MADDRAX (an Stelle von Arndt Drechsler)

Da Arndt Drechsler (Illustrator) leider für den heutigen Programmtag absagen musste, haben sich die Autoren Roman Schleifer, Ben Calvin Hary, Oliver Fröhlich, Wolfgang Oberleithner (aka Wolf Binder) und der Stammtisch Mitarbeiter Karl-Heinz zu einer Talkgruppe zusammen geschlossen und den Zuhörern die Serie MADDRAX vorgestellt.

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Karl-Heinz, unser lieber Stammtischkollege, outet sich im Panel als Maddrax-Leser. Die Serie von Redakteur Michael Schönenbröcher dreht sich um ein Endzeitszenario, bei dem der Hauptheld Matt Drax durch eine Zeitreise in die Zukunft einer Erde nach dem verheerenden Kometeneinschlag des Himmelskörpers Christopher-Floyd versetzt wird. Der aktuelle Vierhunderter-Zyklus der Serie wird angesprochen.

MADDRAX ist der kleine kuschlige Bruder von PERRY RHODAN mit einer Sexbombe an seiner Seite. Die Serie verläuft im Gegensatz zu PERRY RHODAN mit einer geradlinigen Handlung und birgt laut Autor Wolf Binder einen Trash-Faktor, der den Autoren auch Freiraum zu Erotik oder kernige Actionhandlung bietet. Der Leser muss sich in einen weniger komplexen Handlungsablauf einarbeiten. Für die Autoren hingegen bleibt die Exposearbeit in einem überschaubaren Bereich und dennoch bietet der aktuelle Zyklus eine durchgängige Handlung von hundert Bänden.

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In der Handlung springen die Hauptcharaktere Matt, Aruula und ihre Begleiter von einem Mond zum anderen. Somit hat die Handlung die alte Erde bis auf weiteres verlassen. Auf die brennendste Frage der Fans hin, geben Ben Calvin Hary und Oliver Fröhlich preis, dass die kommende Handlung Matt Drax kurzzeitig doch auf die Erde zurückführt. Durch die Zeitreise des Haupthelden wird dieser auch mit Technik der Zukunft konfrontiert. Und der Leser erlebt das Geschehen aus der Sicht von Matt Drax – dem Mann aus der Vergangenheit.

Die Autoren deuten eine kommende Überraschung für ihre Leser an.

PERRY RHODAN & Wiener Schmäh

Michael Marcus Thurner und der Kabarettist Leo Lukas setzen sich für einen Panel über den berühmtberüchtigten Wiener Schmäh zusammen. Der ist in seiner Form wohl eine Einzigartigkeit. Natürlich geht es im Zwiegespräch der beiden zuallererst hauptsächlich um Fußball. Es werden Begriffe wie der ‚Tschuri Fetzen‘ und Gluntztiachel herumgeworfen, deren Bedeutung man mittlerweile durchaus googeln kann.

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Es werden immer wieder Personen in Geschichten eingeschleust und rein gepackt. So wie ein Nebencharakter, dessen Name sich aus dem wienerischen Nudelaug bildet.

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Charaktere können auch eine Qual sein, wenn man sie aus schwierigen Situation raus schreiben muss und da hilft unseren beiden Wiener Autoren der ‚richtige‘ Schmäh ganz gewaltig. Auf jeden Fall werden Charaktere damit bereichert und die Geschichten in den Heftroman bleiben einem als humorvolle, lebhafte Abenteuer in Erinnerung.

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PERRY RHODAN – Arkon

Die Autoren Verena Themsen, Gerry Haynaly, Roman Schleifer, Uschi Zietsch (Susan Schwartz), Marc A. Herren, Dennis Mathiak und Ben Calvin Hary halten zusammen einen Panel zur Arkon Miniserie. Arkon ist das ‚Baby‘ von Marc A. Herren. Er spricht über die Einführung der Tochter von Alaska Saedelaere als Charakter. Die ersten Ideen dazu hatte er 2010. Das spannende an der Handlung sind die Charaktere, die gegen Perry & Co agieren.

Zu Anfang stand noch ein rohes Konzept von Marc A. Herren, das sich am Ende zu einer Mini-Serie, nämlich Perry Rhodan Arkon, entwickelt hat. Rainer Castor hätte die Recherche übernehmen sollen. Aber dann verstarb Rainer tragischerweise und sehr überraschend. Das umfangreiche Datenmateriel war auf Rainer Castors Festplatten gesammelt. Marc arbeitete sich nun mühsam durch Rainers schriftliche Unterlagen.

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Um die Lücke zu füllen, die Rainer hinterlassen hat, arbeitet sich nun Verena Themsen durch die Menge an Daten.

Uschi Zietsch schreibt auch in der Erstauflage. Daher stellt sich für die Autorin die Frage: „Wie schilderst du Perry in Neo?“

Sie tut dies sehr ähnlich wie in der Erstauflage. Die Grundpfeiler seines Charakters – Perry ist der Sofortumschalter – sind ja bereits gefestigt.

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Marc hat die, in die Miniserie verwobene Geschichte um den Smiler Tekener und Shallowain den Hund, in einem Viererblock behandelt.

Der Autor Gerry Haynaly durfte mit der actiongeladenen Geschichte mächtig Spaß haben und bekam die seltene Gelegenheit, für die Handlung einen Toten zum Leben zu erwecken. Die Szene mit den beiden Schwertern, die Shallowain bei einem Altwarenhändler wiederfindet, und diesen tötet wurde hier wieder aufgegriffen. Die Geschichte erzählt den Hintergrund davon. Shallowains wertvolle Prachtstücke – seine Lieblingswaffen – wurden geklaut und er tötet aus Wut und Rache.

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Ben Hary Calvin (schreibt auch für Maddrax) hat bei der Arbeit an seinem Heftroman die Lektion „Durchhaltevermögen“ gelernt. Er hat mit Minkmaster einen nicht ganz typischen Helden in die Minisierie eingebracht. Als Oportunist wächst dieser Charakter mit der Geschichte und bleibt dem Leser doch lebhaft im Gedächtnis. Ben wurde in Garching von Christian Montillon wegen einer Homepage angesprochen. Letztendlich kam es jedoch zu einem gänzlich anderen Auftrag: Ben durfte für die Miniserie Arkon einen Heftroman beisteuern.

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Dennis Mathiak wurde ebenfalls zum Schreiben eines Heftromans in der Miniserie rekrutiert. Er hat zuvor bereits bei Neo und Atlan mitgeschrieben. Die Geschichte zu seinem Roman ist aus einer Grundidee entstanden und gewachsen. Und die Puzzleteile haben sich aus einem zuerst noch rohen Szenenplan zusammengefügt. Die erste Szene der Geschichte spielt in einem Bordell. Dennis hatte Spaß daran, mit der Geschichte und den Charakteren zu arbeiten. Das Exposé hat eine Linie vorgeben und trotzdem Freiraum für Kreativität gelassen.

In der Fragerunde kamen noch folgende spannende Punkte auf:
Frage: „Wird die Handlung von Arkon nochmal in anderem Minizyklus aufgegriffen?“
Antwort des Teams: „Es wäre durchaus möglich nach Band zwölf mit einer zweiten Miniserie anzuknüpfen.“

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Aufgepasst: Es werden in Gesprächen zwischen Autoren und Redakteur Ideen für eine neue Miniserie gesammelt! Wir werden möglicherweise schon bald Neuigkeiten zu weiteren Miniserien erfahren? Wir sind gespannt!

Gerhard Huber packt aus

Exklusives Interview mit Gerhard Huber vom Mannheimer Stammtisch zum Geheimprojekt „Trivid„.

NH: Was weißt Du?

GH: Äh…nichts… ich hab nur gehört, es gibt mehrere Geheimprojekte. Welches in Wien präsentiert wird weiß ich auch nicht…

NH: Was macht Gucky?

GH: Er ist natürlich dabei.

NH: Weiß er mehr über das Geheimprojekt?

GH: Ja, natürlich. Doch er wird nichts sagen.

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Ben Calvin Hary in Wien

Endlich bin ich mal in Wien. Ich wollte schon immer mal nach Österreich, ein Wiener Schnitzel aus der Hand eines authentischen wiener Koches verzehren, bergsteigen, Land und Leute kennenlernen. Rund 900 Kilometer Entfernung zwischen meiner Heimatstadt Saarbrücken und dieser Stadt machen den Wochenendausflug leider zu einer größeren Anstrengung. Daher ließ ich mich auch sehr gern von Roman Schleifer beknien, am AustriaCon teilzunehmen. Das angenehme mit dem noch angenehmeren zu verbinden ist natürlich ein Anreiz, die Strapazen der Anreise dennoch auf mich zu nehmen.

Von der Stadt und den Bergen werde ich, wie ich fürchte, wenig sehen an diesem langen Wochenende. Der Con selbst ist ein Vollprogramm. Es gibt Panels zu besuchen und zu halten, alte Freunde zu sehen und sich an ihnen zu erfreuen. Wien unterscheidet sich in seiner Atmosphäre in nichts von ähnlichen Veranstaltungen in Garching oder Köln. „Familienfeier“ lautet das viel strapazierte Etikett, und ich bemühe es an dieser Stelle ebenfalls. Die Conbesucher, die anderen Autoren und ich, das ist wie Klassentreffen. Man kennt und mag sich, und man ist verbunden durch das gemeinsame Hobby oder die gemeinsame Leidenschaft. Was sind da schon 900 Kilometer Anfahrt?

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