Jürgen Freier
Autor der DORGON-Serie
Jürgen Freier
Jürgen Freier hat bis jetzt 9 DORGON-Romane geschrieben und arbeitet an Nummer 10 und 11.
Nachfolgend möchte ich mich kurz vorstellen und mich bei allen Lesern bedanken, die meinen Mitautoren und mir in das faszinierende Dorgon-Universum folgen.
Geboren wurde ich noch in der 1. Hälfte des vorigen Jahrhunderts (wie sich das anhört!) und bin deshalb über 10 Jahre älter als die Perry-Rhodan-Serie. Mein Geburtsort liegt im schönen Baden (darauf lege ich wert!), der Heimat aller deutschen Revolutionäre (Wenn die Leute fragen, lebt der Häcker noch ....).
Zur Science Fiction kam ich über mein Interesse für Astronomie und Kosmologie, was dann dazu führte, dass ich bereits beim Start von Perry Rhodan dabei war. Neben Perry Rhodan las ich viele SF-Romane, die heute als Klassiker gelten. Die Serie begleitete mich dann über die nächsten Jahre und Jahrzehnte, bis ich irgendwann in den 1990er Jahren, während des Linguiden-Zyklus, der Serie abhandenkam. Das, was nun aus der Autorenschmiede kam, mochte mich nicht mehr in ferne Galaxien zu entführen - die Serie hatte ihre Faszination für mich verloren. Davon unberührt blieb, ich kann nicht erklären warum, dass die alten Zyklen nach wie vor, auch wenn ich sie zum wiederholten Male lese, mich von Neuem in ihren Bann ziehen. Nun soweit, so gut.
Irgendwann, ich glaube es war 2003 oder 2004, nachdem ich mal wieder versucht hatte, ob sich die alte Faszination nicht wieder einstellen würde, stieß ich, dem Zufall (bzw. Google) sei Dank, auf die Internetpräsenz des PROC und somit auf Dorgon. Was bei der Erstauflage der Mutterserie ausblieb, Dorgon schaffte es mit Leichtigkeit: Die alte Faszination, das Fiebern nach dem nächsten Band, war wieder da, und das bei einem reinen Fanprojekt, das aus jedem Bit und Byte vom Herzblut zeugte, das in es investiert wurde.
In der Folgezeit nahm ich Kontakt zu Nils auf, um mit ihm über die Zukunft des Projekts zu diskutieren, was letztendlich dazu führte, dass ich nach und nach immer stärker in die Arbeit einbezogen wurde, zuerst als Lektor, dann als Kommentator und schließlich als Autor.
Dazu kam, dass ich bereits mit meinem ersten Roman »Pax Cartwheel« Nils zur Verzweiflung gebracht haben dürfte, denn bereits hier wich ich in wesentlichen Punkten von seinem Exposé ab und führte eigene Charaktere ein, die inzwischen, neben den altbekannten Haudegen, ein Eigenleben entwickelten und Bestandteil der Serie geworden sind.
Zum Abschluss wünsche ich dem Dorgon-Projekt noch viele, viele faszinierende Romane, die Entdeckung neuer Galaxien und die Faszination neuer kosmischer Rätsel.
