die Zeit es wieder zulässt. 😉

    Meine SciFi-Sozialisation begann zwar deutlich früher; die Glotze brachte mir ab den frühen 70ern „Das Blaue Palais“, „Raumpatrouille“, „Star Trek“, später dann „Mondbasis Alpha 1“, sowie die ARD-SF-Reihe nahe. Literarisch aber hat PR den Damm bei mir gebrochen. Vorher hatte ich maximal mit einigen Jules Verne-Werken und einem Hans Dominik-Roman Kontakt.

    Rhodan hat heute einen festen Stellenwert in meinem Leben – meine Prägung auf technisch-wissenschaftliche Themen (Physikstudium, später Tätigkeit in der Informationstechnologie) laste ich mit diesem einen anderen Universum an, in das ich mich regelmäßig begebe.

    1. Tja bei mir begann das große Abenteuer mit der 5ten Auflage, damals schon ein schwer Science Fiction geschädigter durch TV und Kino, wurde nun das Schicksal mit dem Perry Einstieg endgültig besiegelt.
      Seit dieser Zeit lese ich Rhodan, hatte dazwischen mal Auszeiten (so wie aktuell gerade, tut leid) aber ich bleibe doch Fan und der Serie treu.
      Für den neuen Zyklus gehe ich mit guter Hoffnung an den Start und ich wünsche uns allen dafür viel Spaß!
      Schöne Grüße
      Michael

  15. Hallo zusammen,
    bei mir ist es mittlerweile auch fast 30 Jahre her, dass ich mit dem Perryversum in Kontakt kam. Das Debüt war Silberband Nummer 7, Atlan, den mir ein Schulkamerad auslieh. Einige Jahre später stieg ich mit Band 1800 in die Erstauflage ein. Mit Ausnahme einer Pause von wenigen Jahren bin ich seitdem kontinuierlich dabei. Die Serie ist eine Konstante in meinem Leben, das sich naturgemäß immer wieder verändert hat. Geblieben ist PR.
    Geprägt hat mich Perry Rhodan sicherlich. Nicht nur auf der humanitären Seite. Ohne die Serie sähe mein Leben sicherlich anders aus. Der Entschluss, Physik zu studieren, ist eng verknüpft mit ihrer Lektüre. Das hat meine Faszination für den Kosmos verstärkt, ich fand die Wissenschaftler und die Pseudophysik cool. Natürlich ist mir irgendwann aufgegangen, dass „Wissenschaftler sein“ eine ganz andere Baustelle ist. x-D Ohne meinen Werdegang in der Wissenschaft wäre ich aber vermutlich nicht auf das Tätigkeitsfeld gestoßen, in dem ich mich heute herumtreibe und das mir ungemein gut gefällt.
    Unterm Strich kann man sicherlich sagen, dass die Perry Rhodan-Serie meinem Leben zumindest eine gewisse Richtung gegeben hat.

  16. Ich lese seit 56 Jahren. In der Schule saß jemand neben mir, der während des Unterrichts Raumschlachten malte und auch mal in einem Heftroman las, als ich ihn fragte was er denn da las drückte er mir das erste Perry Rhodan Heft in die Hand, ich glaube es war der Band 176 oder so „der Untergang des 2. Imperiums“ hieß das Ding. von da an las ich, ich versuchte die Hefte von Nr. 1 an zu bekommen und las alles was ich in die Finger bekommen könnte. Während des Studiums kaufte ich nur noch, was meine damalige Freundin (und heutige Frau) sehr albern fand. Um mich ganz auf mein Studium konzentrieren zu können, verkaufte ich die Serie.
    Nach ungefähr einem Jahr in meinem neuen Beruf sollte ich einen jungen Kollegen einarbeiten, der mir bald darauf gestand der Fan einer Heftserie namens Perry Rhodan zu sein, er lieh mir Band 800 und das alte Fieber erwachte wieder. Ich kaufte die gesamte Serie nach und nach wieder auf. Meine Frau unterstützte mich so sehr, dass ich 1986 zum ersten Con nach Saarbrücken fahren konnte und dort soweit ich noch weiß im Eisstadion (ohne Eis) übernachtete. Zwischen 1500 und 1800 habe ich die Hefte nicht gelesen, aber gekauft, seit Band 1800 lese ich und lese. ich war auf zahlreichen Fantreffen, auch bei den Perry Rhodan Tagen in Osnabrück, wo ich mich nennen Roman Schleifer fotografieren dürfte. Weil die Serie sehr viel Platz brauchte (Atlan Hefte, Taschenbücher usw.) lese ich Perry Rhodan und Neo nur noch auf dem EBook. Nur die Miniserien abonniere ich, zuletzt habe ich das mit Wega getan.
    Ich schaue gern Ben Calvin Harry auf You Tube, bin begeisterter Eschbach Fan und Fußballfan.

  17. Ich muss 9 Jahre alt gewesen sein, als mein Vater mir erstmals von Perry Rhodan, Atlan, Icho Tolot und vor allem von Gucky erzählte. Er selbst hatte in seiner Jugend die allerersten Hefte der Serie sporadisch gelesen, nun aber mich erfolgreich „angefixt“. Mein erstes Heft war PR38 in der 4. Auflage (1977), „Vorstoß nach Arkon“ von Kurt Mahr – ich verstand damals kein Wort und war außerdem riesig enttäuscht, dass Gucky in dem Roman nicht auftauchte… Das änderte sich mit PR269 der 3. Auflage, „Jagd auf den Zeitagenten“ von Clark Darlton: Ich war hin und weg! Mit Band 1000 – von dem ich nur mit viel Mühe noch ein Exemplar an meinem damaligen Wohnort ergatterte – stieg ich 1980 in die wöchentliche Lektüre ein und kaufte zeitweise 3 Auflagen parallel. In den Folgejahren engagierte ich mich im PR-Fandom, schrieb ungezählte Briefe, brachte ein Fanzine heraus („Kreahoch“) und besuchte 1986 den WeltCon in Saarbrücken; daraus ergaben sich Korrespondenzen u.a. mit Klaus Frick und Horst Hoffmann sowie mit zahlreichen anderen aktiven Lesern. Briefe von Willi Voltz, Walter Ernsting, H.G. Francis, Robert Feldhoff und anderen zählen heute zu meinen schönsten Erinnerungsstücken.

    Mit PR1499 stieg ich aus; während der Promotion kehrte ich noch einmal für den Thoregon-Zyklus von PR1800-2000 zurück, um dann wieder abzubrechen. Mein ältester Sohn sammelt seit einigen Jahren die Silberbände und ist jetzt etwa bei Buch 120 angelangt… somit die 3. Generation von PR-Lesern in der eigenen Familie, übrigens verewigt auf der LKS von PR2700. Zum PR3000-Event in München waren mein Junior und ich vor Ort dabei, hatten schöne Gespräche mit KNF sowie Christian Montillon und wurden für die Stuttgarter Zeitung interviewt. Seitdem lese ich die Erstauflage wieder, diesmal digital auf meinem iPhone.

    Höhepunkte der Serie waren für mich die Hefte 700-900, vor allem Willis Romane um BARDIOC, Alaska und die Terra-Patrouille, und später der Cantaro-Zyklus. Begeistert und fasziniert bin ich immer dann, wenn ich trotz aller eigenen Spekulationen von Zusammenhängen, Querverbindungen und Auflösungen überrascht werde, d.h. wenn das Autorenteam es schafft, uns Leser an der Nase herumzuführen (wie etwa mit Pedrass Foch in PR1498), oder wenn sich ein kosmischer Handlungsbogen herausschält, der zahlreiche Handlungselemente der vergangenen Jahre in einem neuen Licht erscheinen lässt, wie etwa die Geschichte der 7 Mächtigen oder, unvergessen, PR1000 (den ich übrigens ausgiebig in meiner Facharbeit für’s Deutsch-Abitur unter die Lupe nehmen durfte). Ich erahne nur, wie schwer es ist, solche Handlungsfäden und Charaktere zu entwickeln und ihre Details auszuarbeiten… und ziehe deshalb seit nunmehr über 40 Jahren meinen Hut vor dieser Leistung aller Beteiligten. Ich bin unverändert dankbar – trotz mancher sprachlichen Schludereien und Lückenfüller – für zahlreiche anregende und unterhaltsame Lesestunden und die positive Vision einer etwas vernünftigeren, toleranteren und reiferen Menschheit, die in den Kosmos aufbricht.

    1. Habe gerade deinen Beitrag gelesen, direkt unter meinen, wieder einmal zusammen, so wie damals 1986 auf dem Weltcon in Saarbrücken!

  18. Hallo Roman, gerne auch von mir ein Rückblick auf mein Leben mit Perry Rhodan. Ich bin Jahrgang 1973 und kam erstmals 1987 mit der PR-Serie in Kontakt. Zu dem Zeitpunkt noch DDR-Teenager bekam ich von einem Verwandten aus Braunschweig die Bände 1300 bis 1315 geschenkt, die erst einmal ein Jahr unbeachtet in meinem Bettkasten schlummerten, da ich viel lieber ein paar Comics bekommen hätte. Mir gefielen zwar die Titelbilder, aber vom Inhalt verstand ich kaum etwas. Irgendwann nahm ich mir die Hefte dann doch mal zur Brust und der Inhalt schlug wie eine Bombe ein. Von einem Moment zum anderen war eine lebenslange Liebe in mein Leben getreten, die mich auch nach über dreißig Jahren ungebrochen in ihrem Bann hält.
    Im Grunde ist Perry Rhodan DIE große Konstante in meinem Leben. Fest eingestiegen bin ich mit den 1500er Bänden. Ich erinnere mich noch gut, wie in der Wendezeit ein Händler auf Decken im Bahnhofseingang neben all den Frauen- und Rätselzeitschriften auch die verschiedenen Rhodan-Auflagen ausgebreitet hatte und ich euphorisch jedes neue Heft erwarb. Das Verständnis der Handlung und Begriffe nahm zu, schnell war ein weiterer Fan zum Austausch identifiziert und die Begeisterung wuchs und wuchs. Das erste Zyklusende – Band 1599 – wurde vor Aufregung schwitzend mit rotem Kopf ausgelesen, was meine Eltern etwas irritiert zuschauen ließ. Was las der Junge da nur?
    Das Leben nahm seinen Lauf, aber egal ob Ausbildung, Studium oder Berufsleben – es verging kein Tag, an dem ich mich nicht mit den Nachauflagen, den Taschenbüchern, Silberbänden oder wenigstens in Gedanken mit Perry befasste und jedes Wochenende war/ist für das neueste Heft der Erstauflage reserviert.
    Und Perry Rhodan hatte großen Einfluss auf mein Leben an sich. Es mag seltsam klingen, aber wegen der PR-Serie habe ich mich für ein Leben als Single entschieden. In jeder Beziehung, die ich geführt hatte, gab es über kurz oder lang keine Zeit und keine rechte Muße mehr für mein Hobby Nr. 1. Irgendwann war ich es leid, in jeder neuen Partnerschaft vor einem wachsenden Stapel ungelesener Hefte zu stehen und auf Unverständnis für meine Leidenschaft für PR-Heftromane zu stoßen. Also beschloss ich eines Tages fortan nur noch an der Seite der Perry Rhodan-Serie durchs Leben zu gehen und habe es nie bereut. Das ist die Liebe meines Lebens, die mich hoffentlich bis zu meinem letzten Tag begleiten wird.
    Und nicht zuletzt in schlechten Zeiten – in meinem Fall hatte mir eine depressive Erkrankung nahezu jede Lebensfreude genommen – konnte ich immer Kraft aus den fantastischen Welten des Perryversums ziehen. In meiner persönlich dunkelsten Zeit war Perry Rhodan eine der letzten Kerzen, die meine Tage erhellten und mich durch die Neugierde, wie es in der nächsten Woche weitergehen würde, buchstäblich am Leben hielt. Und dafür kann ich den PR-Autorinnen und Autoren gar nicht dankbar genug sein.
    Für mich sind Perry, Gucky, Atlan usw. oftmals realer als viele Menschen und stetiger Bestandteil meiner Gedankenwelt. Ich bin immer am Überlegen, wie es wohl weitergeht und schwelge gerne in PR-Erinnerungen. Besonders am Herzen lagen mir immer die Sonderlinge, wie Alaska Saedelaere oder Julian Tifflor als Jahrmillionenwanderer und Atop. Beide nicht mehr so richtig dabei, dafür war die Freude galaktisch, als Kai Hirdt Alaska in der SOL-Miniserie wenigstens kurzzeitig zurückkehren ließ. Events, wie der Weltcon in Mannheim oder die Feier zu Band 3000 in München waren für mich echte Highlights. Die Götter/Autoren live und in Farbe!
    Jetzt freue ich mich schon riesig auf den Perry Rhodan- Online-Abend und den anstehenden Chaotarchen-Zyklus. Genau mein Thema, von dem ich nie genug bekommen kann. Ich finde, dass die Expokraten und alle Teamautoren fantastische Arbeit leisten, die PR-Community eine einmalige Gemeinschaft ist und sage danke für über 30 Jahre pure Freude und Lesegenuss!

  19. Es begann alles 1966,mit meinem ersten pr roman nr.277 Befehle aus der 5.dimension.
    Seitdem habe ich nie aufgehört zu lesen,später zu hören,und alles was mit PR zu tun zu sammeln,NEO ist übrigens davon ausgenommen(man kann das Rad nicht neu erfinden).
    pr ist die einzige konstante Grösse in meinem Leben seit 1966 bis heute.
    Meine lieblingsromane sind 1-399,die 400er gingen so,ab 500 ging es für mich leider bergab.
    lieblingszyklen sind mdi,m87,traitor. nicht gut finde ich sternenozean,neuroversum,auch Mythos finde ich so toll,hauptsächlich wegen der dyoversum Quartetts, obwohl 3088 und die letzten 5 Romane sehr gut finde,schade drum.
    Vielleicht gibt’s 2021 wieder die Chance mit impfung das wir uns wieder persönlich sehe können trotz corona (die reale zentrumspest)
    ad astra

  20. Hallo Allerseits!
    Begonnen hat meine Perry Rhodan Karriere mit dem Silberband 37 im Alter von 13 Jahren (da hab ich eben das Erscheinungsdatum nachgeschaut) zum Weihnachtsfest…und seitdem habe ich versucht, die Lücken zu schließen…nach 50 weiteren Silberbänden habe die Käufe eingestellt, es sind halt zuviele…und zwischendurch die Erstauflage mit vielleicht zwei kurzen Aussetzern. Ansonsten habe ich die Mini-Serien mitgenommen und war bei Neo bis Band 100 dabei…aber es ist halt zuviel und ich möchte auch noch was anderes Lesen als nur Perry Rhodan..übrigens bin ich auch großer Die-Drei Fragezeichen Fan und finde es faszinierend, dass Christian Montillion gleichzeitig PR-Autor und DDF-Autor ist. Ich bin immer auf der Spur nach versteckten Anspielungen und Querbezügen in den jeweiligen Romanen…
    Natürlich ist der erste Zyklus, den man bei PR liest, der beste…das war dann wohl der MdI-Zyklus. Allerdings mag ich auch Sternenozean undTradom…wohl auch deshalb, weil diese gut aufgebaut sind und Robert Feldhoff es verstanden hat, gute Geschichten aufzubauen. Die aktuellen Zyklen sind da wesentlich komplexer und leider auch unübersichtlicher. Richtiges Format für eine wöchentliche Heftserie?
    Ob mich PR sonderlich geprägt hat? Naja, lass ich mal dahingestellt. Vielleicht nicht der „normalste“ Lesestoff für einen Juristen. Jedenfalls merke ich anhand meines Konsumverhaltens von PR, wie das Leben sich fortlaufend ändert…zuerst Heftchenromane auf Papier, dann Ebooks, jetzt höre ich die Romane auf Spotify…und in zwei Wochen nehme ich am Online-Abend teil…ich bin gespannt!
    Ad Astra!

  21. Hi, ich bin der Andy Jesse und seit 20 Jahren PR Leser. Mit zarten 19 Lenzen erfuhr ich per Zufall von der Serie, weil mein ehemaliger Bundeswehrkamerad mir kurz nach der Grundausbildung seine, bereits vom eigenen Vater geerbte, Sammlung von rund 1800 Heftromanen verkaufte.
    Die folgenden Jahre hatte ich genug Lesestoff.
    Vor einigen Jahren kam ich dann an einem Bahnhofskiosk zum ersten Mal mit einem NEO Roman in Berührung und hab mich direkt in die Neuauflage verguckt. Seither bin ich als Leser treu geblieben und mit der Nr. 3000 auch erstmals live in die EA eingestiegen.
    Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr und viel Spaß heute Abend.

    LG Andy

  22. Ich freue mich auf das Event. Mein erster Roman war die Nummer 387 „Spur zwischen den Sternen“, ziemlich hinten im M87-Zyklus. Seit 400 lese ich mehr ider weniger regelmäßig, d.h. mal lese ich sklavisch jede Woche was kommt, mal mache ich eine Auszeit von x Monaten, hau mir dann die gesammelten Romane in einem Durchgang rein. Ich bin also seit etwas über 50 Jahre an Bord Eurer Raumschiffe.

    Einige Romane waren super und inspirierend, die meisten waren gute SF-Kost, einige waren schlecht, aber so ist das halt und meine Einschätzung ist natürlich subjektiv.

    Interessant, daß Euch nach so vielen Jahren immer wieder was einfällt, bemerkenswert auch, daß die Technik, welche in Euren frühen Romanen noch mein Staunen auslöste, jetzt an meinem Handgelenk und in meiner Tasche ist (ohne Hyper natürlich).

    Auf weitere Abenteuer! Theo

  23. Liebe Freunde,

    ich lese Perry Rhodan seit dem Jahr 1964, bin mit dem Band „Gespenster der Vergangenheit“ von Kurt Mahr in die Serie eingestiegen. Schnell habe ich mir dann in den dazumal existierenden „Waren aller Art-Läden“ die vorherigen Bände gekauft und gesammelt. Leider hat meine Mutter 1970 meine bis dahin gesammelten Hefte in einem Anfall von mütterlichem Zorn nach einigen „Flecks“ im Zeugnis in den Altpapiercontainer entsorgt. Als ich ihr Jahre später einmal erzählt habe, was man etwa für den Band 1 der Erstauflage bekommen könnte, wurde sie etwas bleich um die Nase. Seitdem sammelte ich nur mehr ausgewählte Hefte, mittlerweile aber auch schon wieder ein kleiner Berg. Und so begleitete mich Perry Rhodan durch die Schulzeit, die Zeit des Studiums, Beruf- und Familienleben bis zum heutigen Tag. Ich verdanke der Serie auch, daß ich nie den zeitgeistigen ideologischen Trends verfallen bin, das per aspera ad astra war immer stärker. Meine Lieblingsfiguren waren über die Jahrzehnte immer Bully und Gucky, natürlich neben zahlreichen Figuren, die kamen und gingen. Freilich gebe ich zu, dass ich mich mit den Autoren der Jetztzeit oft schwer tue und dann gerne auf alte Romane zurückgreife, aber das ist sicherlich meinem Alter zuzuschreiben. Natürlich konnte ich nicht widerstehen, auch PR-Neo zu lesen, oft mit großem Vergnügen! Und so wünsche ich der Serie, den Autoren und mir selbst schlicht und einfach: ad multos annos et multa opera!
    Günter

  24. Angefangen hat alles mit einem Schulfreund, der mir mit 14 den 1. Silberband empfohlen hat. Was soll ich sagen? Ich war begeistert! Und in wenigen Jahren folgten die ersten 80 SB. In dieser Zeit, Mitte/Ende der 90er, sind wir oft zusammen über die Flohmärkte gezogen und so auch auf die Hefte der EA gestoßen. Die erste selbst gekaufte Bananenkiste mit bunt gemischten Heften aus dem dem 400er, 500er und 1200er Bereich habe ich heute noch. Der Grundstein für meine inzwischen komplette Sammlung (Hefte, TB, Mini-Serien, Atlan etc.) war gelegt. An dieser Stelle ein Dank an meine Frau für ihr Verständnis und die vier Kellerregale, die sie mir überlassen hat Am meisten an PR haben mich immer der Aufbruch ins Unbekannte, die völkerübergreifende Zusammenarbeit und die Entwicklung einer positiven Vision der Zukunft fasziniert.
    Heute bin ich 38 und lese seit Band 2100 die EA und die Nebenreihen, allerdings bin ich mit dem Mythos-Zyklus überhaupt nicht warm geworden und pausiere seit 3016. Irgendwie hatte ich von einem Tausender-Jubiläum mehr erwartet (Aufbruch, positive Utopie, neue Technik, alte Bekannte). Stattdessen gab es zu Zyklusbeginn in meinen Augen genau das Gegenteil: Dystopie, Aufgreifen der Fake News-Thematik, schon wieder eine Invasion und Romane an unwichtigen Schauplätzen. Auch fehlte mir ein nachvollziehbarer Überblick über die Situation in der Milchstraße. Dass ein Teil des Solsystems verschwunden ist, wurde mir seit Trokan auch etwas überstrapaziert. Jetzt aber zum Positiven. Die Ankündigung des neuen Zyklus hat mich gepackt! Ich bin wieder dabei und freue mich auf den Online-Abend.

  25. Hüstel, jetzt hab ich es initiert und poste selbst erst jetzt, hüstel.
    Nun denn – hat RHODAN mein Leben beeinflusst?
    Mein Nachbar ist schuld, dass ich RHODAN lese, schreibe und mich im Fandom engagiere. Er hat dem zwölfjährigen Roman, der nicht lesen wollte, die Silberbände 1,2,3 und 5 geschenkt. Ich habe Band 1 regelrecht verschlungen und stand dann vor der Frage, ob ich bis Weihnachten warten sollte, bis ich Band 4 geschenkt bekommen oder doch einfach mit Band 5 weitermache. Obwohl ich nun grüble, weiß ich nicht mehr, wie ich mich seinerzeit Anfang der 80iger entschieden habe.
    Jedenfalls ist meine Deutschnote plötzlich von 4 in Richtung 1 gegangen und auch dort geblieben. (So viel zum Thema Schundheft. Jetzt könnte man natürlich über das österr. Bildungssystem … stimmt, das ist ein anderes Thema).
    RHODAN war dann auch der Auslöser, dass ich mit 16 auf einer mechanischen Schreibmaschine meine erste Kurzgeschichte gesc hrieben habe, die auf der LKS veröffentlicht wurde. Dem Schreiben und RHODAN bin ich treu geblieben. Mit 300 bin ich in die Fünfauflage eingestiegen, mit Band 1320 (Tostan, der Spieler) in die Erstauflage. (noch Fragen wegen des Nicknames?
    Leserbriefe habe ich viele geschrieben und habe die brieflichen Antwortschreiben von Willi, Ernst, Horst und Arndt noch zu Hause.
    Bei meinen Kurzgeschichten bin ich rasch ins RHODAN-Lager gewechselt. Tolot, Bully, Gucky, sie alle fanden sich unter meiner Feder auf der LKS wieder.
    1996 kam dann der Aufruf zur Gründung des Wr. PR-Stammtisches und ich bin ihm gefolgt. Ja, ich gestehe, ich war skeptisch, denn mal ehrlich: Was können das für Leute sein, die RHODAN lesen? Und dann noch einen Stammtisch gründen? Eben. Das können nur schräge Typen sein.
    Dass wir vom Stammtisch auf 24 Jahre, unzählige Austria Cons und diverse Aktionen zurückblicken, sagt ohnehin alles aus. Ja, wir sind schräg. Ja, uns ist langweilig und ja, wir wollten unbedingt Kontakt zu den RHODAN-Autoren. Und dieser Kontakt mündete in unzählige Freundschaften.
    Durch RHODAN habe ich auch meine zweite Passion, die Moderation, pflegen können. In Köln, München, Osnabrück und eben auch Wien durfe ich mittels Mikro durch Conprogramme führen, Autoren interviewen und ihnen den einen oder anderen Spoiler entreißen.
    Und weil es mich angezipft hat, dass 2020 durch dieses f… Virus keine Cons stattfinden, habe ich die RHODAN-Online Woche geboren. 28 Stunden Moderation. Was für ein Irrsinn!
    Aber schön und informativ war es dennoch.
    Zurück in die Vergangenheit: Ab 1998 wollte ich es dann in punkto schreiben wissen und habe Schreibseminare besucht und geschrieben, geschrieben geschrieben. Das alles mündete dann in STELLARIS-Stories und Miniserien-Beiträgen.
    RHODAN begleitet mich nunmehr fast vier Jahrzehnte. Die Serie hat mir meine Deutschnote gerettet, ist schuld, dass in meiner Firma alle zu mir kommen, wenn sie etwas für Kundenemails ausformulieren wollen und hat mir mit der Schriftstellerei ein Hobby geschenkt, für das ich brenne.
    Und als Dank bin ich so verrückt und interviewe 2 Jahre lang die Autoren und organisiere Online Abende mit PR-Autoren.
    Und um auf die Einstiegsfrage zurückzukommen:
    Ja, ich kann sagen, RHODAN hat mein Leben beeinflusst. Und dafür bin ich dankbar.

  26. Hallo zusammen, auch ich komme gern Romans Bitte nach.
    Ich lese Perry Rhodan dieses Jahr 40 Jahre. 1981 bin ich durch Zufall dazu gekommen. Ein Freund hatte bei einem Zeltlager ein Heft dabei. Das habe ich gelesen und war sofort dabei.
    Ich habe dann alle Auflagen gekauft und fehlende Heft in den damals noch existierenden realen Shops nachgekauft.
    Zwischenzeitlich habe ich alle Hefte, Planetenromane und Sonderserien gelesen.
    Es ist für mich selbstverständlich jede Woche wieder in die Serie einzutauchen und fremde Welten zu erleben. Inwieweit dies mein Leben beeinflusst hat, ist schwer zu sagen.
    Ich gehöre zu den stillen Leserinnen, habe in der ganzen Zeit keinen Leserbrief geschrieben und war nur einmal auf einem Con, dem zum 50. Jubiläum. Das war jedoch für mich ein tolles Ereignis.
    Es gab Höhen und Tiefen in der Serie, das ist unbestreitbar. Meist habe ich die Romane, die mir nicht so zusagen, nur quer gelesen, um ggf die Infos für die Rahmenhandlung nicht zu verpassen.
    Der abgelaufene Zyklus zählt für mich zu den Höhen. Auch wenn wieder das alte Muster „unbesiegbarer Gegner wird am Ende wahlweise doch besiegt oder zum Partner“ auftauchte, sind die Geschichten und der Handlungsbogen überzeugend.
    Ich bin gespannt auf die neuen Ideen, Geschichten und Ideen aus dem Perryversum.
    Ad Astra
    Claudia Kohnen

  27. Hallo zusammen,
    gerne trage ich auch einen Teil meiner „Perry-Geschichte“ bei.
    Irgendwann entdeckte ich mit 12-13 Jahren die Perry-Hefte meines Vaters auf dem Dachboden und war vom Titelbild von Heft 232 fasziniert und las dieses Heft als meinen ersten Perry 🙂
    Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als dieses Titelbild für ein Mausbiberpad umgesetzt wurde, toll!
    Ich schaute mich daraufhin an Kiosken um und entdeckte, dass die 4. Auflage in Bälde Bd. 200 erreichen würde – also nah an 232 🙂 Dort plante ich meinen Einstieg und war – natürlich – vom Titelbild + Inhalt Heft 200 total begeistert.
    Parallel (oder sogar vorher) stieg ich mit Heft 1087 auch in die 1. Auflage ein und später auch mit Heft 1 in die 5. Auflage.
    Bald wollte ich dann „Hyperphysiker“ werden – die haben einfach „die Welt verstanden“.
    Ich glaube, dass ich mit Fug und Recht sagen kann, dass das Lesen von Perry Rhodan einiges bei mir bewirkt/verstärkt hat:
    – meine grundlegend menschen- und alienfreundliche Einstellung
    – das Interesse an Naturwissenschaften wurde sicher unterstützt, so dass ich später auch tatsächlich Physik studierte 🙂
    – meine Offenheit gegenüber Neuem und Fremdem

    Leider habe ich mich nicht mehr viele Jahre mit meinem Vater über Perry unterhalten können, da er starb, als ich 13 Jahre alt war.
    Um auf den Anfang zurückzukommen: der Geburtstag meines Vaters ist der 23. Oktober, der seit 2020 als Gucky-Tag begangen wird – und das, wo ich doch mit Heft 232 (meines Vaters) zur Serie kam 🙂
    Obwohl mir ein paar Hefte zwischen etwa 700 und 1087 fehlen (brauche ja noch Pläne für später), lese ich gerne alles, was derzeit zur EA oder Miniserien veröffentlicht wird. Neo kaufe ich seit Band 1, aber hier gilt das selbe wie für die Hefte zwischen 700 und 1087.
    Ich freue mich über jeden neuen Perry, der den Weg in unseren Briefkasten findet und ich werde der Serie treu bleiben, solange ich lesen oder hören kann 😉
    Vielen herzlichen Dank an alle (auch ehemaligen) Mitwirkenden dieses größten literarischen Werks der Menschheitsgeschichte – alle Autoren leisten Großartiges!
    Ihr schafft es immer wieder, mich zu faszinieren 🙂

  28. 1968 war‘s, da war ich gerade 14 Jahre, als mir im elterlichen Keller ein Karton mit Romanheften unterkam. Phantastische Geschichten, angefangen bei Sagen und Heldengeschichten aus dem Schulunterricht über Fernsehfilme wie Raumpatrouille ORION und Jules Verne–Romane aus der Stadtbibliothek fanden schon immer mein besonderes Interesse, und so blieben die zahlreichen Krimis und Western in der Kiste. Stattdessen nahm ich drei utopisch anmutende Romane an mich und verschlang sie förmlich. Zwei davon trugen das Label „Perry Rhodan“. In „Der Zweikampf“ faszinierte mich natürlich die Figur Atlan, aber auch das Zustandekommen seiner Freundschaft mit Perry. Der andere Roman war „Kampf um die Hundertsonnenwelt“, eine faszinierende Technikwelt mit fremdartigen Begriffen, actionreicher Raumschlacht und voller Geheimnisse, die nach „mehr“ verlangten. Am meisten beeindruckte mich allerdings, dass es hier offenbar eine Romanserie gab, die über 150 und mehr Hefte hinweg eine zusammenhängende Geschichte erzählte, voller geheimnisvoller Zusammenhänge, die förmlich darauf warteten, entdeckt zu werden. Und es gab damals schon viel mehr: Kurz darauf stieg ich mit Heft 366 in die Erstauflage ein, investierte all mein Taschengeld in Nachkäufe aus Antiquariaten – und kam einfach nicht mehr los.

  29. Wie bin ich zur Serie gekommen? Gelesen habe ich schon früh, meistens Fix und Foxi oder Micky Maus, die mir meine Oma immer gebracht hat. Eines Tages fand ich in unserem Keller, neben einigen Marvel-Comics auch einen Heftroman, wahrscheinlich von meinem Onkel, den ich zu lesen begann. Die neue Welt von der ich dort las faszinierte mich sofort. Raumschiffe, fremde Welten. Fremde Wesen mit Namen Amphis gegen die die Terraner kämpfen mussten. Stopp ! Amphis bei Perry Rhodan? Bin ich hier richtig? Ja. Es war ein Roman der Serien Ren Dhark der mein Interesse für die Science Fiction weckte. Kaum den Roman ausgelesen, beschloss ich am nächsten Tag einen Kiosk aufzusuchen um mir mehr von dieser Serie zu holen. Den Kiosk-Besitzer fragte ich dann nach weiteren Romanen. Der Besitzer stellte mir dann einen Kasten hin. Aber Ren Dhark war da nicht dabei, nur ein anderes Heft mit Namen Perry Rhodan. Ich beschloss einfach mal ein Heft davon mitzunehmen. Es war der Band 209. Ich fand mich wieder in einem besonderen Zyklus wieder, dem Kampf gegen die MDI. Einen besonderen Anteil, dass mir Perry Rhodan gefallen hat, hat Gucky der in diesem Roman vorkam. Nun dies war der Anfang einer Sucht, die bis heute andauert. Mein Lieblingsautor war H.G. Ewers. Besonders angetan haben es mir seine Figuren wie Omar Hawk, Patulli Lokoshan, Tengri Lethos, die Tigerbande oder auch Rorvic und a Hainu. Ein besonderer Liebling war auch Guy Nelson.
    Ad Astra auf die nächsten 3000 Romane

  30. Als Leser habe ich sicherlich eine nicht untypische Geschichte. Als Jugendlicher habe ich Perry Rhodan von etwa 1972 bis 1976 gelesen, bis ich 1976 zu meinem 18. Geburtstag beschloss, die Hefte als „Erwachsener“ nicht mehr zu lesen. Mit dem Ende des Aphilie-Zyklus habe ich aufgehört und meine 650 Perry Rhodan Hefte für 65 DM verkauft (dies bedauere ich noch heute). Erst 1999 habe ich PR wiederentdeckt, ausgelöst durch die 6 Thoregon-Bücher im Weltbild-Verlag. Ende 1999 habe ich dann erstmal die erste, dritte und fünfte Auflage abonniert und innerhalb von 12 Jahren alle Hefte der Erstauflage nachgekauft und auch fast alle gelesen. Der WeltCon 2011 in Mannheim (mein erster Con überhaupt den ich besucht habe) hat dann mein Leben verändert. Ich habe meinen Auftritt in der Erstauflage ersteigert und bin von Marc A. Herren in Heft 2638 „verewigt“ worden. Ich durfte etwas erleben, was man eigentlich mit Geld gar nicht bezahlen kann. Ich war dabei!
    Und ich habe Freunde fürs Leben gefunden. Wir 4 (Martin, Klaus, Udo und ich) treffen uns seitdem regelmäßig, meistens auf Cons, blödeln viel herum und verstehen uns super.
    Vom neuen Zyklus erhoffe ich mir, dass nicht so viel einfach fallen gelassen und so gar nicht aufgelöst wird (Phersunen, Kandidaten Phaatom) und dass ich wieder mehr verstehe, Neuroversum, Dyoversum und Thez waren mir zu abgehoben.

  31. Hallo,
    Robert hier.
    1981 eingestiegen, mit Band 198 der damaligen 4. Auflage.
    Ist ne Weile her…
    Ich muss sagen, das Lesen der Romane, also die Haltung, die in den Romanen transportiert wird, hat mich doch geprägt.
    Also im Umgang mit Menschen, beruflich weniger.
    Aber ich freue mich erstmal auf Montag, mal kucken, was da so erzählt wird. Ich bin da doch mehr der stille Genießer.
    Allerdings treffe ich mich seit einiger Zeit mit Gleichgesinnten beim Stammtisch in Speyer. Wenn das mal wieder geht…
    Bis dahin
    Ad Astra

  32. Hallo zusammen,

    Mein Erstkontakt mit dem PR Universum begann im Jahr 1989 im Alter von 15 Jahren, damals hatte vor einem Papier Container jemand seine PR Hefte Sammlung entsorgt, irgendwie war ich im vorbeigehen vom Coverbild so angezogen das ich das ganze Paket mit Nachhause nahm um es mir genauer anzuschauen, ich glaube das es erstmal Wochen lang herumlag bevor ich angefangen habe es zu lesen, dann hat mich das ganze aber so in den Bann gezogen das ich die Hefte regelrecht verschlungen habe, war hin und weg und total fasziniert von den Raumschiffen, Außerirdischen, Mutanten, ES usw. habe allerdings nur bis Heft 50 lesen können da es nicht mehr Hefte im Paket waren. An einer Tankstelle sah ich dann das es mehrere Auflagen zu dem Zeitpunkt gab, bin dann bei der 5.Auflage eingestiegen, es war so ziemlich am Ende vom M 87 Zyklus, der Titel hieß „Die Letzten von der Francis Drake“ musste aber feststellen das zwischenzeitlich ziemlich viel passiert ist, den Silberbänden sei dank konnte ich meine Wissens Lücken schließen, PR hat mich seit damals bis heute in meinem Leben begleitet, ist nicht mehr daraus wegzudenken, denke auch das einem gerade durch diese Serie sehr viel an Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen mitgegeben worden ist und man durch diese Art von Story/Erzählungen auch weiterhin Träume haben kann, gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig einen Ausgleich zu haben wo man sich für einige Stunden in ein anderes Universum zurückziehen darf wir dürfen uns da wirklich glücklich schätzen. Es ist für mich nach wie vor faszinierend wie sich die Serie entwickelt hat und die Autoren sich immer wieder neue Geschichten und Ideen ausdenken, teils an alte Geschichten anknüpfen die man schon längst vergessen hat, es ist eine immens großartige Leistung von allen über all die Jahrzehnte, freue mich schon sehr auf den neuen Zyklus

    Ad Astra
    Tiho

  33. Mein erster „Perry“ war die Erstauflage von Band 409 „Der Mann, der doppelt starb“. Ich glaube, es war der Titel, der mich reizte. (Das Titelbild war wohl eher nicht der Grund.) Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass dieser Heftroman einige Bezüge zum abgelaufenen Zyklus hat, in dem „Der Ilt muss sterben!“ nicht nur bei mir einige Emotionen ausgelöst hat. So ist auch in Nr. 409 Gucky eine Hauptperson. Weiterhin stirbt (allerdings endgültig und ohne „doppelten Boden“) ein wichtiger Mutant. Die Art und Weise, wie dies geschieht, ist ebenfalls weit entfernt von einem „Heldentod“. Damals hätte ich mir nicht vorstellen können, dass man ein Schiff der Solaren Flotte mal „RIBALD CORELLO“ nennen würde, wie es jetzt (wieder) in Band 3100 passiert. Mein Lieblingsautor war William Voltz.
    Danach habe ich mir regelmäßig die Perry-Rhodan-Hefte am Kiosk gekauft. Die älteren Romane habe ich mir entweder sofort bestellt (Nr. 400 – 408), in Antiquariaten zusammengesucht oder in einer der Nachauflagen besorgt. Zwischendurch war ich einmal für etwa 100 Hefte ausgestiegen.
    Mittlerweile beziehe ich die Erstauflage im Print-Abo, ebenso NEO. Auch Hörbücher habe ich mal getestet. Das regelmäßige Lesen von NEO werde ich aber aus Zeitgründen auf Dauer nicht hinbekommen, denn ich möchte auf Romane und Sachbücher aus anderen Genres nicht verzichten. Meine SF-Lieblingsautoren sind übrigens Stanislaw Lem und Philip K. Dick.
    Mit einem besonderen Bezug möchte ich schließen: Ich bin geboren im August in den 50er Jahren, mein Geburtsort ist Wanne-Eickel, als Lehrer habe ich u.a. Deutsch unterrichtet. Viele Grüße daher an Hartmut Kasper! Danken möchte ich auch dem ganzen Team für einen PR-Zyklus, der nicht nur unterhaltsam war, sondern m.E. auch viele herausragende Einzelromane hatte.

  34. Meine erste Berührung mit Perry Rhodan war Heft 19 das ich 1975 von einem Freund geschenkt bekam. Ich malte das Cover als Kreidezeichnung ab und bekam eine gute Zensur im Zeichenunterricht dafür. Nachschub war in der DDR nicht verfügbar und so begann ich erst 1991 mit dem regelmäßigen lesen der Serie in allen verfügbaren Auflagen. Seitdem lese ich Perry Rhodan durchgängig und habe inzwischen fehlende Hefte aus der Zeit vor 1991 antiquarisch erworben und konsumiert. Bis auf den letzten, aus meiner Sicht völlig verunglückten Zyklus, hat mir die Serie bisher gut gefallen. Da der Eingangsroman des neuen Zyklus eine spannende Story verspricht, werde ich auch weiterhin meinen Kiosk jeden Freitag beglücken. Es scheint, als hätte Bullys Sternenruf einige Anleihen im 1. Band der Andromeda Taschenbuchreihe ( Kiriaade) genommen zu haben. Da kann man ja gespannt sein.
    Meine Sympathie gehört eindeutig der Science Fiction Linie in Perry Rhodan die einer gewissen Ordnung und Logik folgt. Dazu gehört für mich auch eine Sprache, die den Personen und dem Inhalt angemessen ist und auch in der Zukunft noch plausibel erscheint. Das war es, was die Serie bis zum letzten Zyklus wohltuend von anderen Heftserien unterschied. Ich hoffe Perry Rhodan wird mich noch lange begleiten.
    Ad Astra
    Jörg

  35. Auf der Suche nach etwas zum Lesen am Bahnhofskiosk entdeckte ich mein erstes Perry Rhodan-Heft: PR 380 Das Zeitkommando. Ich kann mich noch gut daran erinnern, da mich der Roman sehr fasziniert hatte und nach der Schule wieder hinging, um mehr davon zu erhaschen. So ist 2021 ist mein 50. Perry Rhodan-Jahr – seitdem alles von Perry (Atlan, Taschenbücher, Bücher usw.) bis heute mehrfach gelesen.

    Mit Sinzing begann meine aktive Zeit in Perry Rhodan: Gründung des Perry Rhodan-Clubs ARGE-FESTAK, Gründung des Perry Rhodan-Stammtisch Nürnberg, Rollenspiel im alten Arkon: Varynkor (das heute noch besteht). Dort habe ich auch Rainer Castor kennen und schätzen gelernt. Daraus entstand die Schriftart „INTERKOSMO“ und die Erstellung der Arkonidischen Imperatoren-Liste, die ich mehrmals korrigiert von Rainer zurückbekam. Hier gehören auch die ersten Anfänge zur Perrypedia dazu (Grüße an Aki) und seit dem PR-WeltCon in Mannhein meine Mitarbeit bei der Atlan Fanzine Serie von Rüdiger Schäfer.
    Dazwischen wurde die PRFZ aus der Taufe gehoben, kann mich noch gut an die Sitzungen mit Bolli und Co. erinnern und bin als Nr. 17 heute noch dabei.

    Es kam der WeltCon in Mainz zu PP2000, die Garching Cons und die FrankenCons, Themen-Cons, die wir leider aus Besuchermangel nicht mehr weiterverfolgen konnten. Dabei entstanden die Ausgaben „Die Explorer-Flotte“ und das „Generationsraumschiff SOL“.
    Während der Franken-Cons etablierte sich mein alter ego Jehan Birkan, die rhodansche Hommage an Jean Luc Picard, mit dem Explorer EX-1701-IV.

    In den letzten Jahren musste sich mein Engagement zu Rhodan meinen Arbeitszeiten beugen. Gestern Band 3100 gelesen und ich fand den Roman gut mit interessanten Themen, die auf uns zukommen werden. Es bleibt spannend…

  36. Mist, da war ja was, die Vorstellung, fast vergessen.

    Mein erstes Perry-Rhodan-Heft dürfte wohl der Band 1000 meines großen Bruders gewesen sein. Ich war knapp zehn Jahre alt und im Grunde faszinierte mich vor allem das Rundum-Cover. Beim kurzen Reinlesen verstand ich nichts, und – warum auch immer – bei dem Namen „Gucky“ stellte ich mir einen Asiaten vor.

    So drei Jahre später nahm ich mir dann nach und nach die abgelegten Hefte meines Patenonkels an. Ebenso nach und nach formte sich für mich ein Bild des Perryversums. Die Milchstraße in Händen der Laren, (es waren vorwiegend Hefte zwischen 600 und 900), die Erde in den weiten des All verschollen, die SOL auf ihrer Odyssee – das faszinierte mich noch viel mehr als damals das Rundum-Cover.

    Doch bis ich ein ernsthafter Leser der Perry-Rhodan-Serie werden sollte, vergingen noch ein paar Jahre. Bis zum Cantaro-Zyklus nämlich, und blieb dann bis Anfang des Tradom-Zyklus dabei. Zwischendurch füllte ich Lücken mit ein paar antiquarischen Heften, in den Kisten unserer wundervollen Hermkes Romanboutique hier in Würzburg wühlend. Aber dann war – nach immerhin rund 13 Jahren – erst mal Perrypause für mich angesagt, zumindest was das Kaufen der Heft betraf. Es fehlte vor allem an Zeit, aber doch auch ein wenig an Lust. Ich blieb aber über das Internet immer informiert und kaufte gelegentlich doch mal das eine oder andere Heft.

    Der Apotische-Tribunal-Zyklus war für mich ein stotternder Wiedereinstieg in die Serie, ab den Jenzeitigen Landen war ich wieder dauerhaft dabei. Nun aber als Käufer der Hefte als eBook, das steht bei uns quasi so im Ehevertrag – aus Liebe und Platzgründen! 😉

    Perry und ich hatten also ein relativ lange On-/Off-Beziehung. Aber die Flamme der Liebe ist nie erloschen – im Gegensatz zu den Armadaflammen.

  37. Hallo Lesefreunde,
    mein erster Kontakt mit PR war 1986, als mir ein Schulkamerad ein Heft in die Hand drückte. Es war Band 1216 der Erstauflage. Seitdem lese ich hauptsächlich die Silberbände und seit einiger Zeit höre ich über Audible die Hörbücher des Zyklus „Das Atopische Tribunal“. Zeitlich komme ich nicht mit, jede Woche einen Roman zu lesen oder zu hören, aber es macht immer wieder Spaß, in der Freizeit in die PR-Welt einzutauchen.

  38. Schöne Veranstaltung. Nur – ein paar Typen mit kyrillischen Namen haben es im letzten Drittel geschafft, das Meeting durch Einspielen von lautem Audio zu sprengen. Armselige Tröpfe – kriegen in ihrem Leben wahrscheinlich nichts Konstruktives gebacken und müssen ihre traurigen kleinen Egos mit destruktiven Aktionen aufblasen. Ich bin sicher, daß gegen so etwas ein technisches Kraut gewachsen ist, und freue mich schon auf den nächsten PROA.

  39. Besten Dank an die Organisatoren und teilnehmenden Autoren für die interessante Veranstaltung am gestrigen Abend. Absolut cool war die gleichmütige Handhabung und Überwindung der kyrillischen Störung aller Beteiligten.

    Ich freue mich auf den nächsten online Abend!

  40. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, nur die verrückten Russen haben etwas gestört.freue mich auf das nächste mal
    Danke an Roman und an alle andern

  41. Großes Lob an Roman für seine professionelle Moderation!

    Danke auch allen Teilnehmern des Online-Abends für ihre Wortbeiträge. Ich finde es immer wieder interessant, was andere über ihre Lieblingsserie denken.

    Weiterer Dank geht an Bolli, Wim, Monti, Janina und Robert! Ich finde es klasse, dass Ihr Eure Freizeit für Eure Leser und Fans geopfert habt. Das ist nicht selbstverständlich.

    Den Online-Abend bitte unbedingt wiederholen!

  42. Roman hat das wunderbar organisiert. Es war wirklich interessant! Warum die Russen den Abend hacked haben, wissen wohl nur sie. Waren sie wegen der Ereignisse um die Venus-Basis in den 20er Baenden sauer?
    Wim sieht fast wie ein Oxtorner aus, und Robert hat laengere Haare als Atlan *big smile.
    Es war sehr interessant zuzuhoeren und sich auszutauschen. Gerne mal wieder!
    Robert hat seinem Geluebde gefolgt und in seinem PR 3101 gab’s wieder viele Tote – auch durch friendly fire. Haluter und Lemurer muessen sich halt erst mal gegenueber einander warm werden.
    Ich freue mich auf den neuen Zyklus der spannend begonnen hat. Axelle Tschubai verspricht ein interessanter Charakter zu werden. Ihr Karottenkuchen hat schon Gucky’s Herz erobert.
    In der Tat, Danke an den Expokraten, dem Autoren, dem Moderator, und alle Anderen im Hintergrund, die diesen tollen Online Abend ermoeglicht haben. Super Erlebnis!

  43. Hallo zusammen,

    im Zuge der Anmeldung zum „Perry Rhodan Online-Abend“, in der ich kurz geschildert habe, dass ich erst seit 4 Jahren zur Leserschaft gehöre und zudem mit nun 34 Jahren, nicht ganz das durchschnittliche Alter eines Rhodan-Fans vorweise, man mag mir diese kühne These verzeihen, bat mich Roman darum, meine noch „zarten“ Eindrücke vom Perryversum zu schildern.

    Bevor ich jedoch zu meinem Verhältnis zum Perryversum, begeisterten, sowie auch frustrieten Altlesern und meinen evtl. infantilen Gedanken komme, werde ich meinen Weg zum ersten Heftroman skizzieren.

    Werfen wir also einen Blick zurück, um genau zu sein, 15 Jahre in die Vergangenheit…

    …Ich bin Schüler der Gymnasialen Oberstufe, kein fleißiger, aber ein guter Schüler, nur ein Fach macht mir Sorgen „deutsch“. Es ist nicht so, als wäre ich nicht in der Lage mich zu artikulieren, vielmehr habe ich starke Defizite in Rechtsschreibung, sowie Interpunktion und noch viel schlimmer, ich kann nicht adäquat lesen. In meinem Kopf formen sich die Worte nicht schnell genug zusammen, um sie richtig zu lesen und auch das Vorlesen wird zur Qual. Worte kommen nur langsam und stotternd aus meinem Mund, als wäre ich ein Analphabet. Ich schäme mich jedes Mal, wenn ich zum Vorlesen ausgewählt werde und versinke beim „vorstottern“ im Boden. Auch privat lese ich nicht, da ich mich meinem Schicksal ergaben habe. Zudem wüsste ich auch nicht welcher Stoff es wert wäre, diese Tortur zu rechtfertigen. An dieser Stelle muss ich mich bei meiner damaligen „Deutsch“-Lehrerin bedanken, da sie mich eines Tages beiseite genommen und mir ein Deal angeboten hat. Ich müsste zukünftig nicht mehr vorlesen, im Gegenzug erwartet sie von mir, dass ich im Monat zwei beliebige Bücher lese, von denen ich ihr als Nachweis eine Rezension schreiben soll…

    …Die Sache war klar für mich, diesen Deal nehme ich an! Jetzt stellte sich nur die Frage, was soll ich nur lesen? Ich hatte und habe zwei große Leidenschaften, Musik und Science Fiction, somit fiel die Wahl meiner Ersten zwei Bücher auf „run to he hills“ (Die offizielle Biografie von Iron Maiden) und „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams. Diesen zwei Büchern folgten jeden Monat zwei Weitere. Hierbei gesellten sich zu Klassikern wie Dune, Standards wie Star Wars, Star Trek und verschiedene Werke von Peter F. Hamilton. Im Laufe der Zeit verbesserte sich der Lesefluss und gleichermaßen die Freude zu lesen. Auch wenn ich bis heute noch Defizite bei Rechtschreibung und Interpunktion vorweise, verbesserte der Lesespaß meine Fähigkeiten kontinuierlich. Das Eintauchen in fremde Welten, gepaart mit der eignen Phantasie, gibt mir ein viel immersiveres und intensiveres Erlebnis, als dies PC-Spiele oder Filme ermöglichen. Ob ich Lichtschwert schwingend die Macht erlerne und anschließend in einem X-Wing die Schlacht um Yavin miterlebe, ein Außenteam der U.S.S. Enterprise begleite oder die Menschheit in der Dystopie des 25. Jahrhunderts vergehen sehe, zeigt mir immer wieder, dass ich meinen Horizont erweitern und meine Kreativität steigern kann.

    Im Laufe der Zeit erweiterte ich mein SF-Portfolio um das Warhammer 40.000 Universum und auch im Bereich Fantasy fühle ich mittlerweile beheimatet. Gerade das dystopische und von Krieg geprägte „Warhammer-Universum“ zog mich in seinen Bann. Die Leid geplagte Menschheit, verdammt zu ewigem Krieg und immer am Rande der Vernichtung, errichtet auf dem Rücken des „einfachen Mannes“ und verteidigt und getragen von einzelnen Lichtgestalten, die aus anderen Betrachtungswinkeln, fanatisch und grausam scheinen, lassen Schwarz und Weiß verschwimmen. Jedoch bleibt dieses Universum, trotz eines immensen Kanons, flach und eindimensional. Ich war auf der Suche nach neuem Stoff. Da gab es „etwas“, diesen „Perry Rhodan“, den schon mein Onkel geliebt und gesammelt hat. Doch der Einstieg in dieses „Perryversum“ schien schwierig. Antiquierte Raumschiffdesigns und eine schier unüberwindliche Flut technischer Begriffe, die den Lesefluss ins stocken geraten ließen, sowie ein Kanon, der bereits mehrere tausend Hefte der Hauptserie und etliche hundert weitere Romane umfasst hat, führten dazu, dass ich schnell aufgegeben habe.

    Erst Jahr später, bin ich beim Durchstöbern von „Youtube“, auf den Kanal von Robert Corvus gestoßen, dessen Battletech-Roman Karma ich gelesen hatte. In dem angeklickten Video sprach er Über Perry Rhodan…

    …und es begann. Ich kann mir auch nicht ganz erklären, wie es kam, dass ich all meine Bedenken über Bord geworfen habe, aber ich biss mich durch und habe es bis heute nicht bereut.

    Heute bin ich im Besitz von 100 Silberbänden, von denen noch 13 ungelesen sind und alle Hefte der EA seit 2800, zähle ich ebenfalls mein Eigen. Der erste gang zum Bahnhofskiosk fühlte sich merkwürdig an, denn wer kauft denn schon „Groschenromane“? Nach ein paar Wochen musste ich jedoch auf ein Abonnement wechseln, denn die Frage „wer kauft denn schon „Groschenromane?“, wandelte sich zu „Mensch, wer kauft mir die Perrys vor der Nase weg?“, gefolgt von Verfolgungsjagten verschiedener Kioske und großen Supermärkten.

    Noch heute habe ich teilweise Herausforderungen bei technischen Begriffen, ebenso wie beim Kanon, jedoch hilft mir hier „Perrypedia“.

    Auch wenn ich Charaktere wie Perry, Bully, Icho Tolot, Atlan und Gucky mag (im Fall von Gucky erkenne ich seine Notwendigkeit und sagte nicht „Der Ilt muss sterben“, jedoch wird er wohl nie mein Liebling.), sind es zwei Charaktere die es mir angetan haben: „Monkey“ und „Alaska Seadelaere“.

    Im Mythos-Zyklus sei Phylax lobend erwähnt!!!

    Zusammengefasst: Hätte meine Lehrerin mich nicht „ermutigt“ und ich mich Jahre später nicht auf Robert Corvus Youtube-Kanal verirrt, dann würde ich viel verpasst haben

    Wie stehe ich zu frustrierten Altlesern?

    Ich weiß selber, wie es ist, wenn ein Franchise sich in eine ungewünschte Richtung entwickelt. Ich bin ein Fan der alten „echten“ Star Wars Triologie und musste den Fall von Star Wars miterleben. Angefangen mit „Episode !“ oder wie ich sie nenne „SCHRECKisode 1“, bis hin zum Verkauf an Disney und dem Aberkennen des Expanded-Universe. Ich weiß also wovon ich spreche, jedoch ist dies eine absolut subjektive Sichtweise, da meine jüngeren Freunde und die Kinder von Bekannten, die neueren Star Wars Filme feiern. Und wenn ich diese Filme aus einem anderen Winkel betrachte, ohne die epische Geschichte zu erwarten und mich auf Popcorn-Kino einlasse, machen auch die neuen Filme spaß. Gelernt habe ich daraus, dass Engstirnigkeit keinen Spaß bringt und Neuerungen nicht nur schlecht sein müssen, denn verschiebe ich meinen Blickwinkel und lasse mich darauf ein, erfreut es mich sogar.

    Ich bin somit begierig auf neue Abenteuer von Perry & Co, auch oder weil sie anders als erwartet sind.

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