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Buchpräsentation „Teufelsgold“ – Andreas Eschbach

Andreas Eschbach hat als Gastautor bereits einige Höhepunkte zu PERRY RHODAN beigetragen. Das Schreiben für die Serie unterscheidet sich vom Konzipieren der eigenen Romane. Die Welt im Perryversum ist bereits erschaffen und die Handlung für Eschbach vorgegeben. Das Arbeiten an den Gastbeiträgen ist für den erfolgreichen Romanautor ein bezahltes Hobby.

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Zum aktuellen Roman „Teufelsgold“ lag die Grundidee schon länger in der Schublade. Die Frage, um die es sich in der Geschichte dreht, ist: „Kann man durch Kernphysik Gold machen?“ Dazu entstand über einige Zeit hinweg eine spannende Handlung.

PERRY RHODAN – mehr zum Geheimprojekt und zu Miniserien

Die Gerüchte und Andeutungen vom gestrigen Con-Tag bestätigen sich in diesem Beitrag mit Uwe Anton und Roman Schleifer. Uwe enthüllt, dass die Redaktion ihn mit der Arbeit an einen neuen Minizyklus betraut hat. Wenngleich Uwe behauptet, dass er noch nicht ganz genau weiß, woran er da so fleißig werkt.

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Bei Trivid geht es darum, eine Serie zu probieren, die ausschließlich auf dem Medium eBook publiziert wird.

Als es dann um die Zukunft der Serie und ihrer Fangemeinde geht, lässt Uwe Anton sich vom Wiener Schmäh anstecken und teilt uns seine Zukunftsvision vom geriatrischen Consaal mit. Es wird herzlich gelacht. Und endet damit, dass Roman Schleifer Perry Rhodan Autor Michael Marcus Thurner zum Auftragskiller macht.

Das Spekulieren über die gute alte Zeit – als Rhodan noch Großadministrator war – bringt uns zu Zigaretten qualmenden Autoren und Kondomautomaten.

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Zwei Geheimnisse, die in den letzten Con-Beiträgen gelüftet wurden sind „Die Klonverschwörung“ und die neue Miniserie.

Live-Verbindung mit Hartmut Kasper (Wim Vandeman) und Autorenrunde

Roman Schleifer sollte uns per Online Live-Schaltung einen der Expokraten von PERRY RHODAN – Harmut Kasper, auch bekannt unter seinem Autorennamen Wim Vandeman präsentieren. Leider ist die Verbindung abgebrochen und Roman fährt mit einem vorbereiteten Fragen-Antwort-Interview mit Christian Montillon fort.

Es folgt eine Nachbetrachtung zum Zyklus „Atopisches Tribunal“. Die Grundidee zur Handlung war, die Figur des Perry Rhodan in die Klemme zu bringen. Bislang hatte Perry es mit Bedrohungen zu tun, die meist von Außen kamen, selten von Innen. Perry wird vom Tribunal der Atopen angeklagt. Die Atopen behaupten der Beschützer der Milchstraße wird in der Zukunft einen verheerenden Brand in der Galaxis auslösen. Vetris Molard entwickelt sich zu einer Bedrohung, die aus dem Inneren entsteht. Er wirft Rhodan Fehler vor und ist überzeugt, den besseren Weg zu gehen.

Am Ende des Zyklus ist Perry ja tot. Nun tut sich die Frage auf, wie es mit ihm und seinen Unterstützern weitergeht. Eine weitere Figur im Zentrum des Zyklus ist Attila Lecore. Was auch immer an Überraschungen und Entwicklungen das Expo-Team sich noch für uns ausdenkt – der Serienkosmos wird sich wohl weniger drastisch oder kaum verändern.

Auf die Frage, ob der gesamte neue Zyklus schon bis zum Ende durchkonzipiert ist, antwortet Leo Lukas, dass die Handlung noch in der Mache ist. Es wird angedeutet, dass einige (semi)prominente Figuren den nächsten Zyklus nicht mehr erleben werden. Im Zentrum des Kurzzyklus, der sich bis Band Zweitausendachthundertneunundneunzig erstreckt, stehen die Tiuphoren, die in einer Kultur von Gewalt leben. Dies war laut dem Autorenteam der Erstauflage eine Vorgabe aus dem Exposè.

 

Das Geheimprojekt

Roman Schleifer lüftet ein Geheimnis, das er selbst noch nicht kennt. Er liest einige Zeilen aus einem Prologtext vor. Folgende Autoren arbeiten an dem Projekt mit: Christian Montillon und Oliver Fröhlich.

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Das besondere an dem Projekt ist, dass es ausschließlich eine eBook-Veröffentlichung in sechs Teilen sein wird. Nur der Prolog wird auch in einer Druckversion erscheinen.

Die Handlung spielt sich zur Gänze im Sol-System ab. Die Figur des Perry Rhodan steht im Mittelpunkt eines Rätselspiels. Es gibt jedoch eine weitere weibliche Hauptfigur. Ein Unbekannter hat sich in Perrys Trivid eingehackt und es geht um ein Genom einer Frau, mit dem er erpresst wird.

Das Projekt erscheint mit dem ersten Teil am 27. Oktober 2016.

Robert Corvus (an Stelle von Andreas Eschbach)

Der Fantasy und Science-Fiction Autor übernimmt den Beitrag von Andreas Eschbach, den im Verlauf des Abends leider eine Erkrankung quält. Corvus stellt eine neue Fantasy Geschichte vor. Die Handlung des Romans „Rotes Gold“ spannt sich um eine Söldnertruppe.

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Das Publikum darf über den Inhalt von Roberts Beitrag abstimmen. Zur Wahl steht ein Liedchen (vom Autor vorgetragen) oder eine Erotikszene. Die Entscheidung fällt mit knapper Mehrheit für die Erotikpassage aus dem Roman aus.

Die Ausführungen heizen den Zuhörern ein. Es werden Gesäßbacken geknetet – um bei den jugendfreien Details zu bleiben. Aber Robert springt zu Ecken und Kanten weiter und die Details werden rau. Und dann wieder sanft. Metallisches Behelfszeug kommt ins Spiel und öffnet neue Wege und Perspektiven. Die Prinzessin hält die Festung des Liebhabers. Und wie!

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Die Liebesszene wird bis zum süßbitteren Ende durchgezogen und die Zuhörer dürfen sich gar ein wenig verwöhnt und hungrig auf mehr fühlen.

Auf die Erotikszene folgen Details zum geheimnisvollen Schwertfeuer. Man hört schon, es geht um eine große Schlacht zwischen den Söldnern und den Soldaten der belagerten Stadt. Die Kämpfe fordern – wie soll es anders sein – Verletzte und Tote. Blut wird vergossen. Autor, Zuhörer und Protagonisten ergötzen sich an den grausamen Details des Kampfes. Auch die Pferde sind nicht sicher.

Natürlich kennt der Autor seinen Spannungsbogen und die Leser dürfen auf die Veröffentlichung des Folgeromans „Weißes Gold“, der im nächsten Jänner erscheinen soll, schon sehr gespannt sein.

Danke, Robert Corvus!

MADDRAX (an Stelle von Arndt Drechsler)

Da Arndt Drechsler (Illustrator) leider für den heutigen Programmtag absagen musste, haben sich die Autoren Roman Schleifer, Ben Calvin Hary, Oliver Fröhlich, Wolfgang Oberleithner (aka Wolf Binder) und der Stammtisch Mitarbeiter Karl-Heinz zu einer Talkgruppe zusammen geschlossen und den Zuhörern die Serie MADDRAX vorgestellt.

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Karl-Heinz, unser lieber Stammtischkollege, outet sich im Panel als Maddrax-Leser. Die Serie von Redakteur Michael Schönenbröcher dreht sich um ein Endzeitszenario, bei dem der Hauptheld Matt Drax durch eine Zeitreise in die Zukunft einer Erde nach dem verheerenden Kometeneinschlag des Himmelskörpers Christopher-Floyd versetzt wird. Der aktuelle Vierhunderter-Zyklus der Serie wird angesprochen.

MADDRAX ist der kleine kuschlige Bruder von PERRY RHODAN mit einer Sexbombe an seiner Seite. Die Serie verläuft im Gegensatz zu PERRY RHODAN mit einer geradlinigen Handlung und birgt laut Autor Wolf Binder einen Trash-Faktor, der den Autoren auch Freiraum zu Erotik oder kernige Actionhandlung bietet. Der Leser muss sich in einen weniger komplexen Handlungsablauf einarbeiten. Für die Autoren hingegen bleibt die Exposearbeit in einem überschaubaren Bereich und dennoch bietet der aktuelle Zyklus eine durchgängige Handlung von hundert Bänden.

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In der Handlung springen die Hauptcharaktere Matt, Aruula und ihre Begleiter von einem Mond zum anderen. Somit hat die Handlung die alte Erde bis auf weiteres verlassen. Auf die brennendste Frage der Fans hin, geben Ben Calvin Hary und Oliver Fröhlich preis, dass die kommende Handlung Matt Drax kurzzeitig doch auf die Erde zurückführt. Durch die Zeitreise des Haupthelden wird dieser auch mit Technik der Zukunft konfrontiert. Und der Leser erlebt das Geschehen aus der Sicht von Matt Drax – dem Mann aus der Vergangenheit.

Die Autoren deuten eine kommende Überraschung für ihre Leser an.

PERRY RHODAN & Wiener Schmäh

Michael Marcus Thurner und der Kabarettist Leo Lukas setzen sich für einen Panel über den berühmtberüchtigten Wiener Schmäh zusammen. Der ist in seiner Form wohl eine Einzigartigkeit. Natürlich geht es im Zwiegespräch der beiden zuallererst hauptsächlich um Fußball. Es werden Begriffe wie der ‚Tschuri Fetzen‘ und Gluntztiachel herumgeworfen, deren Bedeutung man mittlerweile durchaus googeln kann.

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Es werden immer wieder Personen in Geschichten eingeschleust und rein gepackt. So wie ein Nebencharakter, dessen Name sich aus dem wienerischen Nudelaug bildet.

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Charaktere können auch eine Qual sein, wenn man sie aus schwierigen Situation raus schreiben muss und da hilft unseren beiden Wiener Autoren der ‚richtige‘ Schmäh ganz gewaltig. Auf jeden Fall werden Charaktere damit bereichert und die Geschichten in den Heftroman bleiben einem als humorvolle, lebhafte Abenteuer in Erinnerung.

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PERRY RHODAN – Arkon

Die Autoren Verena Themsen, Gerry Haynaly, Roman Schleifer, Uschi Zietsch (Susan Schwartz), Marc A. Herren, Dennis Mathiak und Ben Calvin Hary halten zusammen einen Panel zur Arkon Miniserie. Arkon ist das ‚Baby‘ von Marc A. Herren. Er spricht über die Einführung der Tochter von Alaska Saedelaere als Charakter. Die ersten Ideen dazu hatte er 2010. Das spannende an der Handlung sind die Charaktere, die gegen Perry & Co agieren.

Zu Anfang stand noch ein rohes Konzept von Marc A. Herren, das sich am Ende zu einer Mini-Serie, nämlich Perry Rhodan Arkon, entwickelt hat. Rainer Castor hätte die Recherche übernehmen sollen. Aber dann verstarb Rainer tragischerweise und sehr überraschend. Das umfangreiche Datenmateriel war auf Rainer Castors Festplatten gesammelt. Marc arbeitete sich nun mühsam durch Rainers schriftliche Unterlagen.

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Um die Lücke zu füllen, die Rainer hinterlassen hat, arbeitet sich nun Verena Themsen durch die Menge an Daten.

Uschi Zietsch schreibt auch in der Erstauflage. Daher stellt sich für die Autorin die Frage: „Wie schilderst du Perry in Neo?“

Sie tut dies sehr ähnlich wie in der Erstauflage. Die Grundpfeiler seines Charakters – Perry ist der Sofortumschalter – sind ja bereits gefestigt.

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Marc hat die, in die Miniserie verwobene Geschichte um den Smiler Tekener und Shallowain den Hund, in einem Viererblock behandelt.

Der Autor Gerry Haynaly durfte mit der actiongeladenen Geschichte mächtig Spaß haben und bekam die seltene Gelegenheit, für die Handlung einen Toten zum Leben zu erwecken. Die Szene mit den beiden Schwertern, die Shallowain bei einem Altwarenhändler wiederfindet, und diesen tötet wurde hier wieder aufgegriffen. Die Geschichte erzählt den Hintergrund davon. Shallowains wertvolle Prachtstücke – seine Lieblingswaffen – wurden geklaut und er tötet aus Wut und Rache.

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Ben Hary Calvin (schreibt auch für Maddrax) hat bei der Arbeit an seinem Heftroman die Lektion „Durchhaltevermögen“ gelernt. Er hat mit Minkmaster einen nicht ganz typischen Helden in die Minisierie eingebracht. Als Oportunist wächst dieser Charakter mit der Geschichte und bleibt dem Leser doch lebhaft im Gedächtnis. Ben wurde in Garching von Christian Montillon wegen einer Homepage angesprochen. Letztendlich kam es jedoch zu einem gänzlich anderen Auftrag: Ben durfte für die Miniserie Arkon einen Heftroman beisteuern.

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Dennis Mathiak wurde ebenfalls zum Schreiben eines Heftromans in der Miniserie rekrutiert. Er hat zuvor bereits bei Neo und Atlan mitgeschrieben. Die Geschichte zu seinem Roman ist aus einer Grundidee entstanden und gewachsen. Und die Puzzleteile haben sich aus einem zuerst noch rohen Szenenplan zusammengefügt. Die erste Szene der Geschichte spielt in einem Bordell. Dennis hatte Spaß daran, mit der Geschichte und den Charakteren zu arbeiten. Das Exposé hat eine Linie vorgeben und trotzdem Freiraum für Kreativität gelassen.

In der Fragerunde kamen noch folgende spannende Punkte auf:
Frage: „Wird die Handlung von Arkon nochmal in anderem Minizyklus aufgegriffen?“
Antwort des Teams: „Es wäre durchaus möglich nach Band zwölf mit einer zweiten Miniserie anzuknüpfen.“

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Aufgepasst: Es werden in Gesprächen zwischen Autoren und Redakteur Ideen für eine neue Miniserie gesammelt! Wir werden möglicherweise schon bald Neuigkeiten zu weiteren Miniserien erfahren? Wir sind gespannt!